[COLOR= rgb(0, 0, 0)]Der Koriander (Coriandrum sativum) stammt aus Südeuropa und dem vorderen Orient. Das einjährige Würzkraut zählt zur Familie der Doldenblütler (Apiaceae), wobei Blätter und Früchte in der Küche Verwendung finden.[/COLOR][COLOR= rgb(0, 0, 0)]Ausgesät wird er im späten Frühling direkt an einem sonnigen Standort in durchlässigem und kalkhaltigem Gartenboden. Schon nach kurzer Zeit spriessen bis zu 70 cm hoch werdende, reich verzweigte Triebe. Die unteren Blätter sind weniger stark gefiedert als die oberen, sie alle verströmen aber einen eigenartigen Duft, der nicht unbedingt jedermanns Sache ist.[/COLOR][COLOR= rgb(0, 0, 0)]Koriander findet vor allem in der indischen, arabischen, persischen, chinesischen und mexikanischen Küche Verwendung. Das Koriandergrün schmeckt gut in Salaten und Käsegerichten. Da das Kraut beim Kochen relativ schnell an Aroma verliert, wird es erst kurz vor dem Anrichten dem Gericht beigefügt.[/COLOR][COLOR= rgb(0, 0, 0)]Geerntet werden die Samen des Korianders erst, wenn sich die Samenstände bräunlich verfärbt haben. Zum Nachtrocknen diese einfach kopfüber aufhängen.[/COLOR][COLOR= rgb(0, 0, 0)]Sie sind Bestandteil von Currymischungen und Lebkuchengewürz und geben Kürbis, Kohl und Hülsenfrüchten ein an Anis erinnerndes Aroma. Da sich dieses nur durch Hitzeeinwirkung vollständig entfaltet, sollten die Samen vor der Beigabe kurz angeröstet werden.[/COLOR]
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