Beim Abräumen des Gartens fällt ja viel "nackige" Gartenfläche an.
Und da es, außer bei Wüsten, von Natur aus keine unbedeckte Erdoberflächen geben soll,nnhab ich damit begonnen die freien Gartenflächen mit den abgenommenen Stangenbohnen,nnden abgeschnittenen Topinambur-Stängeln, den erfrorenen Tomaten-Stöcken und Laub zu mulchen.
Schaun mer mal ob das was bringt, oder ob sich nur die Wühlmäuse darüber freuen...
Letztes Jahr ist mir aufgefallen, dass an den Orten, wo ich die organischen Rückstände wie Laub und Verwelktes nicht sauber weggeräumt hatte, es im Frühling viel mehr Regenwürmer hatte, und die Erde viel besser war, als an den Aufgeräumten Bereichen des Beets...
Die müssen ja auch was zu futtern haben...
Deswegen ist deine Entscheidung, bestimmt nicht falsch..
Ich räum schon lange nicht mehr alles aus im Herbst. Ich schneide Faulendes runter und verteile es gleich auf dem Beet. Gut sind Farne und Hostas, die decken die Flächen schön zu. Auch das Laub von den Bäumen brauche ich zum Abdecken, d.h. ich reche es mit Schwung in die Beete 🙂
Einzige Ausnahme: Rosen und verpilzte Blätter kommen in den Müll, holziges Schnittgut in den Häcksler.
Im Frühjahr räume ich dann das Verbleibende weg. Ein weiterer Vorteil: Im Frühling ist der Boden unter dem "Mulch" fast unkrautfrei.
Stimmt, das Laub der Pappel ist extrem flugfähig :grin: Da sind die Hostas hingegen super, richtig schwerer Matsch. Auch die Farne werden schwer genug.
Aber sobald der erste Schnee fällt, braucht das Laub keine Beschwerung mehr, dann ist es so nass, dass es definitiv nicht mehr davon fliegt. Voraussetzung ist allerdings, dass es überhaupt schneit 8)
Walnuss soll zu viele Gerbstoffe enthalten, Eiche ebenfalls. Erfahrung habe ich damit aber keine, bei mir sind's hauptsächlich Obstbäume, neben Gehölz und Stauden - ich pack alles auf die Beete.
Immergrüne mögen keine Laubdecke, sagt man. Meine Rhododendren kriegen aber trotzdem Farn auf die Füsse, als Flachwurzler sind sie im Winter eher gefährdet...
Ich habe eine grosse Eiche am Rand des Gartens und was an Laub nicht weggeweht wird, reche ich zusammen und gebe es unter die Rhodos und Hortensien (nachdem ich die noch mit Wasser versorgt habe).
Beim Häckselgut mache ich's so, dass ich Laubhäcksel unter Laubsträucher und auf Staudenbeete leere und Nadelhäcksel unter Nadelholzer. Bis jetzt hat sich das bewährt.
Walnuss soll zu viele Gerbstoffe enthalten, Eiche ebenfalls. Erfahrung habe ich damit aber keine, bei mir sind's hauptsächlich Obstbäume, neben Gehölz und Stauden - ich pack alles auf die Beete.
Das Nussbaumlaub ist kein Problem, solange du es nur unter grösseren Gehölzen verteilst,da hält es das Unkraut richt schön fern. Aber für Staudenbeete ist es gar nicht geeignet, eben wegen Gerbstoffen, die wuchshemmend wirken.