Fertighausunternehmer für Minergie-P-Haus
- Raphael768 Beiträge28. August 2009Hi zusammen,
ich habe ihm schon lange gesagt, dass ich der Meinung bin, dass sich das *bisschen* Mehraufwand locker lohnen würde, dass er wohl zu einer besseren, individuelleren, auf das Grundstück angepassteren und eventuell sogar günstigeren Lösung kommen könnte, wenn er sich an lokale Planer/Architekten wenden würde. Da dies aber für ihn nicht in Frage kommt, wollte ich halt wissen, ob's denn nicht z.B. Schweizer Anbieter gibt, die sowas ausführen könnten. Mir kam z.B. Renggli in den Sinn - ohne aber selber mit denen Erfahrungen zu haben...
Gruss,
Raphael
- Raphael768 Beiträge28. August 2009Philipp, verstehen kann ich es auch nicht. Mein Holzbauer sagte mir mal: "Weisst Du, Schwörer macht etwas viel besser als wir: Die nehmen dem Kunden alle Sorgen ab" - ich glaube, die korrekte Aussage müsste heissen: "die geben dem Kunden bis zur Vertragsunterzeichnung das Gefühl, dass sie ihnen alle Sorgen abnehmen werden" - denn das ist eine völlig unrealistische Haltung - gerade auch bei komplizierten Häusern wie Minergie-P.
Ich bin der Meinung, dass man an einem schönen, individuell auf die Parzelle und auf die Bedürfnisse abgestimmten Projekt auch viel mehr Freude haben wird als Besitzer, und ganz ehrlich, dass ich gestern Abend beim Richtfest mit meinem Holzbauer (der mit mir in der Primarschule war) noch schnell besprechen kann, wo er mir in einem Fensterfutter doch noch 5 Einbauspots machen soll (und dies heute bereits ausgeführt wurde), dass ich mit meinem lokalen Elektriker (dessen Mutter meine Gotte ist) einfach "auf einem Level" quatschen kann, das Gefühl, dass man sich mit Handwerkern im besten Sinne des Wortes und nicht mit halben Justizfirmen beschäftigen darf, das finde ich wunderbar.
Ich glaube nämlich, im Gegensatz zu meinem Kollegen, nicht daran, dass man alles, was den Hausbau betrifft, mit "Knebelverträgen" lösen kann/sollte.
- AJesse304 Beiträge28. August 2009Fertighausbauer sind heutzutage besser als ihr Ruf.
Die Grundrisse sind meist schon zu Beginn massiv besser nutzbar, als die meisten Pläne von den sogenannten individuellen Architekten, die ja einmal im Leben einen Plan erfinden, und den dann angepasst kopieren und als individuell verkaufen... Habe in meinem Leben schon zu viele Grundrisse angeschaut und erst bei den Fertighausplänen habe ich brauchbares gefunden...
Und Flexibilität ist heute beim Systemhausbau kein Problem, die Aufpreise für Anpassungen sind lächerlich... und die Präzision beim Systembau ist traumhaft, die SIA-Normen für gemauertes und gegossenes (Beton) sind eher in der Kategorie Albtraum angesiedelt...
Nur damit auch mal wieder was PRO Fertighaus/Systemhaus steht /emoticons/default_biggrin.png
- Pfälzer9’908 Beiträge28. August 2009
Die Grundrisse sind meist schon zu Beginn massiv besser nutzbar, als die meisten Pläne von den sogenannten individuellen Architekten, die ja einmal im Leben einen Plan erfinden, und den dann angepasst kopieren und als individuell verkaufen...
Woher hast Du denn diese Erkentniss?
Für mich ist beides falsch.
Die meisten, im Sinne von Masse.. viele, Grundrisse der Fertighausindustrie sind genau das, was Du hier nicht siehst... oft nur Massenkopien vom Typ 1 mit offenem Wohnzimmer, Typ 2 mit geschlossenem Wohnzimmer, Typ 3 mit Kinderzimmer links, dafür Büro rechts und Typ 4 gerade umgekehrt.
