Massnahmen zum Erhalt von Wildpflanzen
- Armin1509584986840 Beiträge2. Juli 2015Isch ez au nöd unbedingt s Ziel /emoticons/default_tongue.png
- Andreas7’092 Beiträge2. Juli 2015nei das isch guet so, epper muess jo no in de bärge go some sammle....
- Armin1509584986840 Beiträge2. Juli 2015Ja das isch scho so
- Odenwälder3’148 Beiträge3. Juli 2015
Und schon ist eine Disskusion daraus entstanden /emoticons/default_icon_smile.gif.
Jou.
Jetzt könnte man noch darüber streiten, ob der Begriff "Wildpflanzen" diesen gerecht wird.
Was ist Wild?
Wild sind auch Rehe, Hasen, Füchse usw.
Wild ist auch, wer sich nicht im Griff hat und um sich schlägt.
Das machen die Wildpflanzen eher nicht... /emoticons/default_icon_mrgreen.gif
Ich meine es sind "Naturpflanzen", welche von uns Menschheit noch nicht domestiziert wurden, zum Glück.
Von vielen dieser Naturpflanzen wissen wir noch gar nicht, wie nützlich sie für uns sein können, auch wieder zum Glück.
Gruß
Heinrich
- Armin1509584986840 Beiträge3. Juli 2015Ich denke der Name wird ihnen schon gerecht, vorallem in der Schweiz werden solche Pflanzen oft als Wildpflanzen betitelt.
Gruss
- Andreas7’092 Beiträge3. Juli 2015 · bearbeitetin der schweiz ist der begriff dafür "Wildpflanzen"
Die anderen wilden geschichten sind ein anderes thema...
- Mondfee27. Juli 2015 · bearbeitetIch weiss nicht ob man das so verallgemeinern kann das sich Wildpflanzen nicht in Gärten ausbreiten.....kommt darauf an wo der Garten liegt /emoticons/default_icon_wink.gif
Unser liegt zum Beispiel zwischen einem Wald und Kuhweiden und Feldern ......da hat man natürlich immer wieder viele Wildpflanzen und Kräuter im Garten ....zum Beispiel Fingerhutarten , Königskerzen , Blutweiderich , Wiesenflockenblume , Käslikraut ( wilde Malve) , Gundermann ( den kann man auch verteufeln ) , Disteln , Brennesseln und Springschaumkraut , Spitzwegerich , Buschwindröschen , Frauenmantel , Schafgarbe , Schöllkraut und ....und ...und...
Was bei mir wächst darf bleiben , solange es nicht meine Harmonie der Gartenpflanzen stört /emoticons/default_icon_smile.gif
Letztes Jahr wuchs eine 2 m hohe Pinkfarbener Fingerhut , im Nachbargarten war er etwas kleiner.
Da sonst niemand Fingerhüte im Garten hat , fragten wir uns alle woher diese Prachtexemplare kommen .....Die Königskerzen kommen von den weiter entfernten Feldern wo sie wild auf einem Brachgelegten Feld wachsen......denke mal das Vögel die Samen auch noch relativ weit verbreiten können .
Ich meine es sind "Naturpflanzen", welche von uns Menschheit noch nicht domestiziert wurden, zum Glück.
Wenn man sich damit befasst , ist man oft erstaunt was man zum Beispiel alles essen kann.
Von vielen dieser Naturpflanzen wissen wir noch gar nicht, wie nützlich sie für uns sein können, auch wieder zum Glück.
- Andreas7’092 Beiträge27. Juli 2015 · bearbeitethier ist es eher umgekehrt, dass sich aus meinem garten blumen und pflanzen in die eher "noch" trostlosen wiesen verbreiten /emoticons/default_icon_razz.gif
- Odenwälder3’148 Beiträge27. Juli 2015Jou liebe Mondfee, war auch überrascht welche in der freien Natur vorkommenden Pflanzen man essen kann,
nachdem ich das entsprechende Buch von Wolf-Dieter Storl gelesen hatte.
Gruß
Heinrich
- engadinstar42 Beiträge4. August 2015Welche Arten Wildpflanzen sucht Ihr denn genau?
Da ja im Engadin die Blüte eh später stattfindet, kann ich Euch vielleicht noch den einen oder anderen Samen retten.
Hab einen hellblauen Rittersporn, keine Zuchtform, stark vagabundierend, alle zwei Jahre an einem anderen Standort /emoticons/default_smile.png
Silbermantel, Eisenhut, Königskerze, Akelei (blüht rosa und violett, wie sie gerade Lust hat)...
Ich geh morgen bei Tageslicht mal schauen, wo ich noch überall Samen ernten kann.
