[COLOR= rgb(0, 0, 0)]Schon ab Mitte April ist in Töpfchen vorgezogener Basilikum erhältlich. Meist handelt es sich hier um das klassische, grüne Genoveser Basilikum. Mittlerweile werden jedoch weit mehr Basilikumarten und -sorten, als man denkt, in [/COLOR][COLOR= rgb(0, 0, 0)]Gartencentern[/COLOR][COLOR= rgb(0, 0, 0)] und gut sortierten Kräutergärtnereien angeboten. Da gibt es nicht nur unterschiedliche Wuchs- und Blattformen zu entdecken, sondern auch ausgefallene Blattfarben, wie man sie beispielsweise bei den tiefpurpurroten Sorten 'Red Rubin' oder 'Purple Ruffles' findet, sind vertreten.[/COLOR]
[COLOR= rgb(0, 0, 0)]Die Blattformen reichen von ganzrandig nach innen gebogen über leicht, bis hin zu stark gezähnten Rändern, wie wir sie beim O. gratissimum, dem ostindischen Baum- oder Nelkenbasilikum vorfinden. Aber auch sehr kleinblättrige, wie die im Aroma etwas kräftigere Art 'Ocimum basilicum minimum', auch Buschbasilikum genannt, ist erhältlich. Hier sind die Sorten 'Piccolino' und 'Bubikopf ' erwähnenswert, welche sich mit ihrem ausgeprägten Duft nicht nur zum Würzen von Speisen eignen, die ein etwas kräftigeres Aroma verlangen, sondern als Tischdeko auch wirksam Insekten abwehren.[/COLOR]
[COLOR= rgb(0, 0, 0)]Neu sind auch veredelte Sorten im Handel erhältlich. Der Vorteil bei diesen Pflanzen ist, dass sie werden deutlich grösser werden und sich die Erntezeit über mehrere Monate erstreckt. Zusätzlich sie sind deutlich wiederstandsfähiger gegen Trockenheit. Erhältlich sind hier die Sorten 'Compatto' mit kleinem Laub, 'Rosso' sowie 'Grande'.[/COLOR]
[COLOR= rgb(0, 0, 0)]Ursprünglich dürfte das aromatische Kraut aus Asien stammen. Von hier aus verbreitete es sich über Afrika bis hin nach Mittel- und Südamerika aus. Heute wird es im ganzen Mittelmeerraum, in unzähligen asiatischen Ländern und in Kalifornien angebaut. Bei uns avancierte das hauptsächlich in der mediterranen Küche eingesetzte Würzkraut in den letzten Jahren zum absoluten Senkrechtstarter unter den Kräutern.[/COLOR][COLOR= rgb(0, 0, 0)]Am besten gedeiht Basilikum an einem geschützten, sonnigen Standort in einem nicht zu feuchten und mit reifem Kompost angereicherten Boden. Ausgepflanzt wird erst nach den 'Eisheiligen', Mitte Mai, wenn der Boden genügend erwärmt ist und keine Nachtfröste mehr drohen. Damit sich das Aroma voll entwickeln kann, sind täglich mindestens fünf Sonnenstunden notwendig. Wird Basilikum im Topf kultiviert, benötigt er monatlich eine Gabe organischen Dünger.[/COLOR]
[COLOR= rgb(0, 0, 0)]Geerntet werden die Blätter sowie die zarten Triebspitzen, am besten am Morgen eines sonnigen Tages, denn zu dieser Zeit ist das Aroma am intensivsten. Basilikum sollte, wenn immer möglich, frisch verwendet werden. Getrocknet verliert es schnell sein intensives Aroma. Will man das Würzkraut trotzdem konservieren, friert man es am besten mit etwas Wasser portionenweise ein oder man verarbeitet es zu Pesto, jedoch ohne Parmesan und Pinienkerne. Diese werden dann, falls nötig, erst kurz vor dem Servieren beigefügt.[/COLOR]
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