auch wir waren lange auf der Suche nach einem Hausanbieter der in die Richtung Passiv-Haus geht. Dabei sind wir über die Firma Fischerhaus aus Bodenwöhr gestolpert. Wie ich eben auch auf der Homepage von denen gelesen habe, haben die kürzlich einen Preis für ihr Passiv-Haus bekommen.
Von ELK oder auch Coop Haus bin ich nicht besonders begeistert. In der Leistungsbeschreibung relativiert sich der attraktive Preis wieder und die Zertifizierung wird auch nicht garantiert.
Aber der Müller Holzbau in Blumberg (was bei uns ja gleich ums Eck ist) klingt sehr vielversprechend.
Hat schon jemand Erfahrung mit diesem Hersteller gemacht?
kann die Zertifizierung bei Vertragsabschluss vom GU schriftlich garantiert werden. (Bei ELK/Coop wird es nicht garantiert)
Beim Minergie-Infoblatt steht "Die Anforderungen der Wand und Dachmodule werden verschärft. Die neuen UWerte sind noch nicht dev. festgelegt sie werden sich aber im Bereich von 0,12-0,15 W/m2 K ansiedeln."
Bei allen Niedrigenergiehäusern wird von U-Werten über 0,15 gesprochen.
Wir haben darauf bestanden vor Vertragsabschluss - dass vermerkt wird, ein zertifiziertes Minergie und kein Niedrigenergiehaus. Ebenso bestanden wir auf die frühmöglichste Einreichung des Antrages mit den nötigen Bauunterlagen, worauf die Firma noch einige Änderungen vornehmen musste. Doch es hat alles geklappt! Ich würde auf jeden Fall darauf bestehen, dass du ein Minergie und kein Niedrigenergiehaus vertraglich hast!
Es ist zu beachten, dass die Minenergievorschriften seit 2009 massiv erhöht wurden. Neu gilt für den Wand-/ und Dachaufbau ein Wert von mind. 0.15W/m2K und für die Fenster ein Wert von mind 1W/m2K. Auch muss das Fundament und der Fussbodenaufbau entsprechend der neuen Vorschriften erfolgen. Da dies zum Teil mit erheblichen Aufwand verbunden ist sind bei weitem noch nicht alle Hersteller auf der Minenergie Seite ersichtlich.
Bezüglich der HomeExpo in Suhr ist zu sagen das die wenigsten Häuser dort die neuen Minenergievorschriften erfüllen.
es gibt doch keine vorschriften was die wand und die fenster haben müssen!
die ganze energiebilanz muss stimmen (neu 38 war bis dieses jahr 42kwh/m2) und das haus braucht zwingend eine kontrolierte lüftung!
das heisst bei einem haus mit guter sonnenlage und wenig verdunkelten fenstern (norden oder verdeckt durch balkone etc.) kann die wand auch schlechter sein.
mein "kollege" durfte die heizung und berechnung für ein minergiehaus an einem nordhang mit viel fensterfläche im norden machen. das problem war, dass es 2-fach fenster sein mussten und diese riesigen ster durch balkone etc. noch zusätzlich im schatten lagen. da musste er die fenstern mit dem teureren krypron gas füllen und die wand brauchte einen U-wert von 0,11 damit es reichte!!!
mit 0,15 für die wand ist man aber im normalfall locker dabei!
warum muss es ein deutscher holzbauer sein? wir bauen mit einem östereicher (kleinerer schreinerei und sicher nicht elk. vorher baue ioch mir ein steinhaus)!
So lange es im Bau so boomt wollen natürlich viele einem die Regeln diktieren. Weil ich kein Land hatte (der GU hatte es) hatte ich schon etwas mehr Mühe/Arbeit bis ich soweit war wie ich wollte. Wobei ich keine Eigenleistungen erbringen werde. Mein nachbar macht aber z.B. die Küche selber (wäre bei uns auch möglich gewesen). Also unser GU ist da sicher sehr flexiel, vor allem wenn du das Land schon hast!
Er ist auch flexibel betrefent Holzbauer (er hat sicher mehr als nur ein möglicher Partner).
Von den deutschen kenne ich WeberHaus (war mal in dieser Fabrik) gut (also ich kenne die meisten, aber nicht alle gleich gut). Was man halt bei den meisten deutschen Herstellern berücksichtigen muss ist die Tatsache, dass dies Häuserfabriken sind. D.h. die meisten sind bei Sonderwünschen nicht so flexibel (ich zum Beispiel habe mein Haus auf den cm selber gezeichnet). Aber eben ich kenne deine Wünsche nicht.
Viel wichtiger ist, dass der deutsche Häuslebauer die elektrischen etc. Gegebenheiten uns kennt als das kleine "minergie problem".