Was ist euer Fortbewegungsmittel
- Raphael768 Beiträge25. September 2008Hoi zäme,
würde mich doch mal interessieren, was Minergie / Minergie-P-Haus Besitzer oder Interessenten so für ein Fortbewegungsmittel ihr Eigen nennen und welche km-Leistung damit so jährlich erbracht wird.
Falls es nicht hierhin gehört, bitte verschieben / löschen.
Gruess,
Raphael
- foxtrail39 Beiträge25. September 2008Natürlich Fahrrad, 3500 km pro Jahr! /emoticons/default_additional/86.gif
- Raphael768 Beiträge25. September 2008Gut! Und das ist das einzige Fortbewegungsmittel, das Du nutzt?
Wäre cool wenn ihr alles angebt, also xx km mit Zug, xx km mit Auto (Verbrauch = xx), Fahrrad = xx km etc. 🙂
- Serge-CH1’717 Beiträge25. September 2008Wieso willst Du das eigentlich wissen? Machst Du eine Studie oder bist Du ein einfach ein Feti?
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- Raphael768 Beiträge25. September 2008ein Feti? Was ist denn das? /emoticons/default_smile.png
Mich interessiert, ob das Minergie(-P)-Haus nur eine Alibi-Übung ist oder ob viele Besitzer auch sonst konsequent auf ihren Umwelteinfluss zu schauen versuchen.
Im Stil von "Null-Energie-Haus-Besitzer-aber-Dreckschleuder-Fahrer" /emoticons/default_wink.png
Naja, ich weiss jedenfalls welche Gruppe sich jetzt schonmal nicht mehr meldet /emoticons/default_smile.png
- iona280 Beiträge25. September 2008Für den oberen Stock (beinahe Minergie-Standard): Opel Corsa 1.4 TP (5.8 Liter Durchschnitt)
Für das EG (Baujahr 66 Original - aber mit neuen Fenstern): Citroen Evasion... (Im KS-Verkehr 12 Liter Durchschnitt)
Lustige Frage, das /emoticons/default_tongue.png
- Serge-CH1’717 Beiträge25. September 2008Also ich habe ein Erdgasauto, VW Touran EcoFuel.
... und werde Minergie bauen.
Zufrieden?
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- klopfenmoser323 Beiträge25. September 2008normales Haus, dafür jedoch Opel Combo Erdgas (5kg/100) und Citroen C1 (4.5l/100)
;-)) Gruss, Klopfenmoser
- billabon86 Beiträge25. September 2008Wir haben 4 Fahrzeuge (Ich liebe alte Autos und Toeffs) und keines davon ist nach 2005 gebaut worden .... und 6 Velos, reicht das um den Umweltverschmutzerpreis des Monats zu holen??
Ach ja, zusammen fahren wir ueber 80000 km im Jahr ... die
Firma bezahlts...
Ich interessiere mich primaer fuer Technik und die Moeglichkeiten derselben, deswegen P-Haus.
Beichten war ich in der Schulzeit letztes Mal.
Schlof guet
billabon
- Gelöschtes Mitglied 111825. September 2008Bei mir ist es um gekehrt. Ich baue nicht mal Minergie, aber fahre einen Corsa.
Verbrauch 5 lt. Kilometerleistung im Jahr 15000 jedoch praktisch nur für zur Arbeit zu gelangen.
Bin eher der "Genügsame" brauche wenig, bin mit wenig zufrieden.
Doch meinen Traum vom Haus, das leist ich mir.
- wellingtonia2’316 Beiträge26. September 2008Hallo Raphael
Der Energieverbrauch der privaten Mobilität wird kaum erfasst !
Habs im folgenden Beitrag mal versucht
http://www.haus-forum.ch/elektrisches-technische-geraete/3145-heizenergieverbrauch-vergleichswerte.html#post46212
und dabei rausgefunden das ein älteres Fahrzeug (Toyota Previa Bj. 1995, 12L/%km) durch die ältere Motorentechnologie dabei schlechter abschneidet.
