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Was ist euer Fortbewegungsmittel

83Antworten16’786Aufrufevon Raphael · 25. September 2008letzter Beitrag vor 16 Jahren
  1. lunatics649 Beiträge5. Dezember 2009
    Hallo Sven

    Ebenfalls fahrradliche Grüsse. Ich bin noch einer, der es täglich mühsam aus der kleinen Garage schleppen muss weil da noch ein Auto drinn steht.

    Die Fahrradgarage finde ich toll. Unser Vorplatz hat aber leider ein mittleres Gefälle und so wird die Aufstellung ein bischen schwierig. Ich werde mir dies aber noch genauer anschauen.

  2. Sven Hunte2 Beiträge5. Dezember 2009 · bearbeitet
    Hallo Lunatics,

    eine richtige Garage haben wir auch nicht. Mein Auto, was ich aber auch selten nutze (ich werde ansonsten zu dick ; ), steht auf der Straße. Da stand dann auch immer mein Rad (wennn es nicht in der Wohnung stand; genau gesagt: auf dem Hausgrundstück, aber leicht erreichbar von der Straße). Bis es dann nicht mehr da war. Ich hab auch gesehen, wie starkt ein Rad im Regen und bei Schnee leidet. Nach sechs Monaten sah es schon aus, als wäre es fünf Jahre aus.

    Naja, die Zeiten sind zum Glück jetzt vorbei. Jetzt kann ich durch die Fahrradgarage auch mit einem guten Gefühl ein richtiges gutes Fahrrad kaufen.

    Vielleicht, so sagte mir schon meine Freundin, hat sich so ja der Diebstahl für mich "gelohnt".

  3. barney622 Beiträge5. Dezember 2009
    Der Thread ist vielleicht schon ein bisschen älter, aber ich gebe hier auch noch meinen Senf dazu. Wir bauen ein Minergie Haus, weil wir unseren Kindern damit eine etwas weniger verschmutzte Welt hinterlassen und ein besseres Gewissen haben.

    Ich fahre mit dem Tram zur Arbeit, meine Frau mit dem Auto (2x/Woche).

    Trotzdem haben wir 2 Autos (1 Volvo V 50 Diesel Bj 07 6l/100 km und 1 Peugeot 106 Bj 94 6l/100 km Benzin, gesamt ca 15000 km/Jahr). Ich würde nicht sagen, dass der Peugeot eine Dreckschleuder ist, denn die graue Energie, die entsteht, wenn man ein Auto herstellt, muss auch gerechnet werden. Das Gleiche gilt auch für die sogen. Energiesparlampen.

    Wir kaufen saisonale Produkte (ok, ab und zu auch mal Ananas, Bananen und Mandarinen) und finden nichts dabei, 1-2x pro Woche Fleisch zu essen (die Kühe und Kälber müssen ja auch gegessen werden, sonst klappt das mit der Milch irgendwann auch nicht mehr), aber aus tierfreundlicher Haltung.

    Mit Thunfisch wäre ich sehr vorsichtig, denn inzwischen sollte man Thunfisch auch wegen der Thunfischbestände so gut wie nicht mehr essen, nicht nur wegen der Delphine.

    Desweiteren verwenden wir Stoffwindeln (haben wir gebraucht bekommen, spart Erdöl und eine Tonne Müll in 2 Jahren), werden Regenwasser sammeln und machen sonst noch ein paar Kleinigkeiten, z.B. werden Geräte immer ausgeschaltet. Ansonsten sind wir aber normal und keine Ökos.

    Gruss, Barney

  4. turbo5. Dezember 2009
    Hallo

    Auch wenn ich nicht in einem Minergie Haus wohne, sondern in einem Labellosen energetisch sanierten 60er Jahre Haus, gebe ich meinen Senf doch noch dazu.

    Ich glaube nicht, das der Minergie Standard wirklich was über den Bewohner aussagt.

    Letztes Jahr habe ich den Energieverbrauch meiner Familie ausgerechnet um zu sehen, wie abwegig die geforderte 2000 Watt Gesellschaft ist.