Damit kann es auch jeder Ungelernte, jeder "Nicht-Baufachmann" locker "verkaufen".. Was nicht auf Seite 1 im Katalog ist, kommt dann eben auf Seite 5. Da kann jeder "Berater" spielen.
Ich selbst habe in 30 Jahren als Planer noch niemals einen Grundriss nochmals verwendet!
Keine Ahnung, von welchen Architekten Du hier sprichst?
Auch habe und mache ich selbst beide Varianten, also Holz- wie auch Massivbauten, wäre also von Deiner Behauptung doppelt betroffen. Doppelt, weil ich ja kein Systemanbieter bin!
Grundlegend ist es so, dass alles was die Massenproduktion innerhalb einer Typenserie verlässt, mit passendem Geld bezahlt wird (wobei es auch davon abhängt, was sich das jeweilige Unternehmen als "Individuell" auf die eigenen Verkaufsfahnen geschrieben hat) und zudem bei Produktion und Montage mit einem höheren Fehlerpotential versehen ist.
Masshaltigkeiten sind relativ. Wenn Du wissend und genau hinschaust, dann wirst Du auch bei den in der Halle vorgefertigten Elementen eine entsprechend Toleranz feststellen. Bei der Montage vor Ort ebenfalls.
Wenn dem nämlich nicht so wäre, dann bräuchten die Fertighausmonteuer bei der Montage auch keine Kettensäge und kein Vorschlaghammer. Weder dabei zu haben, noch des öfteren zu nutzen... soviel zur unterschiedlichen Masstoleranz.
Beide Systeme haben ihre Vor- oder Nachteile. Jeder kann entscheiden in welche Richtung er als Bauherr tendiert... ob zurecht oder nur wegen seinem Gefühl, ist völlig egal. Er muss mit seiner Entscheidung glücklich werden, also wird er auch grundlegend die Richtung bestimmen.
- wellingtonia2’316 Beiträge29. August 2009 · bearbeitetHallo
Entschuldigung für zweideutige oder undeutliche Aussagen.
Die Anmerkungen zwischen dem Originaltext:
Je direkter die Informationswege - sprich je kleiner das ausführende Unternehmen - um so weniger Informationen müssen immer wieder neu aufgearbeitet werden.
Diese Aussage spricht eher für einen Planer oder Holzbauer - kaum für einen GU der mehrere Informationsebenen zu bewältigen hat !!
Die Organisation und der Verwaltungsapparat wird immer bezahlt.
Der Anteil der sog. Verwaltungskosten macht auch hier den Unterschied.
Wenn nicht existiert die Firma nicht lange.
Ist selbstredend - oder ?
Nur durch Industrialisierung und Automatisierung wird der Produktionsaufwand im Elementbau entscheidend reduziert.
Die einzige Möglichkeit für einen GU seine Verwaltungskosten im Gesamtpaket zu beschönigen um konkurrenzfähig zu bleiben.
Mit Systemhäusern wird die Planung zu einem grossen Prozentsatz vereinfacht.
Systemhäuser baut jeder clevere Unternehmer - es ist eine Basis für Hauprojekte.
Welcher Planer nimmt sich für individuelle Wünsche mehr Zeit ?
Unter Konkurrenz verspricht es jeder.
Nur der Flexible kann es auch glaubwürdig umsetzen.
Es gibt aber auch anspruchslose Kunden, denen gefällt das Systemhaus.
Wo ist ein solches billiger - beim GU oder Holzbauer vor Ort ?
Durch Dienstleistung und Service kann sich ein Unternehmen von der Masse abheben.
In der individuellen Beratung kommt dies schnell zu tragen.
Andy
Andy
- MuU5 Beiträge2. September 2009
...beim Richtfest mit meinem Holzbauer (der mit mir in der Primarschule war) noch schnell besprechen kann, wo er mir in einem Fensterfutter doch noch 5 Einbauspots machen soll, dass ich mit meinem lokalen Elektriker (dessen Mutter meine Gotte ist) einfach "auf einem Level" quatschen kann...
