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Anforderungen Komfortlüftung bei Minergie

65Antworten18’321Aufrufevon Ikarus · 13. Oktober 2008letzter Beitrag vor 15 Jahren
  1. Serge-CH1’717 Beiträge8. Februar 2012
    Hallo Puma

    Vielen Dank für dein Feedback.

    Was meinst du genau mit Bypass? Die Anlage ist ja geschlossen in einer Box... Oder was meinst du?

    Ich dachte immer, dass sich die Aussen- mit der Innenluft - über den Enthalpietauscher - vermischen?

    Gruss und Dank,

    Serge

  2. Pippen2’281 Beiträge8. Februar 2012
    @Puma27

    Nur die Feuchtigkeit wird transportiert, nicht die Luft selber

    @Mäge

    Bis jetzt wurde noch nichts unternommen. Velux hat gesagt, sie müssten dann halt mal Wärmebilder machen (auf meine Kosten).

    Mal schauen was ich da mache.

    Hast du die Velux Fenster nicht mal tauschen lassen? Welchen genauen Typ hast Du denn?

    @Jetta

    Hoval Homevent RS250: sehr zufrieden. Inkl. Enthalpietauscher.

    Vorteil: Rotationwärmetauscher. So kann man sich ein Erdregister sparen.

    @Serge

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass es etwas mit der Lüftung zu tun hat.

    Schau mal wie lange die WP pro Tag läuft. Wenn der Kompressor mehr

    als 20 Stunden pro Tag läuft ist die Heizung am Limit. Das kann aber schon sein,

    denn man legt eine Heizung nicht für -15°C aus. Das wäre auch übertrieben.

    Denn die Durchschnittstemperatur im Mittelland während der Heizperiode ist im Bereich

    -1°C...+1°C.

    Normalerweise legt man die Heizung so für -10°C aus.

    Hast Du keinen Ofen?

    Bei uns reicht die Leistung noch aus, obwohl wir den Heizstab abgeschaltet haben. Ist

    also auch ein bisschen überdimensioniert.

  3. Pippen2’281 Beiträge8. Februar 2012
    @Serge

    Nein, die Aussen- und die Innenluft dürfen sich auf keinen Fall mischen. Sonst hättest Du

    schnell ein Hygieneproblem.

  4. Puma27113 Beiträge8. Februar 2012 · bearbeitet
    Hallo Puma

    Vielen Dank für dein Feedback.

    Was meinst du genau mit Bypass? Die Anlage ist ja geschlossen in einer Box... Oder was meinst du?

    Ich dachte immer, dass sich die Aussen- mit der Innenluft - über den Enthalpietauscher - vermischen?

    Gruss und Dank,

    Serge
    Der Bypass ist eine Möglichkeit, das sich die warme Sommerzuluft nicht noch durch die warme Abluft gewärmt wird.

  5. Serge-CH1’717 Beiträge8. Februar 2012
    Schau mal wie lange die WP pro Tag läuft. Wenn der Kompressor mehr

    als 20 Stunden pro Tag läuft ist die Heizung am Limit. Das kann aber schon sein, denn man legt eine Heizung nicht für -15°C aus. Normalerweise legt man die Heizung so für -10°C aus. Hast Du keinen Ofen? Bei uns reicht die Leistung noch aus, obwohl wir den Heizstab abgeschaltet haben.
    Hallo Pippen

    Wir haben ja dieselbe Anlage. Könntest du mir bitte kurz sagen, wie (wo weiss ichja ) ich sehen kann wieviel TAGESbetriebsstunden die WP hat? Gefunden habe ich die Felder "Betriebstd. ST1" und "Betriebstd. ST2" - aber da ist nur die Gesamtstundenzahl zu sehen... Ofen habe ich keinen. Mein GU meinte damals, dass dieser nicht zwingend nötig sei bei Minergie... Naja.

