Fertighausunternehmer für Minergie-P-Haus
- Raphael768 Beiträge27. August 2009Sali zäme,
es betrifft nicht mich persönlich, aber trotzdem möchte ich euch mal fragen: Welches Fertighausunternehmen würdet ihr empfehlen, wenn folgende Kriterien erfüllt werden müssen:
-Minergie-P-Standard
-schlüsselfertige Ausführung (die sollen sich um alles kümmern)
-Bezahlung erst nach Fertigstellung, exkl. Anzahlung
-eher "klassischer" Stil
Bin mal gespannt, meine Tipps dazu verrate ich auch noch, später /emoticons/default_smile.png
Gruess,
Raphael
- AJesse304 Beiträge27. August 2009ELK hat so was im Programm... aber noch nicht auf der Webseite drauf.
- Raphael768 Beiträge27. August 2009Hi AJesse,
danke, aber er stellt sich glaube ich unter Qualität was anderes vor als ELK (kann ich verstehen). Eher in Richtung Schwörer, Weber, Baufritz.
Gruss,
Raphael
- AJesse304 Beiträge27. August 2009
Hi AJesse,
Qualität? bei Schwörer... dem Hersteller des Otto's Haus?
danke, aber er stellt sich glaube ich unter Qualität was anderes vor als ELK (kann ich verstehen). Eher in Richtung Schwörer, Weber, Baufritz.
Gruss,
Raphael
Einfach mal Suhr fahren und das 128m2 Minergie-P Haus anschauen... und mal die Frage stellen, was das Eichenparkett als Aufpreis kostet...
Und dann wieder weiter diskutieren
- rollwett27. August 2009wie ist es denn mit baufritz?
aus dem prospekt habe ich von denen einen guten eindruck erhalten. frage bleibt ev. der preis. und ich habe keine ahnung, ob sie minergie(-p) für die schweiz anbieten.
wer weiss mehr?
rollwett
- moessi7 Beiträge28. August 2009
- moessi7 Beiträge28. August 2009diese Anmerkung aus Blog 1 ist vielleicht nicht unwichtig für Schwörer-Passivhaus-Bauer:
Da wir ein Minergie-P zertifiziertes Haus bauen möchten, fällt vorgängig einiges an Bürokram an. Am 29. September 2006 ist der Energienachweis (ein ca. 80-Seiten starkes Dokument !!! ) fertig gestellt und kann bei der Gemeinde Erlach und der Minergie-Zertifizierungsstelle eingereicht werden.
Einzig die Kellerdecke muss noch zusätzlich isoliert werden, damit die strengen Auflagen erfüllt werden können. Die Kellerdecke wird somit 70cm dick und erreicht einen u-Wert von 0.07.
Ein paar u-Werte:
Kellerdecke: 0.07
Dach: 0.09
Aussenwand (Putz): 0.11
Fenster: 0.59 (g-Wert: 65%) - wellingtonia2’316 Beiträge28. August 2009Hallo moessi
Hast du die Abklärungen und Einhaltung der Vorgaben nach Minergiestandart Schwörer vollumfänglich übergeben und gelöst bekommen ?
In der Schweiz ist dies mit den örtlichen GU's meist mit wenn und aber verbunden.
Architekten oder Elementhausbauer sind hier flexibler.
Wie viele solcher Häuser hat Schwörer schon in der Schweiz gebaut.
Andy
- moessi7 Beiträge28. August 2009@wellingtonia: Ich selber habe kein Passivhaus in der Schweiz gebaut. Das Zitat ist aus einem der erwähnten Blogs entnommen
- ad-arch28. August 2009
es betrifft nicht mich persönlich, aber ...
@Raphael:
Raphael
In welcher Region wohnt denn der, den es betrifft? Vieleicht lasse ich mich überreden, mich für den einen Auftrag für den, den es betrifft Fertighausbauer zu nennen /emoticons/default_biggrin.png ......
- Raphael768 Beiträge28. August 2009hallo ad-arch,
ich muss dein Posting nicht verstehen, oder? Sind wir hier in einem Forum um einander zu helfen oder um rumzutrollen? Der Betroffene wohnt (noch) in Frankreich, hat jedoch Bauland im Kt. AG in Aussicht.
