Photovoltaik-Anlage, Einspeisevergütung
Umfrage
Ich würde 40'000.- in eine Photovoltaik-Anlage investieren, wenn ich...
- ... dafür eine kostendeckende Einspeisevergütung bekäme0 Stimmen · 0 %
- ... dafür einen günstigen Kredit bekäme89 Stimmen · 64 %
- ... ein Haus baue, einfach aus Überzeugung14 Stimmen · 10 %
- ... im Lotto gewinne, also voraussichtlich nie...13 Stimmen · 9 %
- ... eine Subvention von 10% für die Anlage bekäme15 Stimmen · 11 %
- ... eine Subvention von 50% für die Anlage bekäme9 Stimmen · 7 %
- Photovoltaik macht für mich keinen Sinn57 Stimmen · 41 %
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- HEUREKA97 Beiträge27. Dezember 2006Wir installieren auf unser neues EFH eine 4.2kWh PV-Anlage für die Stromproduktion. Unsere Gemeinde installiert "gnädigerweise" einen rücklauftauglichen Zähler. Wir hätten natürlich gerne eine kostendeckende Einspeisevergütung, wie sie in Deutschland üblich ist. Gibt es Gemeinden in der Schweiz, wo dies bereits erfolgt? Bin für Hinweise und Reglemente dankbar. www.bau-cam.ch/schaer
Tag der offenen Tür: 28.4.07

- verygood993 Beiträge27. Dezember 2006Hallo Kurt, hallo Lilo
Früher bezahlte die Stadt Burgdorf pro eingespiesenes Kw fast einen Franken. Somit hat sich eine PV-Anlage schnell gerechnet. Heute sind diese Zahlungen eingestellt. Schade.
Herzliche Grüsse
Rolf
- Coyote151 Beiträge27. Dezember 2006Ich rechne für Stromkosten mit Luftwärmepumpe mit 1200.- pro Jahr.. so eine Anlage ist nicht amortiesbar in eine vernüfige Zeit!
- HEUREKA97 Beiträge28. Dezember 2006
Hallo Kurt, hallo Lilo
Ja, das Modell kenne ich, war wirklich reizvoll. Nun, die Grundsatzfrage für mich bleibt, ob jemand zuerst mal für sich den Ökostrom produzieren will (für uns ist das so) und nur den Überschuss weiterverkaufen möchte oder ob man allen Strom verkaufen möchte (kostendeckend), aber selber weiterhin "normalen Strommix (mit teilweise "Dreck"-Strom) konsumiert. So nach dem Motto "die Show auf dem Dach" stimmt, aber es kostet mich nichts. Ich denke, eine Förderung der Anschaffungskosten kombiniert mit der kostendeckenden Übernahme des Überschuss-Stroms (dank Förderung zu tieferem Preis)wäre ein ideales Mittel, so dass es für alle stimmt. Was meint Ihr dazu?
Früher bezahlte die Stadt Burgdorf pro eingespiesenes Kw fast einen Franken. Somit hat sich eine PV-Anlage schnell gerechnet. Heute sind diese Zahlungen eingestellt. Schade.
Herzliche Grüsse
Rolf
- HEUREKA97 Beiträge28. Dezember 2006
Ich rechne für Stromkosten mit Luftwärmepumpe mit 1200.- pro Jahr.. so eine Anlage ist nicht amortiesbar in eine vernüfige Zeit!
Das stimmt, uns ging es auch nicht darum. Wir haben eine Erdsonden-WP für die Heizung, die einen hohen Wirkungsgrad hat. Leider kostet diese etwas mehr und man darf nicht überall bohren, wir haben die Bewilligung erhalten.
Die Überlegung von uns war, dass wir mit dem Solarstrom einen wesentlichen Beitrag an den Stromverbrauch der WP leisten können und damit (theoretisch) zum Null-Energieverbrauch tendieren, kombiniert mit Minergie, KWL, etc. Ein Kollege hat bereits eine Erdsonden-WP installiert und nach Minergie gebaut, die Stromkosten betragen noch sagenhafte 460.-!!