    Trotzdem erstaunt es mich schon, dass die WP nicht mehr Leistung/Wärme abgibt. Denn a) habe ich auch einen Heizstab und /emoticons/default_cool.png hatte ich ja auch vor ca. 2 Jahren mit meiner WP Probleme und damals waren die Temperaturen mehr als -15 Grad. Als damals alle nicht mehr weiter wussten (GU, Heizer, Servicetechniker Hoval) nahm ich an der Swissbau persönlich mit dem Leiter Technik und Entwicklung von Hoval Kontakt auf (Hr. M.W.) und hatte ein sehr interessantes Gespräch. Er meinte, dass die WP-Anlagen (wo er anscheinend die Forschungsleiter war) auch bei Minustemperaturen von -20 Grad problemlos laufen müssen. Er schickte mir sodann seinen "Stammtechniker", der zwei drei Reparaturen vornahm. Die WP funktionierte dann damals auch bei den genannten Minustemperaturen... Also was stimmt jetzt? Ich weiss auch nicht mehr weiter.../emoticons/default_additional/212.gif

    Gruss,

    Serge

  6. Serge-CH1’717 Beiträge8. Februar 2012
    Der Bypass ist eine Möglichkeit das sich warme Sommerluft Zuluft nicht noch durch die warme Abluft gewärmt wird.
    Ah, jetzt klingelt's wieder... Ich schalte im Sommer den Regler auf die max. Feuchtigkeitsmenge ein. So steure ich den Bypass. Aber im Winter habe ich den Regler auf 40%-50% Luftfeuchtigkeit eingestellt. Kann also nicht daran liegen... Danke trotzdem.

  7. Pippen2’281 Beiträge8. Februar 2012
    @Serge

    Nein ich besitze keine WP von Hoval. Nur die Lüftung haben wir die gleiche. Deshalb kann ich Dir nicht sagen,

    wo Du dies nachschauen kannst.

    Es ist ja nicht so, dass die WP bei diesen Minustemperaturen nicht funktionieren würde, sondern dass die

    Wärme-Leistung einer LW-WP abnimmt, bei abnehmenden Aussentemperaturen. Das ist Physik.

  8. Serge-CH1’717 Beiträge8. Februar 2012
    Es ist ja nicht so, dass die WP bei diesen Minustemperaturen nicht funktionieren würde, sondern dass die Wärme-Leistung einer LW-WP abnimmt, bei abnehmenden Aussentemperaturen. Das ist Physik.
    @Pippen

    Ja, das ist schon klar mit der Leistung - aber ich habe eigentlich eine Zusatzheizung (leider konnte ich kein Bild im Internet finden), die solche Wärmebedarfsspitzen abdecken müsste (siehe "Werbetext" in der Beilage). Und eben, letztes Jahr hat dieses System funktioniert... Ich werde bei Hoval nachhacken - wobei sie momentan anscheinend viel zu tun haben...

    Hoval_Belaria_10_2008_Zusatzheizung.pdf

    1 Anhang

  9. Pippen2’281 Beiträge8. Februar 2012
    @Serge

    Ihr habt ein Minergie-Zertifikat, gell?

    Wie gross ist eure beheizte Fläche?

    Ich denke die 10kW Heizleistung bei 2°C müssten reichen.

    Auf welcher Position steht euer Schalter des Heizstabes? Siehe Bedienungsanleitung (http://ersatzteilkatalog.hoval.com/dvsfiles/0309020232DRW4207294-4DE00DDC0512C8C302DF1A20C0018FE796EA4.pdf)

    Wie hoch hast Du denn die Tages-Raumtemperatur eingestellt?

    Heisses Wasser hast Du genügend, oder?

  10. Pippen2’281 Beiträge8. Februar 2012
    @Serge

    Senkst Du die Heizung in der Nacht ab?

    Welcher Wert hat die Heizkurve?

  11. Serge-CH1’717 Beiträge8. Februar 2012
    @Pippen

    1.) Ja, wir haben Minergie (Stand 2008). Energiebezugsfläche (EBF) ist 197.7m2

    2.) Heizkurve hat seit gestern den Wert von 0.35

    3.) Der Schalter des Heizstabes steht auf I - wobei mir ehrlich gesagt der Unterschied zwischen I und II nicht wirklich klar ist! Bei beiden Einstellungen ist der Heizstab, bei Bedarf, doch an /emoticons/default_confused.png

    4.) Raumtemperatur ist seit heute Morgen bei 22 Grad. Tag und Nacht ist gleich - unser Heizer meinte, dass unterschiedliche Temperaturen nicht sinnvoll sind (von wegen rauf- und runterfahren der Anlage).

    5.) Warmwasser haben wir genügend, ja. Wir haben noch einen Wassererwärmer, der an die WP angeschlossen ist (unterhalb der WP, siehe Bild) Modell TS100-2. Ich frage mich, ob der eigentlich die fehlende Wärme der Vorlauftemperatur im Kreislauf nicht kompensieren müsste?! Der Heizstab müsste doch nach meiner Logik auch die fehlende Wärme kompensieren, oder nicht?!

