Soviel ich weiss, wird, wenn das Land gekauft wurde ab dem Kaufdatum gerechnet. Etwas anderes wäre gewesen, wenn es Dein Mann als Schenkung oder Erbe oder so erhalten hätte.
Wir haben nämlich den gleichen Fall in der Familie.
Vielleicht kann Dir aber noch jemand genauer (rechtlich) Auskunft geben.
Ich würde es aber genau deswegen unbebaut verkaufen, damit die Belastung tiefer ist.
Macht doch einen zusätzlichen Deal mit dem Architekten, damit er Euch noch einen Teil zahlt als Beteiligung. So kriegt Ihr das dann an der Grundstückgewinnsteuer vorbei.
@booker Wir müssen keinen Architekten zuziehen da ich selber das Projekt zeichnen und ausführen werde!!!
@franzmoni
Nur das mit dieser Gewinnsteuer macht mir echt etwas Mühe.
Ich ging voraussichtlich von 5.Jahren aus aber das wäre ja immernoch 35%? und all Jahr Reduziert sichs nur um 3% kann das sein? od. ist es im AG anders?
... oder Du drückst Dich um die Gewinnsteuern und machst es zum Beispiel so wie Jelmoli.
Diese hat vor dem Verkauf Ihrer Immobillien die ganze Immobilliensparte ins Ausland nach den Niederlanden verlegt. Dem Zürcher Steueramt entgingen so gegen 200 Mio. CHF.
Die Grossen können es sich leisten und die kleinen rupft man !
Im Kanton AG erfolgt bei Geschäften innerhalb der Familie (Kind kauft von Eltern) keine Besteuerung (sofern das Grundstück kein Geschäftsvermögen war). In diesem Fall gelten für die Grundstückgewinnsteuer bei einem späteren Verkauf aber nicht Deine Gestehungskosten (d.h. der von Dir bezahlte Kaufpreis und Deine Investitionen), sondern die Gestehungskosten der Eltern (bzw. bei der letzten besteuerten Handänderung). Bei Geschäften innerhalb der Familie (wo die Besteuerung des Grundstückgewinnes grundsätzlich aufgeschoben ist), kann aber freiwillig eine Besteuerung verlangt werden.
Wenn Ihr das Land überbaut verkauften wollt, müsst die Problematik "Gewerbsmässiger Liegenschaftenhändler" )(= Fachbegriff) beachten. Ich hoffe dies ist ausreichend, es würde wohl zu weit führen, alles hier im Forum darzulegen.
Wir haben das grosse Grundstück mit altem Haus z.z vermietet aber von der Rendite her haben Wir nichts da die Renovationskosten für die Vermietung höher lagen ,desshalb will ich baldmöglichst ein Projekt planen..alles werden Wir bestimmt nicht verkaufen aber wenigstens einen Teil!
Hab gelesen, dass nach 5.Jahren die Grundstückgewinnsteuer bei 32% liegt, dass wäre ja wahnsinn!!
Ausser ich würde wieder etwas neues bauen und investieren!!
1. Vergiss nicht, dass das was Ihr Investiert (d.h. die Kosten Eures Projektes) nicht steuerbar sind, eben nur der Gewinn.
2. Wenn Ihr das Grundstück von den Eltern übernommen habt (ohne die Steuer abzurechnen) und diese das Grundstück auch schon längere Zeit gehalten haben, rediziert sich die Steuer erheblich (bis auf mind. 5%).
Am besten Ihr denkt zunächst Euer Projekt aus einer wirtschaftlichen Sich zu Ende und beantwortet (unabhängig von Steuerfolgen) die Frage, was Ihr den gerne machen würdet und hättet (Endzustand). Mit dieser Vorstellung und einer kompletten Übersicht der Vergangenheit (wer hat wann was von wem zu welchem preis gekauft, welche Steuern wurden bezahlt und was wurde investiert) geht Ihr dann zu Eurem Treuhänder/Steuerberater, der die sich ergebenden Steuerfolgen und ein allfällig damit verbundener Optimierungsbedarf (und Varianten wie Baurecht etc.) ausarbeiten kann....