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Rindenmulch im Staudenbeet

2Antworten1’783Aufrufevon Horst · 16. Juni 2016letzter Beitrag vor 10 Jahren
  1. Horst552 Beiträge16. Juni 2016 · bearbeitet
    Leider wachsen im Staudenbeet nicht nur die gewünschten Pflanzen sondern auch Un- bzw. Wildkräuter. Treten Wurzelunkräuter, wie z.B. Winde oder Giersch auf, entfernen wir diese mit der Grabegabel bzw. einem Löwenzahn- oder Distelstecher  oder per Hand. Wenn konsequent gejätet wird, werden die Wurzelunkräuter geschwächt und werden mit der Zeit verschwinden. Diese Vorgehensweise erfordert natürlich einiges an Zeit und Mühe. Die Alternative wäre das Abdecken mit Rindenmulch. Hier gibt es nach meinen Recherchen sehr unterschiedliche Aussagen. Oftmals wird darauf hingewiesen, dass verschiedene Stauden den Rindenmulch nicht vertragen. Ich habe beispielsweise an einigen Stellen im Garten "Vinca Minor" als Bodendecker gepflanzt und die Eingrenzung mit Rindenmulch vorgenommen. Hier habe ich festgestellt, dass dieser Bodendecker den Rindenmulch nicht überwuchert.

    Mich würde daher die Meinung zu Rindenmulch hier im Forum interessieren. Deckt ihr eure Staudenbeete mit Rindenmulch ab oder wird eher konsequent gejätet?

    Gruß/Horst 

  2. Andreas7’092 Beiträge16. Juni 2016
    Ich verwende Rindenmulch überall habe nie negatives festgestellt das seit Jahren.

    Rindenmulch ist aber nicht = Rindenmulch, da gibts verschiedenes bei uns in der CH von Rindendekor bis holzschnitzel, also aufpassen beim kaufen.

    Einen Hinweis vielleicht, bei uns ist es so, der normale Rindenmulch ist der billigste und er ist bereits etwas verottet....

    Auch bei neuanpflanzungen verwend ich den, weil er Luft in den Boden bringt und die Feuchtigkeit hält.

    Kann sagen nur gute Erfahrungen damit.

  3. Susann6’311 Beiträge16. Juni 2016
    Ich finde Mulch auch schöner als Unkraut 😉  und wenn man beachtet, dass der Boden unter dem Mulch eine Extraportion Dünger braucht, dann gibt's auch mit dem Wachstum meist keine Probleme.

    Mulch macht Sinn unter Sträuchern und Bäumen, auch für Pflanzen, die's feucht und sauer mögen (Hortensien, Rhodos) kann man ihn einsetzen.

    Ich persönlich bin wieder etwas vom Mulch weggekommen und benutze ihn nur noch gezielt. Den Giersch konnte er nie bewältigen, eher ist mir der Storchschnabel daneben abgestorben 😱  Es kommt also aufs Unkraut an...

    Da in meinen Beeten inzwischen fast überall Rosen mit dabei sind, verzichte ich in diesen Bereichen ganz auf Mulch. Rosen vertragen ihn schlecht, weil sich darunter gerne Pilze entwickeln. Leider finde ich noch heute beim Boden lockern kleine pelzige Stückchen...

    Im Gewächshaus benutze ich Pinienrinde, das ist mein Fussbodenmaterial 🙂