Gruss Mona
- Andreas7’092 Beiträge4. August 2015 · bearbeitetich habe leider die erfahrung gemacht, dass viele pflanzen die ich aus den bündner bergen heimgenommen habe samt samen hier wohl angewachsen oder gekeimt haben aber nie überlebt.nnder klimatische unterschied von 300 bis 800 meter oder von 1200 bis 2000 meter scheint da eine grosse rolle zu spielen.nnwir haben auch in einer gärtnerei in filisur pflanzen mitgenommen die sie dort mit erfolg für bergregionen züchten, doch bis auf eine silberdistel hat bei mir keine überdauert.
- Armin1509584986840 Beiträge5. August 2015Könnte daran liegen, dass es bei uns im Sommer zu heiss wird, und im Herbst/ Winter zu nass ist. Auch das jeweilige Mikroklima spielt eine wichtige Rolle.
- Andreas7’092 Beiträge5. August 2015armin, es gibt nun mal verschiedene klimazonen.nnschaue die baumgrenzen, dann die frostfreien zeiten in den verschiedenen höhenlagen, und und und...
- engadinstar42 Beiträge5. August 2015Das find ich schade für Dich Andreas. Aber die Erfahrung mit der Gärtnerei in Filisur teile ich, kaufe dort nichts mehr.
Umgekehrt erlebe ich aber auch immer wieder, dass Pflanzen aus dem Unterland erst mal in eine Art "Schockstarre" fallen, wenn sie zu mir kommen und erst nach ca drei Wochen wieder anfangen sich zu erholen. Interessant daran finde ich, dass Mediziner auch davon reden, dass der menschliche Körper ca drei Wochen braucht, um sich an die Höhe zu gewöhnen.
Habe aber schon vielen Samen von z.B. Akeleien gegeben, ohne dass ich je gehört hätte, sie seien nichts geworden.
- Andreas7’092 Beiträge5. August 2015es sind nur bestimmte pflanzen davon betroffen, wie edelweiss, enziane, rapunsel und dergleichen.nnwir haben hier im toggenburg auch pflanzen bis auf 2500 meter höhe, da gild in etwa das gleiche.nnder eisenhut wächst nun im 3 ten jahr nach jahrelangen versuchen und probieren, ich gebe so schnell nicht auf.nnwenn du samen findest von soltanellen dann bin ich abnehmer.... /emoticons/default_wub.png
- Mondfee27. August 2015 · bearbeitetEs ist eigentlich schade wie wenig oft Schrebergartengärtner wirklich wissen oder sich informieren.
An unserem Rand zum Nachbarn wuchs eine ziemlich hohe Pflanze mit hübschen gelben Blüten......Ich wusste was es war und liebäugelte damit.
Er wusste es nicht und wollte es raus reissen , liess sie aber dann mir zuliebe stehen. /emoticons/default_icon_biggrin.gif
Na was meint ihr was es war?
Wächst fast überall in Nähe von Ansiedlungen , an Kirchenmauern , Waldrändern etc......ist sehr gut gegen Warzen.....genau , es ist das Schöllkraut.
Den Arznei-Eibisch findet man nur noch selten in der Natur .
Ich aber konnte mir mal Samen ergattern und zog ihn im Garten auf , er wurde riesig.....Im Moment habe ich wieder einen Zögling , denn die grosse Wurzel wurde geerntet und verarbeitet.
Die weisse Schafgarbe hatte ich einige Jahre als Gast , dann verschwand sie ....Nun sah ich kleine Ableger überall.
Genauso habe ich plötzlich das Käslikraut im Garten, wunderbar .
Genauso wie das Garten-Springschaumkraut , Spitzwegerich .
Auch hatte ich plötzlich eine riesige Königskerze und Fingerhut im Garten , genau wie Schlüsselblumen und Bergflockenblume.
Aber man muss nicht immer erwarten das diese Pflanzen bleiben , sie kommen und verschwinden plötzlich wieder.
- Hobbygärtnerin6. Juni 2016 · bearbeitetDas Thema ist zwar schon alt aber immer wieder aktuell.
Ich möchte sagen, dass ich Wildpflanzen liebe und habe auch viele in meinem Garten. Hatte mir aber auch schon Pflanzen in den Garten geholt, z.B. von Erddeponien, die mir so gut gefielen, dass sich mit Eimer, Schäufelchen und Handschuhen diese ausgrub. Bei meinen Gassi-Gängen mit Hund sehe ich so einiges, was ich in meinem Garten brauchen kann 😉
Z.B. holte ich mir einen Zierwein an meine Mauer. Booohhhh, keine Mauer mehr zu sehen 🙁 ...............dann holte ich mir Wehrmut, booohhh, mannshoch und nicht tot zu kriegen. 🙁 ..................und Humulus.....also Hopfen...........nie mehr ! Der wächst wie Hulle und vor allem, der wächst auch in meinen Hausbaum (gemeiner Hartriegel, 27 Jahre alt) und hatte diesen letzten Herbst fast zum Umstürzen gebracht, weil diese furchtbar verschlungenen Äste des Hopfens alles umschlang und zu Boden hingen.