Ciao zämme,
sehr interessiert verfolge ich diese Diskussion - kein Wunder, denn ich bin der Kollege, von dem Raphi redet. Aber um Missverständnisse auszuräumen, möchte ich jetzt doch noch ein par Informationen weitergeben:
1. Ich kenne leider in der Schweiz privat keine Handwerker und hab auch keine in der Verwandschaft.
2. Meine Schwiegereltern wohnen seit über 30 Jahren in einem Schwörerhaus, und sie sind immer noch sehr zufrieden und der Zustand ist auch noch sehr gut, und dies, obwohl das Haus im Hochschwarzwald steht, wo das Wetter eher schlecht ist und die Temperaturen niedrig.
3. Ich möchte mich beim Hausbau nicht "selbst verwirklichen" und bin diesbezüglich eher konservativ eingestellt. Und Schwörer hat in seinem Standardprogramm ein Haus, das uns optimal gefällt, und zwar ohne jegliche Anpassungen - es passt einfach genau für uns.
4. Wir haben für den Hausbau ein Budget, und dieses Schwörerhaus passt mit allem Komfort, den wir uns wünschen, in dieses Budget hinein.
5. Ich sehe den Bau dieses Hauses nicht als "grösstes Projekt meines Lebens". Und wenn uns das Haus wider Erwarten nach einiger Zeit doch nicht passt, dann wird es eben wieder verkauft.
6. Ich möchte bei irgendwelchen Fehlern und/oder Problemen nach dem Einzug nicht x Ansprechpartner haben und überlegen müssen, wer jetzt für was zuständig ist. Ich wende mich im Garantiefall an Schwörer, und die haben dann das Problem zu beseitigen.
7. Der wichtigste Punkt überhaupt: Die Freizeit meiner Partnerin und mir ist leider eher knapp bemessen. Sie ist uns deshalb "heilig" - jede Stunde, die wir mit irgendwelchen Planungs- und Organisationsaufgaben zubringen müssen, reut uns.
So, und jetzt bin ich mal gespannt, wozu mir unter diesen Prämissen geraten wird...
Liebe Grüsse
Uwe
- Raphael768 Beiträge9. September 2009jetzt lasst mich mal nicht im Regen stehen, Uwe fühlt sich jetzt noch bestätigt, dass es keine Alternative zu Schwörer gibt /emoticons/default_smile.png
- ad-arch9. September 2009
jetzt lasst mich mal nicht im Regen stehen, Uwe fühlt sich jetzt noch bestätigt, dass es keine Alternative zu Schwörer gibt /emoticons/default_smile.png
Dann soll er es mit den "Schwörers" machen. Ist doch manchmal so einfach, das Leben/Bauen /emoticons/default_biggrin.png
- Raphael768 Beiträge9. September 2009hast ja Recht /emoticons/default_smile.png Jedem das seine.
Damit man mich hier nicht falsch versteht: Ich möchte nicht behaupten, Schwörer baue schlechte Häuser oder so, ich kann das auch gar nicht beurteilen.
Aber gewisse Aussagen von Uwe resp. seinem Berater bei Schwörer machen mich stutzig...
- verygood993 Beiträge10. September 2009Mit viel Schmunzeln habe ich die Diskussion verfolgt. Obwohl ich selber auch eher auf individuelles Bauen stehe, kann ich den Schwörers etc. auch etliches abgewinnen.
Blöde Frage eines Laien: was steckt dahinter, in einem viereckigen "Klotz" von 9 x 12 Metern und 6 Metern Höhe, 5 oder 6 Zimmer unterzubringen? Mit schönen Worten, wie Symbiose von xy mit z, weichen, fliessenden oder klaren Linien oder Ausdrücken wie "konsequente Architektur" wird ein Haus plötzlich zu einem "Meisterwerk".
