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Was ist euer Fortbewegungsmittel

83Antworten16’786Aufrufevon Raphael · 25. September 2008letzter Beitrag vor 16 Jahren
  1. Bär163 Beiträge7. Dezember 2009
    Aber das ist nur ein Beispiel. Fast jeder Handelszweig verkauft heute Waren, welche Basistoffe irgendwoher irgendwohin gekarrt werden - Hauptsache günstig. Solange die Transportkosten für Waren aus Übersee bei Fr. 0.02/kg und teilweise darunter liegen, wird sich das wohl nicht ändern.../emoticons/default_wink.png
    Das Milchland Schweiz kennt ja auch noch unzählige Arten von Subventionen.

    Bsp. Butterberg --> Butter und Produkte mit CH-Butter drin wurden zumindest bis vor einigen Jahren beim Export subventioniert. Niemand spricht darüber und die welche es anbelangt, würden es bis zum geht nicht mehr abstreiten aber --> es wird (wurde) fleissig auch wieder reimportiert. Kein Wunder wenn die Transportkosten tiefer als die Subventionen sind und der Gewinn optimiert werden kann.

    Bei den Kartoffeln gab es auch schon einige Reportagen wie diese in den Norden zum waschen, von dort in den Süden zur Weiterverarbeitung und zurück in die Schweiz zum Verkauf gekarrt werden.

    Für Häuslebauer ein weiteres Beispiel --> im Kanton Luzern gibt es einen Holzverarbeitenden Grossbetrieb. Bestellt ein Handwerker dort, bezahlt er mehr als wenn er das ein und selbe Material in Deutschland bestellt (wohlverstanden, alles im selben Werk im Kanton Luzern produziert nur, von dort nach Deutschland und dann, wieder zurück in die Schweiz geliefert).

    Ist etwa das selbe mit dem K?se. Den qualitativ besten Emmentaler zum besten Preis gibst in den USA (subventionen sei Dank).

    Es möchten ja alle beschäftigt sein, möglichst viel Geld verdienen und das BIP sollte auch jedes Jahr wachsen. So wird auch fleissig auf "Halde" produziert und wenn die Nachfrage im Inland nicht mehr ausreicht um alles abzusetzen, subventioniert und "schwub die bub" exportiert.

    Gruss

    Bär

  2. raycecile2’603 Beiträge7. Dezember 2009
    Bei den Kartoffeln gab es auch schon einige Reportagen wie diese in den Norden zum waschen, von dort in den Süden zur Weiterverarbeitung und zurück in die Schweiz zum Verkauf gekarrt werden.

    Für Häuslebauer ein weiteres Beispiel --> im Kanton Luzern gibt es einen Holzverarbeitenden Grossbetrieb. Bestellt ein Handwerker dort, bezahlt er mehr als wenn er das ein und selbe Material in Deutschland bestellt (wohlverstanden, alles im selben Werk im Kanton Luzern produziert nur, von dort nach Deutschland und dann, wieder zurück in die Schweiz geliefert).
    Schrimps aus der Nordsee werden in Marokko gewaschen und gepuult (oder wie das heisst für schälen).
    Bauwerk-Parkett kauft unser Schreiner in D ein, sofort verfügbar und dank MWST und Preis einiges günstiger.

  3. Latschi19 Beiträge7. Dezember 2009
    Interessantes Thema.

    Ich habe mein Laufen WC, auch in D bestellt.

    Das ging so: Zuerst bin ich zu Richner gegangen (Keine Beratung, sondern direkt in den Profishop). Dort war man sehr unfreundlich und wollte auf den Listenpreis gerade mal 10% Rabatt geben. Dabei hätte Riechner mit mir keinen Aufwand gehabt. Ich wusste genau was ich will und hätte bei Bedarf auch bar bezahlt.

    Dann habe ich im Internet in D bestellt, mit über 40% Rabatt!!! auf den Schweizer Listenpreis.

    Ich fand es zwar bescheuert, denn ich wohne ca. 15km vom Produktionsstandort von Laufen entfernt. Das WC ist also auf seinem Weg nach Deutschland ca. 100m Luftlinie an meinem Haus vorbei gefahren. Dann aber noch zusätzliche 1134km nach Deutschland und zurück. Dazwischen noch 2 mal verzollen und einmal umverpacken. Und dennoch bekomme ich in D viel viel viel mehr Rabatt....

    Seither habe ich eine einfache Regel: Bis 10% Mehrpreis kaufe ich in der Schweiz (Höhere Löhne, Landkosten etc.). Alles darüber ist eine Frechheit und dann wird in D eingekauft.

    Ach ja das extremste Beispiel hab ich vor ein paar Tagen gefunden.

    Kupferrohr im Hornbach D 7.3Euro also ca. 11.-

    Bei OBI 55.-!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Das ist das 5fache /emoticons/default_additional/70.gif/emoticons/default_confused.png

    PS: Das Kupferrohr ist natürlich vom selben Hersteller und wird nicht in der Schweiz gefertigt....

  4. swissolih2 Beiträge14. April 2011
    Und ich fahre einen richtig dicken, fetten Pick-up Truck: 6L, V8, 425PS........brauch ich auch, um damit das Boot (5,7L, V8, 340PS) meiner Wakeboard/Wasserski-Schule zu ziehen.....

    Damit übernehme ich wohl die Energie-Verbrater-Krone hier in diesem thread.

    Ein paar rehabilitierende Faktoren gibt's aber auch in meinem Leben:

    -Wir besitzen ein 105-jähriges, komplett sarniertes, Minergie-zertifizertes Bauernhaus mit 20qm Solarkollektoren

    -Stückgut Holzheizung

    -Holz vom Bauern um die Ecke

    -spülen unsere Kacke mit Regenwasser aus dem 25'000L Tank

    -waschen und bewässern den Garten mit Regenwasser

    -essen fast kein Fleisch

    -bauen recht viel Gemüse selber an

    -kaufen nur Bio und saisonal

    -(fast) das gesamte Haus ist LED beleuchtet

    -alle elektrischen Geräte hängen an Stand-by-Killern

    -der verbrauchte Strom ist BKW Wasserkraft

    -den kompletten weiteren Ausbau des Hauses (die ganze Nord Wand wird um 3 Meter nach aussen geschoben) mache ich aus 100% rezikliertem Holz (wiederverwendung.ch eShop)

    Ich hab auch kein schlechtes Gewissen wenn ich mit meinem Pick-Up herumfahre. Wichtig ist das jeder das tut was er kann. Konsequenz, also 100% konsequent "grünes" Leben gibt es nur in der Höhle im Wald oder im Busch in Afrika. Alles andere ist Augenwischerei....

    Lieber Gruss und einen schönen Sommer

    OliH