Das ist natürlich möglich, nur wäre genau das der falsche Weg.
Du als Planer weisst genau was Du brauchst also kann auch Pestalozzi das Angebot erstellen.
Komme ich aber direkt als Endkunde auf Nibe zu und brauche eine Offerte eines Funktionierenden Systems gerade dann sollte der der die Offerte macht etwas Ahnung haben....
Das mit NIBE ist so, sie sind der Generalimporteur in CH und liefern nicht direkt an den Endverbraucher.
Wenn aber Planer oder Installateur sich bei NIBE erkundig, besteht kein Problem, denn gemäss Chef NIBE CH schützen sie ihre Vertrauenspartner.
Ich habe die neue WP bei einem von NIBE empfohlenen Vertrauenspartner bestellt, dieser kennt sich mit NIBE und Installation bestens aus und hat alle meine Fragen kompetent beantwortet.
Für mich zumindest ist dies kein Grund, NIBE nicht zu prüfen, für mich zumindest bleibt NIBE mein Favorit.
kann man eigentlich als laie nachvollziehen ob die vorgeschlagene dimensionierung für sein EFH korrekt ist oder ist man hier auf seinen GU bzw. dessen Partner der die Berechnung durchführt "ausgeliefert"?
also wenn unsere beheizte fläche aus folgenden eckdaten besteht : wohnen/essen/küche: 51m2
eingangsbereich: 11m2
gästezimmer: 12m2
wc/dusche: 4.5m2
schlafzimmer 1: 24.2 m2
schlafzimmer 2 und 3 mit ca. 17m2
Gang: 7m2
Bad/WC: 13m2.
dann macht das total ca 140m2
- neubau, keine minergie
dann macht das ca. 157m2 x 25 = 3.9kw + 1kw für warmwasser, dänn wärem wir bei ca. 5kw.
Da lag ja die Projektleitung mit der Schätzung ins Blaue raus, weit daneben mit ihren 8-10kw.
Besser etwas Reserve, natürlich in sinnvollem Rahmen, als alles auf den letzten Drücker ausgereizt und dann, sollte es wirklich mal einen deftigen Winter geben die WP nur noch per Elektro-Einsatz die geforderte Wärme schafft.
Mit den neuen modulierenden WP's wird eine leichte Überdimensionierung auch eher abgefedert, da sie ja nur die geforderte Wärme produziert.
Aber eine Berechnung mit nahezu doppelter Leistung wieder spiegelt leider die immer noch herrschende Unwissenheit der angeblichen Fachleute, die guten zu finden ist wie die Suche einer Nadel im Heuhaufen.
also wenn unsere beheizte fläche aus folgenden eckdaten besteht : wohnen/essen/küche: 51m2
eingangsbereich: 11m2
gästezimmer: 12m2
wc/dusche: 4.5m2
schlafzimmer 1: 24.2 m2
schlafzimmer 2 und 3 mit ca. 17m2
Gang: 7m2
Bad/WC: 13m2.
dann macht das total ca 140m2
- neubau, keine minergie
dann macht das ca. 157m2 x 25 = 3.9kw + 1kw für warmwasser, dänn wärem wir bei ca. 5kw.
Da lag ja die Projektleitung mit der Schätzung ins Blaue raus, weit daneben mit ihren 8-10kw.
Oder habe ich etwas nicht berücksichtigt?
Habe sehr ähnliche Daten und wäre froh eine 5kW und nicht eine überdimensionierte 8kW WP zu haben. Meine ist aber nicht modulierend und eine SW-WP. Jedenfalls würde ich heute nur noch eine modulierende WP wollen. Die Berechnungen beziehen sich ja auf die minimale Referenztemperatur (z.B. -8°), aber schlussendlich ist es die meiste Zeit im Winter viel wärmer und statt 5kW brauchts dann noch 3kW. Dann kannst Du noch die Fremdwärme abziehen, z.B. Personen die Haus wohnen 70W/P, elektrische Verbraucher und allenfalls die Sonne... Zudem ist das Haus träge. Also selbst wenn es mal zwei Nächte -20°C wird, hat das nur begrenzte Auswirkungen.
Bei LW-WP ist es noch wichtiger, dass sie modulierend sind, da der Wikrungsgrad zu unserem Ungunsten arbeitet. Ist es warm, ist er grösser, obwohl die WP schon zu viel Leistung hat. Ist es sehr kalt, ist der Wirkungsgrad viel schlechter.
Bei 5kW Bedarf könnte eine 8kW WP wieder Sinn machen? Jedenfalls können modulierende WP ihre Leistung nicht beliebig drosseln, so dass ich auch diese nicht total überdimensionieren würde., aber da ist sicher @maningreen die Person mit dem Know How.
lieber@maningreen bei uns ist eine luft-wasser-wärmepumpe eingeplant. ich bin gespannt was bei uns schlussendlich eingebaut wird. aber wenn für unser haus eher etwas im bereich von 5kw geeignet ist, werd ich mich wohl wehren müssen, wenn eine mit 8kw geplant wird.
Ihr könnt ja euren Wärmebedarf selber berechnen bzw. genauer abschätzen. Die U-Werte von Fenster, Wand, Keller, Dach und die entsprechenden Flächen sollten ja relativ früh im Bauprojekt vorhanden sein. Der Wärmebedarf in Watt ist U-Wert mal Fläche mal Temperaturdifferenz (28 Kelvin). Diese Berechnung für alle verschiedenen Komponenten (Fenster, Aussenwände etc.) durchführen und die berechneten Leistungen addieren.
Ein Profi kann das sicher noch genauer, aber das ist viel besser als nur einen Standard-Wert zu nehmen.
Ihr könnt ja euren Wärmebedarf selber berechnen bzw. genauer abschätzen. Die U-Werte von Fenster, Wand, Keller, Dach und die entsprechenden Flächen sollten ja relativ früh im Bauprojekt vorhanden sein. Der Wärmebedarf in Watt ist U-Wert mal Fläche mal Temperaturdifferenz (28 Kelvin). Diese Berechnung für alle verschiedenen Komponenten (Fenster, Aussenwände etc.) durchführen und die berechneten Leistungen addieren.
Ein Profi kann das sicher noch genauer, aber das ist viel besser als nur einen Standard-Wert zu nehmen.
Die Berechnungen müssten vorhanden sein (Energienachweis bei Behörden) Einfach verlangen oder notfalls bei der Gemeinde nachfragen.
lieber@maningreen bei uns ist eine luft-wasser-wärmepumpe eingeplant. ich bin gespannt was bei uns schlussendlich eingebaut wird. aber wenn für unser haus eher etwas im bereich von 5kw geeignet ist, werd ich mich wohl wehren müssen, wenn eine mit 8kw geplant wird.
Ich frage mich langsam, ob der GU keine Ahnung von Wärmepumpen hat.
Lieber @maningreen vielen dank für deine stets wertvollen Inputs. Ich befürchte dass ich hier derjenige bin, der noch keinen Durchblick hat und ich mich hier selber korrigieren muss. Ich bin von einem früheren Eintrag weiter oben ausgegangen, wo wir über die Vitocal AWCI-AC 201.A07 geschrieben haben, deren Maximalleistung bei 7.49kw liegt - und habe diese mit dem Vorschlag des GU's verglichen die eine Leistung von 8.4kw hat.
Habe nicht gesehen, dass es bei der A200 auch die A10 gibt, mit 10.12kw.