Wenn in der Architektur mehr auf die Auftraggeber gehört würde, wäre vieles einfacher. Manchmal hat man das Gefühl, dass Architekten jedesmal wieder ihr eigenes Haus bauen. A propos "copy-paste"-Häuser: ist es nicht so wie bei der Musik? Du kannst Töne nicht beliebig spielen. Da gibt es Harmonien, die sind gegeben oder es sind Dissonazen. Und plötzlich sind wir wieder bei den 9 x 12 Metern......... und Planern, die gerne nochmals die 12-Ton-Musik erfinden möchten.
Und jetzt dürfen die Architekten zurück schlagen /emoticons/default_additional/105.gif
Mein Statement ist aber nicht böse gemeint...../emoticons/default_ohmy.png
Rolf - der mit den Fragezeichen....
- Raphael768 Beiträge11. September 2009
Wenn in der Architektur mehr auf die Auftraggeber gehört würde, wäre vieles einfacher.
...nur wird genau das bei einem Kataloghaus halt ziemlich schwierig /emoticons/default_wink.png
nein nein, wir verstehen uns...
Gruess,
Raphael
- ad-arch11. September 2009
......Und plötzlich sind wir wieder bei den 9 x 12 Metern......... und Planern, die gerne nochmals die 12-Ton-Musik erfinden möchten.
Hoi Rolf
Grundsätzlich stimmt das auch: Das Rad ist bereits erfunden. Es gibt auch nicht viel in der Architektur, was es nicht bereits irgendwo auf der Welt schon einmal umgesetzt wurde.
Die Kunst liegt, wie Du es schreibst dabei, die Augen offen zu halten; Bewusst sehen und verstehen.
Wenn man einen gefüllten Rucksack mit Verstandenem hat, kann man bei Gesprächen mit Interessenten darin "wühlen" und findet bestimmt was, dass genau dieser Interessent sucht. Man probiert anher dieses Teil noch zu optimieren und das Ganze zu komplettieren.
Es geht um Kompositionen in der Architektur, um die Komposition von Raum, Farbe, Licht, Material und so weiter. Das Leben eines besser werdenden Architekten wird, wie das eines Dirigenten dadurch geprägt, dass er immer besser wird, die Komponenten miteinander spielen zu lassen.
Wenn du realisierte Wettbewerbsbauten anschaust, wirst Du zweifels ohne feststellen, wo der Unterschied zwischen Gebautem und Bauten liegt. Es ist nämlich der selbe wie in der Musik. Man kann das "Gedudel" von guter Musik schnell unterscheiden.
Somit kehren wir was das Typenhaus anbelangt eigentlich wieder in eine Diskussion der Wirtschaftlichkeit zurück, denn meiner Ansicht nach hat eine Einöde von sich immer in gleicher Art repetierender Gebäude entlang einer Strasse nichts mit Architekur und nichts mit Musik zu tun.....
En Gruess
Philippe
- rollwett11. September 2009hi ad- arch
da kann ich mir eine bemerkung nicht verkneifen:
Es ist nämlich der selbe wie in der Musik. Man kann das "Gedudel" von guter Musik schnell unterscheiden.
wie ich da die erfahrung gemacht habe, kennen viele architekten nur ihr eigene musik. diejenige des bauherren (=kunden) ist ihnen vielleicht nicht egal, aber fremd.
... immer in gleicher Art repetierender Gebäude entlang einer Strasse nichts mit Architekur und nichts mit Musik zu tun.....
die gu treffen mit hochglanzprospekten viel besser den ton des kunden. dort ist man eben als kunde angesprochen, nicht nur als besteller.
dass dann bei gu oft die qualität auf der strecke bleibt, ist sehr schade.
rollwett
- Raphael768 Beiträge11. September 2009Nur weil ich Gedudel qualitativ hochwertig aufnehme, wird es dadurch nicht plötzlich gute Musik /emoticons/default_smile.png
- ad-arch11. September 2009 · bearbeitet
...die gu treffen mit hochglanzprospekten viel besser den ton des kunden. dort ist man eben als kunde angesprochen, nicht nur als besteller. ...
