Du willst etwas machen lassen
Eine Ausschreibung ist die Beschreibung einer Arbeit, die du vergeben willst: worum es geht, welches Gewerk, wo ungefähr, wann und in welchem Rahmen. Firmen aus dem Verzeichnis lesen sie und bewerben sich darauf. Du vergleichst und entscheidest.
Sie steht anonym da
Öffentlich sichtbar sind ein Pseudonym («Bauherr A7K2»), der Kanton und die ersten zwei Ziffern deiner Postleitzahl, beim Baujahr nur das Jahrzehnt. Dein Name, deine Adresse und die volle Postleitzahl bleiben hier — auch gegenüber den Firmen, die sich bewerben.
Anonym bleibt es, bis du selbst antwortest
Du liest die Bewerbungen, ohne dass jemand etwas erfährt. Lehnst du eine ab, bekommt die Firma eine Nachricht vom System — ohne deinen Namen. Erst wenn du nachfragst oder annimmst, entsteht ein persönliches Gespräch, und erst dann kennt dich dein Gegenüber. Wer wann etwas erfährt, entscheidest damit du, nicht der Ablauf.
Mit Haus-Dossier geht mehr — ohne geht es auch
Hast du ein Haus-Dossier, kannst du einer einzelnen Firma daraus einzelne Bauteile und Dokumente freigeben: befristet, widerrufbar, und du siehst jeden Zugriff. Dann muss niemand raten, welche Heizung drinsteht.
Ein Dossier ist keine Voraussetzung. Du kannst eine Ausschreibung erstellen, ohne eines zu haben und ohne irgendetwas freizugeben. Beschreibung, Ort und Zeitraum genügen.
Was wir nicht können
Was du selbst in den Text schreibst, steht öffentlich da. Und wer im Forum unter seinem Namen erzählt, dass er nächsten Monat sein Flachdach sanieren lässt, ist auch hinter einem Pseudonym wiederzuerkennen. Das lässt sich technisch nicht verhindern — es gehört gesagt, statt versprochen zu werden.