Gruss,
Raphael
- ad-arch28. August 2009
ich muss dein Posting nicht verstehen, oder? Sind wir hier in einem Forum um einander zu helfen oder um rumzutrollen?
@Raphael:
Sollte mein "Trockener Humor" nicht bei Dir angekommen sein, sorry about that.
Ich wolle durch die Blume erwähnen, dass auch klassische Büros in Betracht gezogen werden können, wenn es um die Minergie und Minergie-P Thematik geht.
Wenigstens das -P Level wird bei Fertighausanbietern in ähnlicher Preisebene angeboten (wenn überhaupt), wie wenn er sein Haus von einem Architekturbüro entwerfen lässt, jedoch mit dem Unterschied, dass er sich bei zweit genanntem selber verwirklichen kann.
Aufgreifen möchte ich dazu auch die Aussage von wellingtona. Ich sehe das gleich: Dein Freund wird bei einem Architekten, der mit Holzelementbau betraut ist oder sogar direkt mit einer solchen Firma besser beraten sein.
En Gruess
Philippe
- verygood993 Beiträge28. August 2009@Raphael
In Burgdorf steht ein Schwörer Haus nach Minergie-P Standard. Kenne den Besitzer persönlich /emoticons/default_wink.png
Herzliche Grüsse
Rolf
- Raphael768 Beiträge28. August 2009
Wenigstens das -P Level wird bei Fertighausanbietern in ähnlicher Preisebene angeboten (wenn überhaupt), wie wenn er sein Haus von einem Architekturbüro entwerfen lässt, jedoch mit dem Unterschied, dass er sich bei zweit genanntem selber verwirklichen kann.
Hoi Philippe,
Aufgreifen möchte ich dazu auch die Aussage von wellingtona. Ich sehe das gleich: Dein Freund wird bei einem Architekten, der mit Holzelementbau betraut ist oder sogar direkt mit einer solchen Firma besser beraten sein.
easy, jetzt verstehe ich Dich /emoticons/default_smile.png
Deiner Aussage kann ich nur beipflichten und ich bin froh, dass Du es auch erwähnst. Ich bin zu 100% überzeugt, dass er mit einem guten Planer und Architekten besser beraten wäre, er ist jedoch überzeugt, so viel weniger Aufwand zu haben...
Gruss,
Raphael
- Raphael768 Beiträge28. August 2009Hoi Rolf,
echt? Wie zufrieden ist er? Ist der Keller im Dämmperimeter? Ist die Heizung über die Lüftung gelöst?
Ich persönlich halte Deine und meine Vorgehensweise für viel besser, aber eben... Du darfst übrigens jederzeit zu einer Besichtigung bei uns vorbeikommen, bist herzlich eingeladen. Mail oder Anruf genügt!
E Gruess,
Raphael
- verygood993 Beiträge28. August 2009Hallo Raphael
Danke für die Einladung. Der werde ich gerne nachkommen!
Also zum Haus:
Der Keller wurde so viel ich weiss nicht in den Dämmperimeter einbezogen. Es gab ein paar Sachen, die aber gelöst wurden. Ich kann ihn Mal anrufen.
Grundsätzlich denke ich, dass man der Firma Schwörer den Bau eines Passivhauses schon zutrauen darf. In Deutschland werden ja viele Häuse nach PHPP gebaut. Und dieser ist in Teilen strenger als die Schweiz, in anderen weniger streng.
Und die Schweizer sollten sich hüten unseren Nachbarn punkto Passivhaus etwas vormachen zu wollen. Wer hat's erfunden? Eben nicht die Schweizer /emoticons/default_additional/134.gif
Herzliche Grüsse
Rolf
P.S. Bin gespannt auf deinen Ofen!
- Pfälzer9’908 Beiträge28. August 2009
er ist jedoch überzeugt, so viel weniger Aufwand zu haben...
Und wie kommt er zu dieser Meinung? Er muss sich auch für alle auszusuchenden Dinge im und ums Haus entscheiden... Wenn er einem Bauplaner/Archtiekt mit örtlichen Verbundpartnern frei Bahn (selbstverständlich bei Pauschlpreisen) lässt, stellt sich sein Aufwand gleich dar.