- savon9928 Beiträge29. Dezember 2006Wenn man bedenkt dass eine Solarzelle die graue Energie, welche sie zur Produktion braucht, während der ganzen Lebensdauer nie kompensieren kann rentiert eine Solarzelle nie.
Also die Energie die man zur Produktion für eine Solarzelle braucht, inklusive die Gewinnung von Silizium, kann eine Solarzelle die ganze Lebensdauer über nie produzieren.
Darum macht eine Photovoltaikanlage für mich keinen Sinn.
- verygood993 Beiträge29. Dezember 2006@savon99
Deiner Aussage kann ich nicht zustimmen. Diese stimmt vielleicht für monokristalline Solarzellen. Bei polykristallinen Zellen sieht es anders aus. Es gibt da genügend Berechnungen. Für mich kam eine PV-Anlage aus anderen Gründen (noch) nicht in Frage.
Herzliche Grüsse
Rolf
- wellingtonia2’316 Beiträge31. März 2008
@savon99
Hallo Rolf
Deiner Aussage kann ich nicht zustimmen. Diese stimmt vielleicht für monokristalline Solarzellen. Bei polykristallinen Zellen sieht es anders aus. Es gibt da genügend Berechnungen. Für mich kam eine PV-Anlage aus anderen Gründen (noch) nicht in Frage.
Herzliche Grüsse
Rolf
Hier noch ein Anstoss zu den investierten Kosten.
Auf dem Mt. Solei wurde aufgrund der bisherigen Nutzungsdauer errechnet, dass mit einem 1/3 an investiertem Kapital gleich viel Strom resultiert.
Warum ist die Photovoltaiklobby grösser als die der Windräder.
In der Schweiz haben wir doch eine boomende Maschinenindustrie.
Auch den Einwand von savon99 habe ich schon mal an einem Vortrag von Herrn May aus Burgdorf gehört.
Andy
- turbo31. März 2008Hi
Die Kostendeckende Vergütung tritt per 09 in Kraft.
Wer es genau wissen will findet die Infos da
Zur Energierücklaufzeit: Die liegt bei ca. 3 Jahren. Dies bei einer Lebensdauer von 20-30 Jahren.
Zu den Kosten:
Damit von Fakten gesprochen wird.
Investitionskosten:
13500.- 1150KWh Vergütung 25 Jahre: 21600.-
14500.- 1300kWh Vergütung 25 Jahre: 24400.-
20500.- 1900kWh Vergütung 25 Jahre: 35600.-
Bei den Investitionskosten ist die Montage nicht eingerechnet. Da müsste geschätzt noch ca. Fr. 2000.- dazu gerechnet werden.
Turbo
- verygood993 Beiträge31. März 2008@turbo
Vielen Dank für deinen Post. Es wird langsam interessant.
Noch etwas zum obenstehenden Post. Dort ging es um die graue Energie um die Solarzellen zu fertigen.
Das heisst, die aufgewendete Energie in Kw um aus einer Photovoltaikzelle 1 Kw Energie zu gewinnen.
@turbo
Noch eine gute Nachricht. Ich arbeite ja in der grafischen Branche bei einem Hersteller (keine Namen).
Man ist dran, die Photovoltaik mittels Siebdruck oder anderen Druckverfahren herzustellen. Sog. organische Elektronik. Das heisst, dass das Thema Silizium bald vom Tisch sein könnte, was wiederum bedeutet, dass Photovoltaik um den Faktor 5! günstiger wird.
Herzliche Grüsse
Rolf
- turbo31. März 2008
@turbo
Hallo Rolf
Noch etwas zum obenstehenden Post. Dort ging es um die graue Energie um die Solarzellen zu fertigen.
Das heisst, die aufgewendete Energie in Kw um aus einer Photovoltaikzelle 1 Kw Energie zu gewinnen.
@
Herzliche Grüsse
Rolf
Ist schon klar. Details dazu findet man auch mit obenstehendem Link. In drei Jahren ist die graue Energie wieder produziert. Abgesehen davon gibt es auch Photovoltaikzellen Produzenten welche mit Sonnenenergie produzieren. Da sieht die Ökobilanz vermutlich noch mal anders aus.
