SucheFür Unternehmer
ThemaStart · Forum

Rosmarin und Co

0Antworten182Aufrufevon Redaktion · 21. November 2016letzter Beitrag vor 10 Jahren
  1. Redaktion1’197 Beiträge21. November 2016
    [COLOR= rgb(0, 0, 0)]Streift man im Juni durch die Kräuterabteilungen von [/COLOR][COLOR= rgb(0, 0, 0)]Gartencentern[/COLOR][COLOR= rgb(0, 0, 0)], hat man nebst der Auswahl auch die 'Qual', denn noch nie fand man so viele wohlriechende Sorten und Varietäten an Kräutern im Angebot. Nebst den traditionellen wie Schnittlauch & Co. sind es besonders solche aus mediterranen Gefilden, die unseren Einkaufskorb in voller Vorfreude auf aromatisch duftende Genüsse füllen lassen.[/COLOR]


    Heissgeliebtes Basilikum


    [COLOR= rgb(0, 0, 0)]Zu den absoluten Spitzenreitern gehört hier sicherlich das vermutlich aus Asien stammende Basilikum (Ocimum basilicum), welches sich über Afrika bis nach Mittel- und Südamerika ausbreitete. Heute wird es im ganzen Mittelmeerraum, in unzähligen asiatischen Ländern und in Kalifornien angebaut. Meist handelt es sich beim angebotenen Kraut um das klassische, grüne Genoveser Basilikum. Mittlerweile finden sich jedoch unzählige Arten und Sorten im Angebot. Nicht nur unterschiedliche Wuchs- und Blattformen, sondern auch ausgefallene Blattfarben sind vertreten. Auch sind sehr kleinblättrige Formen erhältlich wie die im Aroma etwas kräftigere Art 'Ocimum basilicum minimum', auch Buschbasilikum genannt. Hier sind die Sorten 'Piccolino' und 'Bubikopf ' erwähnenswert, welche sich mit ihrem ausgeprägten Duft nicht nur zum Würzen von Speisen eignen, die ein etwas kräftigeres Aroma verlangen, sondern als Tischdeko auch wirksam Insekten abwehren. Neu sind auch veredelte Sorten angeboten. Der Vorteil bei diesen Pflanzen ist, dass sie deutlich grösser werden, und die Erntezeit über mehrere Monate erstreckt. Zudem sind sie deutlich wiederstandsfähiger gegen Trockenheit. Am besten gedeiht das Basilikum an einem geschützten, sonnigen Standort in einem nicht zu feuchten und mit reifem Kompost angereicherten Boden. Ausgepflanzt wird erst nach den 'Eisheiligen', Mitte Mai, wenn der Boden genügend erwärmt ist und keine Nachtfröste mehr drohen. Damit sich das Aroma voll entwickeln kann, sind täglich mindestens fünf Sonnenstunden notwendig. [/COLOR]

    [COLOR= rgb(0, 0, 0)]Geerntet werden die Blätter sowie die zarten Triebspitzen am besten am Morgen eines sonnigen Tages, denn zu dieser Zeit ist das Aroma am intensivsten. Basilikum sollte, wenn immer möglich, frisch verwendet werden. Getrocknet verliert es schnell sein intensives Aroma. Will man das Würzkraut trotzdem konservieren, friert man es am besten mit etwas Wasser portionenweise ein, oder man verarbeitet es zu Pesto, jedoch ohne Parmesan und Pinienkerne. Diese werden dann, falls gewünscht, erst kurz vor dem Servieren beigefügt[/COLOR]


    Rosmarin - wunderbar zu Fleisch und Kartoffeln


    [COLOR= rgb(0, 0, 0)]Ein weiteres beliebtes mediterranes Kraut, übrigens ein Halbstrauch, ist der Rosmarin (Rosmarinus officinalis). Leider in unseren Gefilden nicht ganz winterhart, eignet er sich besser zum Bepflanzen von Töpfen. Wählen Sie dazu ein Erde-Sandgemisch. Ab April zeigen sich hellblaue Blüten an den dicht mit nadelähnlichen Blättern belaubten Zweigen. Blätter und Triebspitzen lassen sich das ganze Jahr über ernten. Da Rosmarin reich an ätherischen Ölen ist, behalten sie auch getrocknet ihr ausgeprägtes Aroma. Oft reichen von dem intensiv duftenden Kraut schon wenige Nadeln, um Lammfleisch, Schweinefleisch Geflügel und Kartoffelgerichten eine besondere Note zu verleihen. Übrigens harmoniert er ausgezeichnet mit dem bereits erwähnten Basilikum sowie Thymian und Oregano, zwei weitere Kräuter aus dem Mittelmeerraum.[/COLOR]


    Oregano - das klassische Pizzagewürz


    [COLOR= rgb(0, 0, 0)]Ein nicht verzichtbares Würzkraut in der mediterranen Küche ist der Oregano (Origanum vulgare), welcher als klassisches Würzkraut für Pizza auf eine lange Tradition zurückblicken darf. Im Garten bevorzugt die mehrjährige Staude, die eine Höhe von bis zu 50 erreichen kann, einen nährstoffarmen, sandigen Boden mit gutem Wasserabzug. Im Frühjahr kurz über dem Boden zurückgeschnitten, zeigen sich schon wenige Wochen nach Austrieb zart rosafarbene Lippenblüten in Trugdolden an den dicht mit ovalen Blättchen besetzten Trieben. Die jungen, zarten Triebspitzen können laufend bis zum Herbst geerntet werden. Will man Oregno trocknen, erntet man am besten ganze Triebe und hängt diese locker zusammengebunden an einem dunklen, warmen Ort kopfüber auf. Mit seinem herbem Duft verleiht der Oregano Suppen, Fleisch und Pastagerichten die richtige Würze. Tipp: Erhältlich sind auch die gebblättrigen Sorten 'Thumbles Variety' und 'Aureum ' sowie 'Variegata' mit weissbuntem Laub oder die weissblühende Sorte 'Album', alles wertvolle Zierformen, die sich im Garten im lichten Schatten wohler fühlen und ebenso gut für die Küche verwendet werden können.[/COLOR]


    Thymian - kleines Kraut ganz gross


    [COLOR= rgb(0, 0, 0)]Bei uns gehört der Thymian zu den wichtigsten Küchenkräutern überhaupt, denn was wäre das berühmte 'Bouquet garni' oder die bekannte französische Gewürzmischung 'Herbes de Provence' ohne ihn? Ursprünglich stammt der Thymian (Thymus vulgaris), auch Garten- oder Echter Thymian genannt, aus den kargen Felsenheiden des Mittelmeerraumes, von wo er über die Alpen nach Norden gebracht wurde. Im Garten bevorzugt der etwa 30 cm hoch werdende Halbstrauch einen vollsonnigen Standort in trockener, durchlässiger Erde. Im Frühjahr zurückgeschnitten und mit einer kleinen Gabe Kompost versorgt, bilden sich schon bald neue Triebe, die ab Juni kleine weissliche, rosa- oder lilafarbene Blüten zeigen, welche gerne von Bienen besucht werden.F risch oder getrocknet passt Thymian besonders gut zu Lammfleisch, Kohlgerichten sowie Saucen und Salaten, wobei sich bei der Verarbeitung die kleinen Blättchen gut mit einer Gabel von den Zweigen abstreifen lassen.[/COLOR]



    artikel vollständig sehen