Was will man - nur wir Schweizer können uns wohl neueste Technologie (Prius) leisten. Der alte Schrott wird in den Osten verschoben - somit nur eine Verlagerung der alten "Stinker".
Die eigene "Mobilitäts-Zukunft" ist mit Previa Tdi und das Oeko-Highlight ein Twike geplant.
TWIKE Klub Web
Andy
- wermiselli347 Beiträge26. September 2008ich fahre eine "guetzlibüchse" sprich SMART for two cabrio und liebe mein gefährt /emoticons/default_additional/114.gif zudem zwei velos um an den see zu fahren/biken oder die freizeit im schönen nidwalden zu geniessen.
verbrauch innerorts: 6,4 (gemäss hersteller)
verbrauch ausserorts: 4,1 (gemäss hersteller)
mmmm, wieviele km ich pro jahr mache kann ich gar nicht sagen. habe jedoch einen kurzen arbeitsweg und sonst eher stadtfahrerin (mit smart im gepäck natürlich sehr vorteilhaft!) aber keine langstrecken mit dem smart (das ist dann nicht soooo optimal).
doch muss ganz klar festgehalten werden: als einziges auto im haushalt wär ich schon etwas aufgeschmissen. meine bessere hälfte hat ein "normal grosses auto" und das brauch ich bei grossen besorgungen oder wenn ich mehrere passagiere mitnehme oder längere strecken fahren muss usw.
gewohnt wird in einem minergie zertifizierten zuhause.
liebe grüsse,
wermiselli
- Serge-CH1’717 Beiträge26. September 2008Hallo Raphael
Hier noch die Ergebnisse einer aktuellen und repräsentativen Umfrage, die wir in den letzten Wochen durchgeführt haben. Dabei ging es aber primär nicht um die km-Laufleistungen/Jahr sondern um die Erforschung der Motivationsfaktoren beim Auto- und Treibstoffkauf. Da diese zwei Folien nichts vertrauliches darstellen kann ich sie auch gerne ins Netz stellen. In den nächsten Tagen folgt von unserer Seite eine Pressemeldung zur Gesamtstudie (allerdings nicht zu den Jahreskilometern). Beim Bundesamt für Statistik findest Du im übrigen viele Infos und Auswertungen zu wirklich allen Themen... Schau doch mal dort hinein...
P.S.: Allerdings haben wir nicht überprüft, ob die Fahrzeughalter/Innen auch Minergiehäuser besitzen oder nicht... /emoticons/default_rolleyes.gif
Gruss,
Serge-CH
Auszug_km-Leistung_Forum.pdf
1 Anhang
- verygood993 Beiträge26. September 2008Wir haben vor einem Monat unser privates Auto verkauft. Die Frauen in unserem Quartier helfen sich mit Car Sharing gegenseitig aus, wenn nötig. Einkäufe über LeShop als Alternative.
Ich bin beruflich viel unterwegs und dies mit einem Ford Mondeo Diesel mit DPF. Verbrauch 4.8 Liter. Bin auch schon mit 3.9 Litern gefahren.
- Mirella1’252 Beiträge26. September 2008 · bearbeitetGemäss dieser Studie gehöre ich zum perfekten CH-Durchschnitt: 1 Auto und jährlich ca. 10'000 - 12'000 km. Ach ja, man soll ja auch sagen, was man fährt: ein V40 Turbo.
Wozu macht man eigentlich solche Studien wie Serge-CH sie publiziert hat? Ausser dass Leute monatelang beschäftigt sind und damit erhebliche Kosten verursachen, hat doch eigentlich niemand etwas von solchen Statistiken... Sorry, aber ich halte nicht viel von Studien & Co.
Mirella /emoticons/default_smile.png
- Bäröschli703 Beiträge26. September 2008Wir bauen kein Minergiehaus, haben aber bessere Fenster und das Dach besser isoliert als im Standard. Dort wo wir bauen gibt es keinen Anschluss an die ÖV. Die nächste Postautohaltestelle ist 25 min. Fussmarsch entfernt und dann müsste ich noch 2 mal umsteigen bis ich dann innerhalb von ca 75 min. an meinem Arbeitsplatz wäre. Mit dem Auto bin ich in 20 min. dort. Zeit ist für mich sehr wertvoll (wenn wir dann im Haus wohnen sowieso!) und deshalb fahre ich mit meinem Smart forfour zur Arbeit. Durchschnittsverbrauch ca. 6.5 l. Meinem Partner geht es genau gleich. Auch sein Arbeitsweg wäre mit den ÖV eine Stunde länger (pro Weg) als mit dem Auto. Er fährt einen älteren Audi Porsche und sobald es das Wetter zulässt einen alten Alfa Spider Cabrio. In der Freitzeit sind wir aber auch viel mit dem Velo unterwegs. Jeder hat 2 Velos und ich bewege mich auch noch ab und zu per 1 PS durch die Gegend /emoticons/default_smile.png.
Ich wohne auch schon jetzt in einem kleinen Dorf ohne ÖV und die Arbeitszeiten sind ähnlich wie oben beschrieben. Ohne auto geht also gar nichts!
Im Jahr fahre ich so ca. 15'000 km.
Viele Grüsse vom Bäröschli
- Automation2’255 Beiträge26. September 2008
ein Feti? Was ist denn das? /emoticons/default_smile.png
Ich meld mich auch mal. Kein Minergie P Haus (War mir zu teuer), dafür aber eine Automation /emoticons/default_biggrin.png die den Verbrauch der Heizenergie optimiert. Wir lüften korrekt und verwenden die passive Sonnenenergie.Fahre aber ein Auto mit 10Lit/100km, keine Ahnung was der CO2 Ausstoss ist.
Mich interessiert, ob das Minergie(-P)-Haus nur eine Alibi-Übung ist oder ob viele Besitzer auch sonst konsequent auf ihren Umwelteinfluss zu schauen versuchen.
Im Stil von "Null-Energie-Haus-Besitzer-aber-Dreckschleuder-Fahrer" /emoticons/default_wink.png
Naja, ich weiss jedenfalls welche Gruppe sich jetzt schonmal nicht mehr meldet /emoticons/default_smile.png
ABER:
Das ist alles nur die halbe Wahrheit, wenn es um das Umweltbewusste Leben geht. Da sind noch weit aus andere Themen:
- Früchte und Gemüsse aus der halben Welt importiert (Trauben im Frühling, Spargeln im Herbst)
- 2x im Jahr mit dem Flugzeug in die Ferien
- Fleisch aus Neuseeland, Australien und Südafrika
- Billigimporte aus China
- Standbygeräte immer ein
- Lampen im ein
- Umwälzpumpe der neuen Generation
- Geräte der Klasse A++
- Firmen bevorzugen die auch sich zum Umweltmanagement bekennen (und umsetzen)
- etc. etc.
Mir entgeht der Sinn der Umfrage auch. Es gibt einige Besitzer von Minergie Häuser, weil
- es die Vorschriften praktisch aufzwingen
- Gewisse GU gar nicht anders bauen
- Die Heizkosten gespart werden sollen
- Es einfach Trendy ist
Damit will ich nicht keine Besitzer von Minergie Häuser anprangern, sondern auch aufzeigen, dass nicht nur der Umweltgedanke mitspielt.
Die ganze Kette des Lebenstyls ist entscheidend.
- Serge-CH1’717 Beiträge26. September 2008
Gemäss dieser Studie gehöre ich zum perfekten CH-Durchschnitt: 1 Auto und jährlich ca. 10'000 - 12'000 km. Ach ja, man soll ja auch sagen, was man fährt: ein V40 Turbo.
Hallo Mirella
Wozu macht man eigentlich solche Studien wie Serge-CH sie publiziert hat? Ausser dass Leute monatelang beschäftigt sind und damit erhebliche Kosten verursachen, hat doch eigentlich niemand etwas von solchen Statistiken... Sorry, aber ich halte nicht viel Studien & Co.
Mirella /emoticons/default_smile.png
Deine Frage ist absolut berechtigt. Allerdings würde das hier den Rahmen sprengen, dies genau zu erläutern... Im Prinzip geht es einfach darum, den Markt besser kennenzulernen und marketingtechnische Entscheidungen nicht aus einer Laune heraus oder aus einem Bauchgefühl zu treffen (auch wenn man mit dem Bauchgefühl meist richtig liegt).
Gruss,
Serge-CH
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- Mycroft191 Beiträge26. September 2008 · bearbeitet@Automation
Guter Kommentar, es geht nicht nur um Haus und Auto.
Vor allem letzteres wird immer prominent ausgeschlatet. Sobald man aber nur 1x pro Jahr in einen Jet steigt verkommt das Auto zur Nebensache bezüglich Umweltaspekt.
Auch fokussieren Politik und Medien das Thema auf den Verbrauch. Dabei wird vergessen, dass die Produktion eines neuen, energieeffizienteren Autos Unmengen an Ressourcen verschlingt. Wer regelmässig einen neuen Wagen kauft tut vielleicht was fürs Gewissen, aber nicht zwingend für die Umwelt.
http://www.volkswagen.de/vwcms_publish/etc/medialib/vwcms/virtualmaster/de/Unternehmen/mobilitaet_und_nachhaltigkeit/downloads/umweltbilanz.Par.0001.File.pdf
http://cnwmr.com/nss-folder/automotiveenergy/DUST%20PDF%20VERSION.pdf
Es geht auch nicht nur um CO2. Es geht auch um NoX, Russpartikel, Landverbrauch, Wasserverbrauch und vieles mehr. CO2 ist derzeit einfach ein prominent herausgegriffenes Gas. In ein paar Jahren werden wir ein anderes Thema gefunden haben, wofür man neue Titelgeschichten und Abgaben erfinden kann.
- Mirella1’252 Beiträge26. September 2008
Sobald man aber nur 1x pro Jahr in einen Jet steigt verkommt das Auto zur Nebensache bezüglich Umweltaspekt.
Na dann stehe ich mit meiner Lebensweise wenigstens in dieser Hinsicht als glanzvolles Beispiel da /emoticons/default_biggrin.png. Ich bin seit vielen Jahren in keinem Flieger mehr gesessen /emoticons/default_biggrin.png.
In ein paar Jahren werden wir ein anderes Thema gefunden haben, wofür man neue Titelgeschichten und Abgaben erfinden kann.
Genau so wird es sein. Einmal ist es Waldsterben, dann Vogelgrippe und jetzt aktuell eben Co2 & Co. Mit irgend etwas müssen die Journalisten ja schliesslich beschäftigt werden, sonst langweilen die sich /emoticons/default_biggrin.png.
Deine Frage ist absolut berechtigt. Allerdings würde das hier den Rahmen sprengen, dies genau zu erläutern... Im Prinzip geht es einfach darum, den Markt besser kennenzulernen und marketingtechnische Entscheidungen nicht aus einer Laune heraus oder aus einem Bauchgefühl zu treffen (auch wenn man mit dem Bauchgefühl meist richtig liegt).
Danke Serge, an Marketing hatte ich tatsächlich im Moment nicht primär gedacht. In gewissen Fällen mag eine solche Studie sogar sicherlich dabei helfen, die Konsumenten davon zu überzeugen, dass sie etwas unbedingt haben müssen, wovon sie vorher noch nicht einmal wussten, dass man es überhaupt kaufen kann /emoticons/default_biggrin.png. Aber wenn zum Beispiel, wie unlängst geschehen, eine Studie zu Tage bringt, dass die meisten Kinderartikel von Konsumenten gekauft werden, die gar keine Kinder haben, dann darf man sich doch ernsthaft über den Sinn einer solchen Arbeit fragen. Aus Marketingsicht ist es doch grundsätzlich schon mal positiv, dass die Sachen überhaupt gekauft werden. Ob nun von kinderreichen oder -losen Familien ist ja im Prinzip egal.
Mirella /emoticons/default_smile.png