In nächster Zeit wird sich einiges auf dem Schweizer Markt bewegen. Gibt es doch nun auch bei uns einen Solar-Pool für Investoren und Dachbesitzer.
Wer sein gut gelegenenes Dach für die nächsten 20 Jahre für die Stromerzeugung vermieten will, kann dies nun auch in der Schweiz tun. zb. da
Turbo
- verygood993 Beiträge31. März 2008@turbo
Sorry, wollte das mit der grauen Energie an Andy schreiben.
Habe kurz in deinem Link geschnüffelt. Ich persönlich finde die Bezahlung relativ dürftig. Eine 200 m2 Anlage ergibt 8000.- (einmalig). Die Leistung der Anlage beträgt Pi mal Daumen 22 - 23 kWp.
Was meinst du dazu?
Herzliche Grüsse
- turbo1. April 2008Hallo Rolf
War noch gar nicht so weit. Wenn das Dach welches zur Sanierung ansteht zum Nulltarif neu eingedeckt wird indem die Panel eingebaut werden kommt doch recht was zusammen. Das Dach neu gedeckt und erst noch verdienen. Kann mir vorstellen, das dies für viele interessant sein könnte.
Turbo
- verygood993 Beiträge1. April 2008@turbo
Dein Ansatz ist stimmig und könnte für viele ein Anreiz sein.
Bei uns in Burgdorf war es vor ein paar Jahren noch so, dass man pro eingespeistes Kilowatt CHF 1.- vergütet bekam!!!! Das waren noch Zeiten.....
Aber die neuen Konzepte stimmen mich schon eher wieder positiver und es ist allemal eine Überlegung wert, sich mit dem Thema PV zu befassen.
Herzliche Grüsse
Rolf
- turbo2. April 2008
- verygood993 Beiträge2. April 2008@Turbo
Tja, das wird sich wohl in absehbarer Zeit noch verschärfen. In diesem Markt will ja bald jeder mitmachen. Leider.
- wellingtonia2’316 Beiträge2. April 2008
Bei der Flächen Miete gibt es offenbar auch schwarze Schafe.
Hallo Turbo
Da ein Link von der Windenergie.
Turbo
Danke für deinen Link.
Im Rahmen von Natur Talent 2008 versuche ich eine Machbarkeitsstudie zu lancieren.
Die Amortisationszeiten sind bei Windenergie unter guten Bedingungen (Zuschüsse, Einspeisungsvergeltungen, Standort etc.) interessant.
Andy
- turbo2. April 2008Zitat: doch noch Befürworter von Windenergie
(Klar bin ein verhinderter Grüner)
Hallo
Mit der "neuen" Windkarte ist auch gleich ersichtlich, wo es Wind hat. /emoticons/default_biggrin.png
Gruss
Turbo
- paliman215 Beiträge2. April 2008geniale Windkarte, turbo... allerdings scheint unser bauland nicht optimal gelegen dafür 🙂
Gruss Paliman
- turbo2. April 2008
geniale Windkarte, turbo... allerdings scheint unser bauland nicht optimal gelegen dafür 🙂
Hallo Paliman
Gruss Paliman
Mich schrecken bei der Windenergie für den kleinen Mann, die Unterhaltskosten ab. (Habe aber auch zu wenig Wind als das es ein Thema währe.)
Die Klein-Windturbinen haben alle bewegliche Teile. Die meisten produzieren Lärm was in der Nachbarschaft zu Problemen führen kann.
Sind nur bis zu einer gewissen Windmenge brauchbar. Danach besteht die Gefahr, das sie sich in Einzelteile zerlegen.
Ein Axial ....... (weiss den Namen nicht mehr) hat mich überzeugt. Ist aber wesentlich teurer als die anderen.
@Andy: Viel Erfolg mit der Natur Talent 2008 und Deiner Machbarkeitsstudie.
Gruss Turbo