Vielen vielen Dank, Andreas 🙂 Wenn mein Garten jemand sieht, sind die Meinungen verschieden. Meine Schwiegermutter sagt: "Das was du da gepflanzt hast, würde mir im Traum nicht einfallen" ............alle anderen, die vorbei gehen, schweigen 😉 ............dazu fällt einem nichts ein vermutlich 😀 und meine Eltern wollen immer gar nicht mehr raus aus meinem Garten, z.B. wenn wir im Urlaub sind und sie pflegen meinen Garten, gehen sie schon vormittags mit Vesper zu mir und bleiben bis nachmittags 😀 .................und ich.........ich muss ständig was verändern, weil ich immer wieder was Neues brauche um mich zu erfreuen 😀 .........mein Garten ist sozusagen ---------nie fertig 🙂
Ach übrigens, apropos Neem-Öl. Das Geißblatt (Lonicera) auf dem Bild hat jedes Jahr Läuse und ist ganz verklebt. Als ich es vor 2 Jahren mit Neem-Öl besprühte und das 3 mal hintereinander, war das Ergebnis einfach umwerfend. (Bild) Das sieht man, es blühte wie verrückt. Ich besprühe alles mit Neem-Öl, von Rosen bis Buchsbaum gegen Zünsler und weiße Fliegen.
ich habe leider die erfahrung gemacht, dass viele pflanzen die ich aus den bündner bergen heimgenommen habe samt samen hier wohl angewachsen oder gekeimt haben aber nie überlebt.
Daher ist meine Meinung, die Pflanzen da wo ihr natürlicher Standort ist zu belassen und zu schützen.
meine Pflanzensammlung hat auch sehr viele Vorteile.
Beispiel, früher wurden die nachbarswiesen um meinen Garten so massiv gegüllt, dass fast alle Wiesenblumen verreckten (ich kanns nicht anders ausdrücken)
Der heutige Bauer geht damit viel vorsichtiger um und siehe da, die Blumen, die in meinem Garte so quasi in der warteschlauf standen wandern wieder in diese wiesen ein.
Jedes Jahr sind es 2 bis 3 mehr und ich bekam auch schon vom Bauer als Dankeschön einen frischgebackenen Zopf, mmhhmmm der war fein.
Heinrich, ich stimme dir zu. Bei uns in der Umgebung in einer Wiese am Heckenrand blühte vor vielen Jahren noch eine wilde Kuhschelle.
Es gab ein schöner Bestand. Ich ging da immer mit meinem Hund spazieren und erfreute mich jedes Mal an der wunderschön leicht rosa farbenen Kuhschelle. Eines Tages war alles weg 🙁 ...........irgendjemand grub sie allesamt aus. Ich konnte die Löcher sehen. 🙁
Auch ich habe die Erfahrung schon gemacht, dass ich eine wilde Pflanze nicht in meinem Garten durch bringe. Deshalb kaufe ich meine Pflanzen, die mir gefallen und die mein Herz erfreuen bei guten Staudengärtnereien, einer davon, da habe ich nur gute Erfahrungen gemacht. Der hat Pflanzen, die ich bis dato nicht mal kannte. 🙂 ......z.B. meine weiß blühende Stauden-Glockenblume. Sieht, wenn sie in voller Pracht steht, dem Phlox ähnlich aber nur von Weitem. Die hat wunderschöne Glocken als Blüten und war letztes Jahr 1,70 Meter hoch und 50 cm breit. Meine Nachbarin will schon seit langem einen Ableger. Nä ! Meins. 😀 (von der bekomme ich auch nie was)
Man stelle sich einfach vor: Jeder geht in den Wald, auf die Wiese, in Feld und Flur und holt sich da seine Pflanzen.
Da hätten wir bald keine mehr 🙁 Wenn man so betrachtet.
Der heutige Bauer geht damit viel vorsichtiger um und siehe da, die Blumen, die in meinem Garte so quasi in der warteschlauf standen wandern wieder in diese wiesen ein.
Klasse Andreas.
Und es gibt doch nichts schöneres als Blumen die ohne eigenes Zutun aufgehen,
ich war am Samstag auf einer botanischen Exkursion. Wir haben Trockenstandorte besucht mit vielen seltenen Pflanzen. Die haben da überlebt, weil das Gelände für die Bauern nicht praktisch zu bearbeiten war oder durch andere glückliche Zufälle. Nun hat die Universität Verträge mit den Bauern abgeschlossen. es wäre uns nie in den Sinn gekommen, da Pflanzen auszugraben! Das mache ich höchstens bei ganz gewöhnlichen Pflanzen, die es überall gibt.