    Gruss,

    Serge

    WP_mit_Wassererwärmer_TS100-2.jpg

  12. Pippen2’281 Beiträge9. Februar 2012
    zu

    2.) Wie war die Heizkurve voher eingestellt?

    4.) Ist das die Ist- oder die Solltemperatur?

    Wie warm habt ihr zur Zeit im Haus?

  13. idotter139 Beiträge9. Februar 2012
    Hmmm wieso ist ohne KWL wie 2fachverglasing? Hinkt das nicht ein bisschen?

  14. Serge-CH1’717 Beiträge9. Februar 2012
    2.) Wie war die Heizkurve voher eingestellt? 4.) Ist das die Ist- oder die Solltemperatur?

    Wie warm habt ihr zur Zeit im Haus?
    Hallo Pippen

    Die Heizkurve war auf 0.3 eingestellt. Die 22 Grad war weder Soll noch Ist. Vor dieser Geschichte war die Einstellung bei "18 Grad" und effektiv waren es dann aber rund 24 Grad warm - also für uns genau richtig. Zurzeit haben wir zwischen 19 bis max. 21 Grad "warm".

    Ich habe heute natürlich weiter recherchiert. Ich gehe mal davon aus (GU denkt dies auch), dass der Elektroheizstab nicht mehr richtig läuft. Ich habe ja noch einen "Pufferspeicher" (Wassererwärmer unterhalb der WP), der über rund 100 Liter Wasser verfügt und dieses "beliebig hoch" über den Heizstab erhitzt werden müsste.

    Die andere Alternative ist ev., dass der Wasserdruck von der WP/Pufferspeicher aus zu niedrig ist. Beim Durchlesen der Bedienungsanleitungen ist mir dieser Punkt aufgefallen. Da hiess es, dass man den Manometer überprüfen solle (siehe Bild). Allerdings weiss ich ehrlich gesagt nicht, ob der Druck nun wirklich zu tief ist - zählt der rote oder schwarze Zeiger? Ich habe Hoval eine E-Mail geschickt.

    Wohin zielen denn deine Fragen ab? Hast du eine Idee an was es liegen könnte?

    Gruss,

    Serge, der der mit seiner Hoval-WP friert

    Manometer_09.02.12.jpg

  15. Pippen2’281 Beiträge10. Februar 2012
    ich will herausfinden ob es nur eine Einstellungssache ist, oder ein defekt.

    Das wegen dem Druck würde ich mal in Erfahrung bringen.

  16. alfine48 Beiträge10. Februar 2012
    Hallo, ich habe nicht alles gelesen, darum meine Frage.

    Hast du schon einen Techniker kommen lassen der alles kontrolliert hat?

    Wenn ja, was meint er denn dazu?

    Wenn nein, warum nicht?

    Gruss

  17. Serge-CH1’717 Beiträge10. Februar 2012
    ich will herausfinden ob es nur eine Einstellungssache ist, oder ein defekt.

    Das wegen dem Druck würde ich mal in Erfahrung bringen.
    Also heute zwischen 15h-16h sollte ein Hoval-Techniker vorbei kommen. Man geht vorläufig davon aus, dass es am Heizstab liegen sollte. Wasser sollte dann auch aufgefüllt werden, wobei dies nicht die primäre Ursache sein sollte.

    An den Einstellungen sollte es nicht liegen. Ich hatte ja genug Zeit, um unsere "passende" Einstellung zu finden - unter normalen Betriebsbedingungen.

  18. Serge-CH1’717 Beiträge11. Februar 2012
    So, der Hoval-Techniker war gestern bei uns und hat das Problem lösen können. Danke an Hr. P.V. für den tollen und effizienten Einsatz...

    Er hat gleich zu Beginn einige Einstellungen (die nur über den Techniker-Modus verändert werden können) optimiert. Er meinte, dass neue Erfahrungswerte für die Belaria 10 vorliegen und er diese nun implementiert. Dieser Vorgang ging mir allerdings dann doch zu schnell...

    Der E-Heizstab hat aufgrund einer Überhitzung abgestellt und konnte so die fehlende Leistung nicht kompensieren. Der Grund für die Abstellung? Kann nicht genau gesagt werden, aber wir (ja, wir) gehen davon aus, dass sich der Kompressor zu stark erhitzt bzw. überhitzt hat, sodass dann das Teil einfach abstellen musste. Bei den Messungen, die der Techniker gemacht hat, wurden Heizgase von knapp 100 Grad gemessen. Normal sollten sich diese Gase zwischen 60 bis 70 Grad bewegen. Fazit; mein Kompressor lief seit Beginn an auf zu hohem Niveau! Verdammte Scheisse!