Hallo rollwett
Danke Dir für deine Bemerkung. Jedes Thema hat zumeist zwei Seiten (wie bei einer Medaille)...
Du sprichst von den Hochglanzprospekten oder vom vollen Glas... man könnte aber auf der anderen Seite auch beschreiben, dass ein potentieller Bauherr einfach zu eingeschossen auf Prospektmaterial ist...schliesslich fliegen einem jeden Tag Prospektmaterial irgendwelcher Artikel, die man nicht in den schlimmsten Träumen gebrauchen würde ins Haus.....aber wenn man den Artikel dann sieht, hat man plötzlich eine Verwendung für diesen total unnützen Artikel gefunden /emoticons/default_biggrin.png😀😀 Auch wenn sich im Nachhinein herauskristallisiert, dass der Artikel eben nur diese eine Verwendung hatte...man hat ihn sich beschafft und nun liegt er irgendwo im Keller rum und niemand weiss wo...
Um die Kehrseite zu diskutieren:
Sind die potentiellen Bauherren vieleicht auch zu faul und zu bequem, sich "das andere" entwerfen zu lassen -sich neue Wege aufzeigen zu lassen und sich damit auseinanderzusetzen??? Diese wollen lieber den Braten direkt auf dem Hochglanzfoto präsentiert bekommen und können nicht warten.
Obschon auch mein Büro heute soweit ist, dass wir die Entwürfe im fortgeschrittenen Statium im gleichen Stil visualisieren....
Es Setzt aber im Vorfeld den Willen einer potentiellen Bauherrschaft voraus, sich eine intensive Zeit mit Entwürfen, beurteilen, ändern lassen, verbessern lassen und optimieren lassen voraus...
Also: Ist es nicht ein Zeichen von Bequemlichkeit?
Ein Satz zu Deinem Vorum betreffend "Architekten wollen sich selber verwirklichen": Tief in jedem Planer steckt das Interesse, was Ästhetisches, Nutzbares zu entwerfen. Wäre es nicht so, dass man sich selber die Frage stellt, ob man in das Resultat eines Entwurfs (wenn wir vom Wohnungsbau sprechen) einziehen würde, würde es keinen Sinn machen daran zu arbeiten.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich nach einer Realisierung eines EFH`s die Lebensgewohnheiten der Bauherrschaft genauer kenne, als sie mich als Menschen kennen. So sollte es auch sein, denn sie wollen eine Dienstleistung von mir und nicht umgekehrt. Ich gebe mir somit grösste Mühe, mich in sie zu versetzen, Ihre Abläufe zu studieren und nach bestem Wissen und Gewissen etwas zu schaffen, was eine ideale Lösung für diese Bauherrschaft darstellt.
Jeder, der das nicht tut, hat entweder sich keinen Titel in der Richtung erworben, denkt zu wirtschaftlich, oder ist ein Quereinsteiger in diese Sparte...alles weitere kannst Du Dir selber denken...
En Gruess
Philippe
- rollwett11. September 2009ad-arch:
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich nach einer Realisierung eines EFH`s die Lebensgewohnheiten der Bauherrschaft genauer kenne, als sie mich als Menschen kennen. So sollte es auch sein, denn sie wollen eine Dienstleistung von mir und nicht umgekehrt. Ich gebe mir somit grösste Mühe, mich in sie zu versetzen, Ihre Abläufe zu studieren und nach bestem Wissen und Gewissen etwas zu schaffen, was eine ideale Lösung für diese Bauherrschaft darstellt
das ist sehr gut. genau so meine ich es. und dann kann es sehr wohl sein, dass du ein haus baust, in dem du nie selber wohnen möchtest. aber die bauherrschaft ist zufrieden damit, hat bekommen was sie will. und dies vor allem in fachlich einwandfreier qualität.
das ist meine erwartung an einen architekten oder auch an einen gu!