Meine Favoritin überhaupt: Die Königskerze. Was für eine imposante wunderschöne Pflanze. Ich liebe sie über alles. Und ich habe eine, die weiß blüht und jedes Jahr zuverlässig nach dem Riesenlauch kommt. Ist der Riesenlauch verblüht, schießt sie daneben raus. Herrlich.
Meine Mutter sagt dann, wenn sie in meinem Garten steht: "Das reiß ich raus.........und das..........und das........."........und ich renne dann schnell und sag: "Nä ! Mama, das ! lässt du ganz brav stehen" "Das gehört in meinem Garten. Du hast deinen eigenen Garten. Punkt." 😀
Wir haben aber auch einen Boden, der sehr kalkhaltig und lehmig ist und da gedeiht nun mal das "Unkraut" besser als schöne edle Pflanzen. Ich liebe meine Gartentiere, ob das der Rosenkäfer ist, die Biene, die Hummel, sogar eine riesen große schwarze Biene kommt zu uns und im Insektenforum habe ich ihren Bestand in meinem Garten gemeldet. ........Eidechsen hab ich, Blindschleichen regelmäßig in einer meiner Kompostlegen,
Schmetterlinge, allerlei schillernde Käfer und Molche. Ja, ich hab Molche im Garten.
Wenn ich meinen Garten nicht hätte, würde ich eingehen wie eine Primel im Sommer. ...........und zu einem echten Garten gehören für mich einfach Wildpflanzen dazu. Die sind das Pfeffer im Garten und die Würze, die ein Hobbygärtner braucht !
1 Anhang
- Andreas7’092 Beiträge6. Juni 2016 · bearbeitetBirgit Eva, dann bist du auch eine Sammlerin wie ich.
nie ging ich ohne kleinen Bickel oder eine kleine Schaufel auf reisen und so habe ich mein grosses Sammelsurium zusammengetragen.
Gerkaufte und geschenkte Pflanzen sind vielleicht ein zentel in meinem Garten der um die 800 verschiedene schönheiten birgt.
Siehe auch HIER
- Hobbygärtnerin6. Juni 2016Sehr, sehr schön, Andreas ist dein Gartenparadies. Man kann da nicht mehr nur von Garten schreiben, es ist ein Paradies. 🙂 🙂 🙂
ja, so sind wir, wir echten Hobbygärtner. Kommt was, das wir nicht kennen, bleibt es stehen, bis es zu dem wird, was es werden soll.
Und gerade dass sind die schönsten Pflanzen dann. Z.B. wächst bei unserem Flugplatz im Gebüsch schon seit Jahren ein Rharbarber, alle Versuche, ein Rhizom auszugraben, schlug leider fehl. Es kommt bei mir nicht im Garten an. ..........wenn er blüht, der Rhabarber ist er wunderschön. Man sieht ihn schon von Weitem aus dem Grünen heraus ragen. Herrlich ! Kein Mensch, außer mir, weiß, dass das Rhabarber ist. Die kennen ihn nur, wenn er nicht blüht. 🙁
Bei mir wächst an der Kompostlege aus Holz gerade eine Pflanze, die sich versäte aus Hamsterfutter. Spinat. Den ernte ich nicht, ich lasse mich überraschen wie er blüht. Habe noch nie Spinat blühen sehen 😉
Lade gerade mein Handy auf, mach demnächst Bilder von meinem Garten, so wie er jetzt aussieht. Möchte euch aber noch ein Bild zeigen, wie er letztes Jahr ausgesehen hatte, in meinem "Waldwinkel", ich habe verschiedene Namen für meine Gartenecken. Waldwinkel, Mediterrane Ecke,
Lauschige Ecke, Blühecke, Überraschungsecke..........usw. 😀
Hier auch mein Hausbaum-Hartriegel letztes Jahr und die beiden "Beobachter", damit ja nichts weg kommt ................ich sammele auch versch. Wurzeln und schöne Äste........
und mein Waldwinkel, der Stamm ist inzwischen abgefault..........den konnte ich mit einem Tritt entfernen.
Das letzte ist die fast Gesamtansicht des vorderen Teils meines Gartenparks. Unser GSS "Toni" thronte mitten drin, leider ist er Jänner 2012 an einer unheilbaren Krankheit eingeschläfert worden. Nein, der Kong vor ihm, der blühte nicht. 😀
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- Andreas7’092 Beiträge6. Juni 2016mir geht das Herz auf, wunderbar :wub: :wub: :wub:
