Vogelbeerbaum: Götterbaum mit viel Vitamin C
In der germanischen Mythologie ist die Eberesche dem Donnergott Donar geweiht und keltische Priester verehrten sie als Baum des Lebens. Daneben lagen sie nicht. Im Herbst sind die leuchtend orangen Beeren der Eberesche lebenswichtiges…

Spartanische Ansprüche
Die Eberesche stellt erstaunlich wenige Ansprüche an ihren Lebensraum. Vom Flachland bis zur Waldgrenze ist sie anzutreffen. Wegen ihrer Anspruchslosigkeit ist die Eberesche eine typische Pionierpflanze, die als erster Baum kahle Flächen nach einem Sturm oder einer Überschwemmung besiedelt. Sehr geschätzt wird die Eberesche dort, wo Wind und Wetter drohen, den Boden abzutragen. Mit ihrem grossen, tief in den Boden reichenden Wurzelwerk hält sie den Boden zusammen und schützt ihn vor der Abtragung. Im Gebirge pflanzt man deshalb Ebereschen als Schutz vor Lawinen. Von der Eberesche angetan waren schon die Kelten. Sie galt als Baum des Lebens, weil sie als einer der ersten Bäume im Frühling Blätter trägt. Die Druiden fertigten aus dem Holz der symbolträchtigen Eberesche ihre Zauberstäbe. Obwohl die Früchte der Eberesche grosse Mengen an Vitamin C enthalten, nutzt der Mensch diese nur selten. Grund dafür ist der hohe Gehalt an Parasorbinsäure. Diese macht die Früchte bitter. Grössere Mengen an Beeren können sogar abführend wirken.
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