Gruss,
Raphael
Er hat ja wohl nicht vor, wie Du, Eigenleistung zu erbringen. Dann wäre es etwas anders...
- ad-arch28. August 2009
er ist jedoch überzeugt, so viel weniger Aufwand zu haben...
Hoi Raphael
Gut, dass ich die Wogen glätten konnte /emoticons/default_smile.png
Wie Pfälzer bereits erwähnte, kann sich der Aufwand im selben Rahmen befinden.
Bemustern darf er bei Wahl des Architekten und beim Fertighausanbieter (Bodenbeläge, Küche, Schreinerarbeiten etc.).
Den einzigen "Mehraufwand" bei der Wahl Architekturbüro hat er mit einzelnen Gesprächen, aber dabei gehts ja dann auch um seinen individuellen Entwurf nach seinen Bedürfnissen. Denke deshalb nicht, dass man dabei von Mehraufwand sprechen sollte.
En Gruess
Philippe
- wellingtonia2’316 Beiträge28. August 2009Hallo
Je direkter die Informationswege - sprich je kleiner das ausführende Unternehmen - um so weniger Informationen müssen immer wieder neu aufgearbeitet werden.
Die Organisation und der Verwaltungsapparat wird immer bezahlt.
Wenn nicht existiert die Firma nicht lange.
Nur durch Industrialisierung und Automatisierung wird der Produktionsaufwand im Elementbau entscheidend reduziert.
Mit Systemhäusern wird die Planung zu einem grossen Prozentsatz vereinfacht.
Welcher Planer nimmt sich für individuelle Wünsche mehr Zeit ?
Andy
- ad-arch28. August 2009
Mit Systemhäusern wird die Planung zu einem grossen Prozentsatz vereinfacht. Welcher Planer nimmt sich für individuelle Wünsche mehr Zeit ?
Hi Andy
Andy
Systemhaus = copy paste-Haus. Ist klar, dass man sich die Mühe sparen kann, etwas bereits aufgearbeitetes nochmals zu erarbeiten. Mit Architektur hat das aber nichts mehr zu tun, sondern vielmehr mit "Wohnen zu jedem Preis, hauptsache die eigenen vier Wände um sich herum".
Es sei erwähnt das die Planer, welche etwas von sich halten und/oder sich selber weiter entwickeln wollen von sich aus Zeit in ein Objekt investieren (in der Entwurfsphase). Nur ein Stichwort: Unsere Vorprojekte für Interessenten sind kostenlos. Die dafür aufgewendete Zeit beläuft sich umgerechnet in SFr. auf rund 5`000.- (befassen mit der Parzelle, Vorabklärungen bei Ämtern, Baugesetze studieren, Studien entwerfen bis hin zum Projektvorschlag mit Kostenschätzung SIA 116). Natürlich gibts dann auch "Interessenten", die sich als solche ausgeben und dann mit dem Projektvorschlag hausieren gehen - damit muss man leben.
Die Arbeit in der Bewilligungs-, der Projektierungs- und der Ausführungsphase will bezahlt sein und das tut es beim Systemhäuserbüro auch.
Zudem bezahlt jeder Systemhauskunde in der "Risiko-Spalte" der Kostenzusammenstellung des Auftragnehmers (die Spalte sehen die Bauherren nie) trotz des copy-paste Hauses einen nicht unerheblichen Betrag an den damaligen (vor Jahren) geleisteten Entwurf. Auf die verwendeten Bauteile, welche einige Systemhausanbieter verwenden, wenn sie im Pauschalangebot verkaufen und dann Kosten sparen müssen möchte ich gar nicht erst eingehen (ich sage nur: Katastrophe, was ich in diesem Jahr an Häusern sehen musste).
Und zum Schluss: Ein guter Dozent sagte einmal: Zitat:"Es gibt Bauten und Gebautes". Letzt erwähntes sollte man nicht betreiben (Rasterhaussiedlungen, oder Landschaftsverschandelung).
Einen schönen Abend wünscht Dir Philippe, der sich nach wie vor keinen Reim machen kann, weshalb die ........hausbauer (ich mags schon gar nicht mehr schreiben) so grosses Interesse erwecken... /emoticons/default_confused.png