Da noch genügend Vorrat an Quittenpästli vorhanden ist, wird aus den restlichen Quittennein leckerer Likör gemacht.
Dazu hab ich die Quitten heute geerntet, gesäubert, geschnippelt, entsaftet und den Saftnmit Kandis-Zucker gesüßt.
Am Nachmittag schaue ich mich mal nach einem guten Wodka oder Korn um.
nnLassen sich Quitten gut entsaften? Die scheinen mir so "hölzern"... Hab aber keinerlei Erfahrung, ist nur so daher gedacht /emoticons/default_cool.pngnn
Mit dem Dampfentsafter klappt das Entsaften von Quitten sogar prima.
Durch den Dampf werden die Frucht-Zellen aufgebrochen und der Saft fließt wie doll.
Allerdings braucht es viiiiieeeeel Zeit, bei Quitten mindestens 90 Minuten nur fürs Entsaften.
Und anschließend muss die Gerätschaft wieder mit heißem Wasser gereinigt werden.
Der Energieeinsatz ist somit nicht zu verachten.
Entsafte daher nur auf dem Holzofen, wo ich unsere anfallenden Holzabfälle einsetzen kann.
Auf dem Elektroofen würde ich es nicht machen, das wird zu teuer.
Also, einen Entsafter hab ich auch, nur Quitten hab ich noch nie entsaftet... Meiner ist zwar ein bisschen jünger als deiner, und ja, ich benutze ihn auf dem Induktionsherd. Äpfel, Birnen, Kirschen und Beeren dauern aber höchsten 45 - 60 Min., sehr klein geschnitten eher noch weniger lang. Klar ist der Holzofen sinnvoller als der Elektroherd, aber wenn ich auf kleiner Stufe köcheln lasse, ist es auch nicht teurer als ein Kuchen im Backofen /emoticons/default_smile.png
Ja da kann ich nur zustimmen , denn würde man die Arbeit im Garten und das verarbeiten daheim berechnen.......das wäre enorm .
Aber das will ich gar nicht , denn immerhin wird es mit guten oft nicht käuflichen Dingen aufgewogen .....Dazu kommt natürlich dann noch der Stolz und die Zufriedenheit was man alles geschafft hat.............Unbezahlbar .
Der urinstink des Arbeitstieres "Mensch" /emoticons/default_icon_mrgreen.gif.
Ich bin mir nicht einmal sicher, ob die Rechnung letztendlich nicht zu unseren Gunsten ausfallen würde /emoticons/default_smile.png
Wenn man bei der industriell gefertigten Ware nur schon die Transportwege berechnet - ganz zu schweigen von den hohen Energiekosten beim Fertigungsprozess, Verpackung, Lagerung etc. -, und dazu die niedrigen Löhne der Feldarbeiter auf unsere Arbeit überträgt, dann könnte die Bilanz auf unsere Seite kippen.
Das Gemüse aus meinem Garten hat einen unglaublich kurzen Transportweg, der Produktionsprozess ist auf ein Minimum an "Anlagen" beschränkt und die Lagerung findet während der Erntezeit zu 50% in unseren Mägen statt /emoticons/default_icon_mrgreen.gif - ich kann mir nicht vorstellen, dass die Lebensmittelindustrie das toppen kann /emoticons/default_cool.png
Ich bin immer etwas skeptisch bei solchen Berechnungen, denn der Auftraggeber bestimmt meist das Resultat... Gerade kürzlich ergab die Diskussion mit einem Veganer, dass gerne auch Fakten ausgeblendet werden, die nicht ins schöne Bild passen. Thema war die Gewinnung und Produktion von Sojamilch gegenüber Kuhmilch; unter dem Strich blieb nur die Ideologie übrig...
Jou, die schönste Belohnung ist natürlich, wenn das eigenhändig Geschaffene gut gelungen ist.
Meine Gedanken bezogen sich daher nicht auf den Frau-/Mann-Power-Einsatz.
Dachte mehr an den gerechtfertigten energetischen und technischen Einsatz.
Wegen 5 Liter Schnaps wird man sich bestimmt keine Brennanlage beschaffen
und wegen einer Furche Kartoffel nicht mit dem Vollernter rangehen..../emoticons/default_laugh.png
Wie, der ist schon fertig? /emoticons/default_ohmy.png
Jap Susann, einfach den gesüßten Quittensaft 1:1 mit dem Alkohol mischen, fertig.
Na ja, es ist natürlich von Vorteil, das "Gemisch" noch einige Wochen im Keller reifen zu lassen.
Aber probieren kann man schon mal.
Und 5 Liter auf einen Schlag wegglutschen wär eh des Guten zu viel.../emoticons/default_wink.png
Haha, Nordhäuser Doppelkorn da komme ich ursprünglich her. Also aus dem Kreis Nordhausen
Jou Acki, es geht halt nichts über einen guten Nordhäuser Doppelkorn, gelle.../emoticons/default_wink.png
Haha, Nordhäuser Doppelkorn da komme ich ursprünglich her. Also aus dem Kreis Nordhausen
Wie kommt man den von Nordhausen ins Äntlibuech?
Jap Susann, einfach den gesüßten Quittensaft 1:1 mit dem Alkohol mischen, fertig.Na ja, es ist natürlich von Vorteil, das "Gemisch" noch einige Wochen im Keller reifen zu lassen.
Aber probieren kann man schon mal.
Und 5 Liter auf einen Schlag wegglutschen wär eh des Guten zu viel...
Ach so, eben in meinen Rezepten wird immer laaaanges Reifen empfohlen /emoticons/default_cool.png
Und meine Liebe zum Likör zwingt mich jetzt trotz Kälte in den Garten.
Da etwas von dem guten Doppelkorn übrig geblieben ist, hole ich ein paar Rote Bete
und setze noch einen Rote-Beete-Likör an.
Der schmeckt nämlich super lecker grufti..../emoticons/default_tongue.png