    Selbst mit meinem durstigen V8 Offroader den ich da noch gefahren habe, bin ich innerhalb der 2000 Watt geblieben.

    (Das schaft jeder. Möglichst viele Personen in den selben Haushalt stopfen und Gesammtenergiemenge Teilen. )

    Jetzt fahre ich einen weniger durstigen 3.5 Liter Nissan Murano.

    Fazit: Nicht jeder Offroadfahrer und nicht Passivhausbesitzer ist ein Umweltsünder.

    Turbo

  5. haump007101 Beiträge5. Dezember 2009
    und auch ein Offroad Fahrer darf/soll ein Niederenergie bauen /emoticons/default_wink.png

  6. buddy321 Beiträge6. Dezember 2009
    und auch ein Offroad Fahrer darf/soll ein Niederenergie bauen /emoticons/default_wink.png
    sofern dann sein argument nicht jenes des umsichtigen umweltschutzes ist /emoticons/default_biggrin.png

  7. haump007101 Beiträge6. Dezember 2009
    genau. und auch nicht "ich brauch das wegen meinem hund" /emoticons/default_eek.png

  8. turbo6. Dezember 2009 · bearbeitet
    und auch ein Offroad Fahrer darf/soll ein Niederenergie bauen /emoticons/default_wink.png
    Klar und die noch gute Gebäudehülle des Altbaus abreissen.

    Graue Energie welche vernichtet wird. /emoticons/default_mad.png

    Wo bleibt da der Umweltschutzgedanke /emoticons/default_biggrin.png

    (und wegen dem Hund brauche ich keinen Offroader /emoticons/default_additional/102.gif sondern einen Crossover)

    (geht eher unter Kapitel Hobby wie das Motorrad)

    Zur Kompensation habe ich eine Grauwasseranlage eine naturgerechte Gartenanlage mit naturnahem Gartenteich und irgenwann wird noch das Süddach mit Photovoltaik vollgepflastert.

    Turbo

  9. barney622 Beiträge6. Dezember 2009
    Heutzutage dreht sich alles nur um Energieeinsparung. Was aber m.E. genauso wichtig ist, ist die Ressourcenschonung. Solange beim Coop jede Biogurke einzeln in Plastik verpackt ist, wird diese von mir eben nicht gekauft. Und das mit der Kompensation finde ich Augenwischerei, das ist wie Ablass in der Kirche, womit man sich ein ruhiges Gewissen erkauft, aber trotzdem Schaden angerichtet hat. Mit Geld kann man eben nicht alles kaufen. Trotzdem sollte jeder so viel wie möglich tun (auch wir fliegen manchmal, dann eben ganz bewusst mit schlechtem Gewissen und bilden uns nicht ein, dass wir mit ein paar Franken Aufpreis irgendeinen Schaden, den wir der Welt damit angetan haben, wieder gutmachen können, damit wir besser schlafen können).

    Was bei Minergie (-P) Häusern ganz ausser acht gelassen wird: da kommt der schicke Tropenholzboden rein und die Küchenarbeitsplatte aus Brasilien oder Indien, es werden irgendwelche Neophyten in den Garten gepflanzt und die Swimmingpoolbeleuchtung darf natürlich auch nicht fehlen. Für mich nicht konsequent, aber trotzdem immer noch besser, als wenn der sowieso geplante Neubau nicht Minergie wäre...

    Wir sind übrigens so altmodisch und laufen mit unserem Hund oder fahren Velo /emoticons/default_biggrin.png

    Gruss, Barney

  10. Moudi2’458 Beiträge6. Dezember 2009
    Hallo zusammen

    ich finde den "grünen" Gedanken hier im Forum ausgeprägt und einen Schritt in die richtige Richtung.

    Für mich habe ich diesen noch nicht konsequent entdeckt. Aber ich arbeite dran.

    Wir bauen zwar ein Minergiehaus haben auch 4 Velos, aber mein Velo hat eine Laufleistung von 30km/Jahr /emoticons/default_sad.png. Was der Umwelt und meiner Gesundheit nicht gut tut.

    Ich pendle viel mit dem Zug, bin auch schon mal mit dem Flieger unterwegs fahre 40tkm/Jahr mit dem PW und träume von einem 911er.

