ich hab den halben garten voll damit und bin heute per sogenannten zufall über einen zeitungsartikel von vor 20 jahren gestolpert.nnvorher habe ich mich an der planze nur gefreut ohne genau zu wissen was es ist, doch keine angst die freude bleibt und den bienen schmeckt es.
obs ein problem ist weiss ich ja nicht so genau, weil probleme oft hochstilisiert werden wo gar keine sind.nnin den wiesen haben wir kein solches kraut, es hat gar keine möglichkeit auftzuwachsen wo doch schon gemäht wird, wenn das gras 5 cm hoch ist....nndie spinnen die bauern....
hab ich geschriebe, das alle bauern spinnen ?nnwie ich es wegbringen kann weiss ich inzwischen aber ich will es ja gar nicht weg.nnund auf den umliegenden wiesen hab ich es nie gesehen.nnich habe 2 bauer-spinner beispiele in meiner nächsten nachbarschaft.nnfrüher gabs heu, danach 2 mal emd.nnheute, ich habs gezählt, werden die wiesen bis 12 x gemäht....nndie bauern bezahlen ja für den diesel ca. 49 rappen...
also was mich interessiert ist:nnob jemand erfahrungen hat mit Jakobskreuzkraut in sache heilpflanze, essbare teile, und dergleichen...nnnur unkraut lasse ich nicht gelten......nnbienen sind häufige gäste an den blüten aber ich denke, desswegen ist der honig nicht giftig......... ?
Das Jakobs-Greiskraut (Senecio jacobaea; Syn.: Jacobaea vulgaris Gaertn.) wird auch Jakobs-Kreuzkraut genannt und gehört zur Pflanzengattung der Greiskräuter (Senecio) innerhalb der Familie der Korbblütler (Asteraceae).
Der Artname bezieht sich auf den Blühtermin um Jacobi (25. Juli) –
eigentlich beginnt die Blühzeit jedoch schon Anfang Juni mit schütteren Blütenständen.
Die typisch „buschigen“, stark verzweigten Blütenstände werden aber tatsächlich erst im Hochsommer voll ausgebildet.
Jakobs-Greiskraut ist die Nationalblume der Isle of Man, wo sie unter dem Namen Cushag bekannt ist.
Inhaltsstoffe und Giftigkeit
Diese Pflanzenart wird von Landwirten und Pferdehaltern nicht gerne gesehen, da alle ihre Teile auf Grund der enthaltenen leberschädigenden Pyrrolizidinalkaloide giftig sind und dies auch bei Hautkontakt.
Der Gehalt ist in den Blüten bis zu doppelt so hoch wie im Kraut.
Im Einzelnen sind Acetylerucifolin, E-Erucifolin, Z-Erucifolin, 21-Hydroxyintegerrimin, Integerrimin, Jacobin, Jacolin, Jaconin, Jacozin, Retrorsin, Ridellin, Senecionin, Seneciphyllin, Senecivernin, Spartioidin und Usaramin vorhanden. Die Alkaloide bleiben, im Gegensatz zu vielen anderen Giftpflanzen, bei der Konservierung in Heu oder Silage wirksam und werden auf diese Weise auch von Weidetieren mit aufgenommen, die die im frischen Zustand bitter schmeckenden Kräuter ansonsten eigentlich meiden.
Auch kleine Dosen schädigen die Leber dauerhaft, so dass eine schleichende Vergiftung über Jahre möglich ist. Insbesondere bei Pferden, aber auch bei Rindern kann das Kraut zu ernsthaften Erkrankungen und schließlich zum Tod führen.
Als tödliche Dosis für Pferde werden 40 bis 80 Gramm Frischpflanze pro Kilogramm Körpergewicht genannt, bei Rindern 140 Gramm.
Schafe und Ziegen sind weniger empfindlich, bei Aufnahme größerer Mengen (zwei bis vier Kilogramm pro Kilogramm Körpergewicht) sollen aber auch bei diesen Todesfälle auftreten.
Offensichtlich sind Kaninchen und verschiedene andere Nagetiere (beispielsweise Meerschweinchen und Wüstenrennmäuse)[7] resistent gegen oral aufgenommenes Jakobs-Kreuzkraut.
Die intravenöse Verabreichung des Giftes führte allerdings zum Tode der Kaninchen, so dass das Gift möglicherweise im Magen-Darm-Trakt der Tiere inaktiviert oder nicht resorbiert wird.
Nach einer Theorie soll der Rückgang der Kaninchenpopulation für die Häufigkeitszunahme des Jakobsgreiskrauts verantwortlich sein.
Wegen seiner Giftigkeit wird das Jakobs-Greiskraut heute nicht mehr als Heilpflanze verwendet.
Es ist möglich, dass Pyrrolizidinalkaloide über pflanzliche Nahrungskomponenten in den menschlichen Nahrungskreislauf eingetragen werden.
Der Übergang von Pyrrolizidinalkaloiden in den Nektar und mit diesem in Honig wurde nachgewiesen.[10][2] Untersuchungen ergaben eine vergleichsweise geringe Belastung bei deutschen Honigen, kritischer ist dies bei Honigen aus Übersee.
Das Bundesinstitut für Risikobewertung fordert aufgrund der extremen Giftigkeit eine Nulltoleranz für Pyrrolizidine.
Bis heute gibt es bei Lebensmitteln weder Regelungen bezüglich Höchstmengen noch regelmäßige Kontrollen.
Kontrollprogramme sind begonnen worden vom Bundesinstitut für Risikobewertung an Tees und Kräutertees und vom Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt Freiburg an Honig.
Innerhalb der Art können zwei Chemotypen unterschieden werden: Ein in Nordwesteuropa verbreiteter Jacobin-Chemotyp und ein in Südosteuropa verbreiteter Erucifolin-Chemotyp.
Im Sommer kann man auffallend gelb-schwarz gestreifte Raupen am Jakobs-Greiskraut beobachten.
Es handelt sich dabei um Raupen des Jakobskrautbären (Tyria jacobaeae), einer Schmetterlingsart, die sich auf Greiskräuter, insbesondere auf das Jakobs-Greiskraut, spezialisiert hat.
Die Raupen werden durch das aufgenommene Gift für Fressfeinde ungenießbar.