leider verstehen sich viele architekten eben nicht als dienstleister, sondern als baufachleute. ich erwarte aber einen dienstleister mit grossem baufachwissen. dann wäre das oben gesagte erfüllt.
rollwett
- Smedde1 Beiträge29. März 2010Leider sind unsere Erfahrungen mit der Firma Schwörer nicht zufriedenstellend. Sie bauen schöne Häusern mit moderner Technologie aber scheinen den Kunden vergessen zu haben. Der Kundendienst und Wartung entspricht nicht Schweizer Standard; Wochenlang auf die Reparatur und Garantiearbeiten warten; Kundendienst meldet sich nicht. Hier gibt es eindeutig ein riesiges Verbesserungspotential ! Es würde uns interessieren welche Erfahrungen andere Schwörerkunden gemacht haben.
- Appenzell4 Beiträge17. April 2010Hallo
Hier eine Info zum Thema Minergie-Haus von Baufritz
Wir haben ein "normales" Minergie Haus mit Baufritz gebaut und können nur empfehlen "Finger weg"
Die anfänglich tolle Beratung schwindet mit jedem Monat Baufortschritt und wir sitzen jetzt auf einen Haufen Mängeln welche Baufritz nicht behebt.
Von der Qualität und dem Support sind wir mehr als entäuscht.
Auch nach 4,5 Jahren tauchen immer noch neue Mängel auf und Baufritz reagiert auf die Meldungen der Mängel in keinsterweise.
Man hat nur die Möglichkeit zu versuchen jeden Mangel per Anwalt durchzusetzen.
Fazit:
Keine wirklich funktionierende Heizung, starke Kondenswasser und Schimmelbildung an den Fenstern trotz Wohnraumlüftung da der zugesicherte U-Wert anscheinend nicht eingehalten wurde, diverse Komponenten wurden unterdimensioniert und erfüllen dadurch anscheinend nicht die Anforderungen
- Stellungnahme seitens Baufritz - keine Antwort auf alle Anfragen und aufgezeigten Fehlfunktionen - alles in allem sehr enttäuschend für eine Firma die sich als Branchenprimus präsentiert
- marcello34 Beiträge17. April 2010Hallo,
wir bauen zur Zeit auch ein Schwörer Passivhaus. Da für eine schweizer minergieP zertifizierung bei einem Schwörerhaus eine Photovoltianlage fast zwingend ist (unter anderem wegen der Luftheizung) werden wir jedoch nicht zertifizieren. Bis jetzt sind wir jedoch zufrieden mit Schwörer, wir haben bis jetzt auch nur Gutes gehört (in unserem Dorf stehen 5 Schwörer-Häuser). Die Architretur wird viel mehr von den Baureglementen als von Schwörer beeinflusst, natürlich kann es je nach Bauvorhaben von Vorteil sein ein konventionelles Architektenhaus zu verwirklichen. Ein Architekten-Haus von Schwörer lässt jedoch schon viel Raum für eigene Gestaltungsmöglichkeiten. Mal ehrlich, wie viele Bauherren schauen sich die Skizzen & Pläne von all den Fertighausanbieter an und gehen schlussendlich zum Architekten und sagen so was wollen wir!?
- Ford Prefect35 Beiträge22. April 2010
Hallo,
Gute Aussage, kommt die von Schwörer Haus?
wir bauen zur Zeit auch ein Schwörer Passivhaus. Da für eine schweizer minergieP zertifizierung bei einem Schwörerhaus eine Photovoltianlage fast zwingend ist (unter anderem wegen der Luftheizung) werden wir jedoch nicht zertifizieren. ...
Wir bauen viele Minergie-P Häuser mit Luftheizung, inkl. Zertifizierung und benötigen eine PV höchst selten!
Eine Zertifizierung ist für den Bauherrn auch gleichzeitig eine Kontrolle ob der Architekt/ GU seine Arbeit richtig gemacht hat, ich kann nur jedem eine Zertifizierung nahelegen!
lg
Ford