    Der Wasserdruck war in Ordnung. An dem hat's also nicht gelegen - wie ursprünglich von mir gedacht. Jetzt weiss ich auch, wie ich das Wasser selber nachfüllen kann - bei Bedarf.

    Weiter hat er einen Fühler angebracht, um die (effektive) Vorlauftemperatur zu messen. Diese Information ist nun mit dem Rechner verbunden, sodass die Wärmeverhältnisse korrekt ausgerechnet und erreicht werden.

    Nebenbei gut zu wissen; Die Tagesbetriebsstunden können bei der Belaria 10 nicht aus dem Rechner abgelesen werden - nur die Gesamtstundenzahl. Die Tageswerte müssen also manuell ausgerechnet werden.

    Nun, der Techniker war sehr kompetent, pragmatisch und effizient. Alles ging ruck zuck und doch hatten wir 1.30h Stunde!

    Aufgrund meiner Erfahrungen im 2009 (siehe http://www.haus-forum.ch/elektrisches-technische-geraete/8366-l-w-wp-fallen-reihenweise-aus-10.html) und 2012 werde ich nun doch diesen Hoval-Wartungsvertrag mit Material abschliessen (Kosten CHF 530.-- & wahrscheinlich noch die MWST). Das Risiko ist für mich einfach zu gross geworden, dass wieder etwas nicht funktionieren sollte in einem Jahr oder so... Wenn bspw. der Kompressor aufgrund der Überperformance in einiger Zeit futsch sein sollte (Kosten über CHF 2000.-- & Arbeit) dann lohnt sich dieser Wartungsvertrag ev. schon.

    ABER TROTZDEM, ich finde es nicht in Ordnung, dass Produkte auf dem Markt gebracht werden, die - aus meiner Sicht - nicht oder nicht genug marktreif sind. Schlussendlich wird man ja fast "gezwungen" solche Wartungsverträge abzuschliessen, weil die Anlagen sowieso nicht das halten was sie versprechen (eben, seit Beginn hatte ich ja immer wieder Probleme). Das ist die Kehrseite der Medaille!

    Aber eben, unter dem Strich hat jetzt alles geklappt. Hoval war auch immer stets bemüht alles so gut wie nun eben möglich zu erledigen. Wir haben wieder warm und ich werde nun in den sauren Apfel beissen und diese Zusatzkosten (Wartungsvertrag) als fixe Kosten in meiner Haushaltsbuchhaltung einfliessen lassen.

    Gruss,

    Serge-CH

  19. fred1564 Beiträge11. Februar 2012
    Hi Moudi

    Einen Nachteil der Feuchterückgewinnung soll jedoch nicht verschwiegen werden: In unserem Fall entstehen bei sehr kalten Temperaturen (ab - 8 Grad C) und 35% und höheren Luftfeuchtigkeiten (innerhalb des Hauses) Kondenswasser an den Innenrahmen unsere Velux-Dachfenster. Obschon diese eine Dreifachverglasung aufweisen, entstehen in den Ecken Kondenswasser. Bei Freunden, die keine Lüftung mit Feuchterückgewinnung haben, zeigt sich dieses Problem nicht...dafür ist es in ihrem Haus furztrocken.
    Wir haben auch Feuchtigkeit an den Fenster (KWL Hoval Hovement 500). Die Anlage wurde letzen herbst in Betrieb genommen. Allerdings habe. wir das Problem nur im Badezimmer wo mit offener Dusche viel Feuchtigkeit Produziert wird.

    Mein Tipp: Stelle die Lüftung auf Party wenn du aus dem Haus gehst. Nach 3 Stunden stellt diese automatisch wieder auf Normalbetrieb (jedenfalls bei uns). Seit dem sind auch unsere Fenster inkl. Dachfenster trocken.

    ja ich weiss, das ist ein erhöhter Energiebedarf. Dafür gibts keinen Schimmel am Fenster und es wird regelmässig "kräftig" gelüftet.

    Gruss Fred15

  20. Pippen2’281 Beiträge13. Februar 2012
    @Fred15

    Und welche rel. Feuchte hast Du in Deinem Haus?

    Wenn bei diesen Aussentemperaturen (-10..-15°C) keine Feuchtigkeit an den Fensterecken entsteht, ist die rel. Feuchte in praktisch allen Fällen zu tief (< 40%)