    Darf ich ein Minergiehaus bauen /emoticons/default_wink.png

    Weihnachtliche Grüsse, moudi

  11. barney622 Beiträge6. Dezember 2009
    Hallo Moudi,

    wenn jeder das tut, was in seinen Möglichkeiten liegt, ist das sehr viel wert. Jeder Beitrag zählt, und sei er noch so klein. Jeder hat andere Prioritäten und es fällt nicht jedem bei allem gleich leicht, zu verzichten. Ich würde zu einem 911er auch nicht nein sagen. Mich nervt dieses Getue der Minergie- und Passivhausbesitzer, die meinen einen Heiligenschein zu verdienen, nur weil sie in so einem Haus wohnen aber dafür jedes Jahr in den Urlaub fliegen.

    Gruss, Barney (mal mehr, mal weniger konsequent, aber wir arbeiten dran)

  12. raycecile2’603 Beiträge6. Dezember 2009
    Wir sind auch dafür Energie zu sparen, was wir aber entschieden ablehnen ist so Schwachsinn welche die deutsche Regierung dieses Jahr fabrizierte mit der Abwrackprämie.

    Da wurden abertausende von gut laufenden Auto, notabene schon mit Katalysator-Technik (also mind. Euro 2) verschrottet anstatt man sie wie bis anhin an solche Länder weitergegeben hat welche noch die grösseren Schleudern benutzen.

    Anstatt mühsam erzeugte graue Energie weiterzunutzen hat man sie mutwillig vernichtet und mit neuen Autos ersetzt die nochmals Unmengen grauer Energie zu ihrer Gestehung verbrauchten.

    Dazu kam dass ganze Wirtschaftszweige quasi ruiniert wurden, so der Export und die Auswerter, denn da die Autos reihenweise beim Schlachter stehen, braucht auch niemand mehr die Ersatzteile, also fallen die Preise ins Bodenlose.

    Das böse Erwachen kommt dann ab 2010 wenn die Abwrackprämie ausläuft, dann verkaufen die Werke die Autos weniger welche dieses Jahr künstlich verkauft wurden.

    Dies sowie die negativen Auswirkungen der LSVA (Umwegrouten durch Dörfer jenseits der Autobahn etc.) zeigen wie gut gemeinte politische Anreizprojekte ziemlich viel Negatives mit sich bringen.

    Speziell bei der LSVA wurde ein Papiertiger geschaffen, die Tranistpreise sind zu wenig hoch um eine Verlagerung zu bringen, dazu ist die Bahn überfordert und zu teuer. Im Endeffekt werden die LSVA-Kosten auf die Verbraucher umgelagert, wir zahlen also einfach mehr ohne dass es eine positive Verlagerung gab, Im Gegenteil leiden gewisse Orte wie z.b. das Staffelegg-Tal unter dem Abkürzungsverkehr. (Wir haben übrigens auch für die LSVA gestimmt).

  13. barney622 Beiträge6. Dezember 2009
    Hallo Raycecile,

    stimme Dir voll und ganz zu. Die Abwrackprämie wurde auch als Umweltprämie bezeichnet, was sie definitiv nicht ist. Es ging nur darum, die Autobauer zu unterstützen, also eine Subvention auf Kosten der Steuerzahler und derjenigen, die auf Gebrauchtwagen angewiesen sind. Gebrauchtwagenhändler, Studenten und andere Leute, die auf "alte Schüsseln" angewiesen sind, weil sie sich kein neues Auto leisten können, schauen in die Röhre. Und es wurde ja noch nicht einmal vorgeschrieben, wie viel das neue Auto höchstens verbrauchen darf. Ein Auto, welches 8 Jahre alt ist, kann gut und gerne noch ein paar Jährchen halten. Man muss auch die graue Energie unbedingt berücksichtigen bei solchen Milchmädchenrechnungen. Und auch, dass ein Auto nie mehr so einen hohen Wertverlust hat wie in den ersten paar Jahren.

    Gruss, Barney

  14. Bär163 Beiträge7. Dezember 2009
    Komme auf einen FP von 2,4 trotz OFFR (8,7L Diesel mit P-Filter) und geschäftlich bedingter (sehr)hoher km Leistung p./Jahr. Das Auto alleine ist jedoch nicht "Matchentscheidend". Wir machen keine Ferien mit dem Flugzeug, geniessen saisonales Gemüse und Obst, essen wenig Fleisch, die "Karre" bleibt am WoEnde meist in der Garage und wir sind zu Fuss, dem Velo oder mit dem ÖV unterwegs.

    Kaufen aus Prinzip keine PET-Flaschen mehr und haben schon lange, konsequent auf Hahnenwasser umgestellt. Wenn ich sehe, dass Mineralwasser gemäss der Studie von der esu-services (pdf im Anhang) bis zu 1000x schlechter😕 abschneidet als Hahnenwasser und dem was bei uns zu Hause getrunken wird, liegt da noch ein grosses Potential. Würden alle CH während einem Jahr kein Mineralwasser aus PET Flaschen sondern Hahnenwasser trinken, könnten über 1,36 Milliarden Fahrkilometer eingespart werden. Würde neben dem Umweltschutz sicher auch noch die Verkehrssicherheit positiv beeinflussen, wenn einige "Brumis" in der Garage bleiben./emoticons/default_smile.png

    Sollten also auch sehen was wir so "schlucken" und nicht nur die "Karre" in der Garage./emoticons/default_biggrin.png

    Prost & Gruss

    Bär

    Oekobilanz Wasser.pdf

    Oekobilanz Wasser.pdf

    Oekobilanz Wasser.pdf

    Oekobilanz Wasser.pdf

    4 Anhänge

  15. Arcuos2’160 Beiträge7. Dezember 2009
    Hallo Bär,

    bin absolut gleicher Meinung - seit wir unser Foodcenter mit Wasserdispenser haben, tragen wir keine PET-Flaschen mehr nach Hause...

    ...wobei man dann aber kein Sprudelwasser trinken darf... ich weiss jetzt schon, was für eine Antwort kommt.../emoticons/default_biggrin.png Aber die Patronen für den Sprudler müssen auch transportiert werden.../emoticons/default_wink.png

    Beim Joghurt müsste man sich auch einschränken: über 70% des Joghurts, welches in Europa gegessen wird kommt aus der weltgrössten Jog-Fabrik in Griechenland!/emoticons/default_eek.png Da wird z.B. die Milch per Lastwagen über die Alpen gekarrt und in Griechenland verarbeitet und dann wieder zurück... totaler Schwachsinn! Aber das nennt man heute "Globalisierung" und solange die Transportkosten so tief sind und ein australischer Wein günstiger ist als ein walliser Sirah, wird da wohl lange nichts geschehen.../emoticons/default_sad.png

    Grüssle

    Arcuos

  16. Dabadee605 Beiträge7. Dezember 2009
    Beim Joghurt müsste man sich auch einschränken: über 70% des Joghurts, welches in Europa gegessen wird kommt aus der weltgrössten Jog-Fabrik in Griechenland!/emoticons/default_eek.png Da wird z.B. die Milch per Lastwagen über die Alpen gekarrt und in Griechenland verarbeitet und dann wieder zurück... totaler Schwachsinn!
    Woher hast du denn diese Informationen? Wäre ziemlich überrascht, wenn dies auf die verkauften Joghurts in der Schweiz zutrifft? Migros & Co. produzieren doch inländisch... War zumindest bisher der Meinung.

  17. Bär163 Beiträge7. Dezember 2009
    ...wobei man dann aber kein Sprudelwasser trinken darf... ich weiss jetzt schon, was für eine Antwort kommt.../emoticons/default_biggrin.png Aber die Patronen für den Sprudler müssen auch transportiert werden.../emoticons/default_wink.png
    @Arcuos

    Wo du Recht hast, hast du einfach recht🙂 Zwischen schwarz und weiss gibt es auch noch einen Graubereich und ohne irgendwelche "graue Energie" geht es wohl bei "fast" gar nichts. Streng gesehen dürftest du dann, auch nicht mehr aus Gläsern trinken (müssen ja auch hergestellt, transportiert und wenn eines runter fällt, ersetzt werden) --> Konsequenz du müsstest also deinen Holzbottich und die Holzkelche dazu selber schnitzen nur jetzt stellt sich schon wieder die Frage, woher kommt das Schnitzwerkzeug...?/emoticons/default_biggrin.png

    Zum Sprudelwasser natürlich folgendes; klar müssen die Patronen auch transportiert werden. --> habe aus sicherer Quelle die Info, dass wenn es für die Patronen einen Lkw braucht, es für eine equivalente Menge an Mineralwasser in PET-Flaschen 35 Lkw's benötigt (1:35). /emoticons/default_biggrin.png

    Du kannst deinen Salat in deinem eigenen Garten anpflanzen doch das Saatgut welches du kaufst muss ja irgendwie ins Geschäft kommen in welchem es gekauft wird. Theoretisch ist natürlich alles möglich wobei wir dann, auch nicht mehr von Mingergie, Minergie-P, KNX, WP u.s.w. sprechen müssen und gleich zurück in die Höhle können wo es so schön kalt und feucht ist./emoticons/default_biggrin.png.

    Gruss

    Bär

  18. raycecile2’603 Beiträge7. Dezember 2009
    Passt ein wenig zu diesem Thema...

    Wie der Klimagipfel die Umwelt belastet - News Ausland: Europa - bazonline.ch

  19. Bär163 Beiträge7. Dezember 2009
    Passt ein wenig zu diesem Thema...
    @raycecile

    Ein wenig ist gut...

    ...wenn nur die Hälfte der Zahlenwerte im Artikel stimmt, kann man nur den Kopf schütteln./emoticons/default_confused.png Echt super, was die Politiker für "Alibiübungen" veranstalten. Wie heisst es so schön; "Wein predigen und Wasser trinken"?

    An Stelle der Limos könnte man es nur schon mal mit einem Bus probieren...

    Gruss

    Bär

  20. Arcuos2’160 Beiträge7. Dezember 2009
    Woher hast du denn diese Informationen? Wäre ziemlich überrascht, wenn dies auf die verkauften Joghurts in der Schweiz zutrifft? Migros & Co. produzieren doch inländisch... War zumindest bisher der Meinung.
    Och das ist schon lange "Schnee von gestern"...!/emoticons/default_mad.png
    Das mit der grossen Joghurtfabrik in Griechenland war ein Thema in einer Doku im Fernsehen. Da wird Milch aus Deutschland und anderen über die Alpen per Camion gekarrt, in Italien per Schiff nach Griechenland geschippert nur um die dortigen Kapazitäten dieser Fabrik auslasten zu können! Griechenland selbst hat nämlich kaum eine nennenswerte eigene Milchproduktion... Danach wird das fertige Joghurt wieder nach Norden gekarrt - da kommen locker 6'000 Brummikilometer zusammen, ohne den Schweeröldisel des Schiffes.../emoticons/default_wink.png

    Bei unserem grössten CH-Produzenten (Emmi) sieht es nicht viel besser aus. Die Joghurtfabrik in Zürich wurde abgerissen und eine hochmoderne Fabrik in Italien aus dem Boden gestampft (in Rover? della Luna). Auch diese benötigt natürlich Milch für die Produktion... nur wird in dieser norditalienischen Gegend eigentlich Wein angebaut... Kühe sieht man dort nicht... Die Milch wird dann auf dem Spotmarkt eingekauft - so günstig wie möglich (und egal woher) versteht sich...

    ...wenn Du ein reelles unbelastetes Joghurt essen willst, dann kauf Deine Rohmilch beim nahen Bauern und setze das Joghurt selbst an.

    Aber das ist nur ein Beispiel. Fast jeder Handelszweig verkauft heute Waren, welche Basistoffe irgendwoher irgendwohin gekarrt werden - Hauptsache günstig. Solange die Transportkosten für Waren aus Übersee bei Fr. 0.02/kg und teilweise darunter liegen, wird sich das wohl nicht ändern.../emoticons/default_wink.png

    Grüssle

    Arcuos