Garten von Heidi Bischof
Ein Garten zweimal neu Aufgewachsen ist Heidi Bischof auf der Nordseite des Zürichbergs am Rande von Gockhausen in der Nähe des Waldes. Damals, vor 57 Jahren diente der 670 m2 grosse Garten ihrer Eltern vor allem zum Anbau von Gemüse,…

[COLOR= rgb(0, 0, 0)]Aufgewachsen ist Heidi Bischof auf der Nordseite des Zürichbergs am Rande von Gockhausen in der Nähe des Waldes. Damals, vor 57 Jahren diente der 670 m2 grosse Garten ihrer Eltern vor allem zum Anbau von Gemüse, Beeren und Obst. Hier hatte Heidi schon als kleines Mädchen ihr eigenes Beet, in dem sie nebst Gemüse- auch Blumen, ihre grosse Vorliebe, hegte und pflegte. Als Heidi und ihr Mann Erwin vor 27 Jahren das Elternhaus übernahmen, standen den Kindern zu Liebe Spielgeräte, Wasserbassin sowie viel Bewegungsfreiheit im Vordergrund. Dazu wurde der grosse Nutz- und Blumengarten auf ein Minimum verkleinert, wobei auch die zwei Obstbäume verschwanden, welche mittlerweile keinen Ertrag mehr brachten.[/COLOR]
Ein romatisches Arrangement verzaubert die Hauswand
[COLOR= rgb(0, 0, 0)]Vor 10 Jahren stand eine weitere, diesmal wesentlich grössere Veränderung im Garten an. Der Anstoss war die Hauszufahrt, die neu von der gegenüberliegenden Seite des Grundstückes erschlossen werden sollte. Da die Kinderjahre vorbei waren, standen dem Ehepaar alle Möglichkeiten offen den Garten zu verändern. Tatkräftig von ihrem Mann unterstützt, plante Heidi im Kopf und auf Papier die ganze Anlage neu. Ideen, Anregungen und Wissen haben sich die Bischofs aus Fachliteratur und Gartenzeitschriften geholt und so ging ein grosser Wunsch in Erfüllung. Das Schöne daran ist, dass man nun durch den Garten geht, um zum Haus zu gelangen. Obwohl der Garten ganztags besonnt ist, macht das rauere Klima auf der Nordseite und die Biese den Pflanzen oft zu schaffen und zusätzlich ist der Boden eher lehmig. Nichts desto trotz, einige Wunschträume erfüllten sich die Bischofs doch. So entstanden vier formale Gartenzimmer mit Kies- und Plattenwegen. Steinmauern, Brunnen, ein Teich, ein Kräuterbeet, vier Sitzplätze, ein Rhododendron- und Azaleenbeet waren ebenso ein Muss wie ein neuer Hausbaum. Hier haben sie sich für einen Tulpenbaum entschieden, der jährlich mit vielen Blüten aufwartet. Zudem spendet das hellgrüne, lichte Laub im Sommer herrlichen Schatten beim kleinsten Sitzplatz. Als dann die Bischofs, eher durch Zufall, das Landhaus Ettenbuehl im Rosenmonat Juni besuchten, war es um Heidi geschehen und so wanderten die ersten Sorten in den Garten. Nicht immer mit Erfolg, wo es die Verhältnisse jedoch zulässt, immer mehr.[/COLOR]
An der Hauswand klettet die Rose 'Eveelyn'
[COLOR= rgb(0, 0, 0)]Heute, 10 Jahre später ist ihr Garten neu ca. 580m2 gross. Die neue Zufahrt, die Autogarage, kleine und grösseren Sitzplätze, Plattenwege und Rabatten fertig erstellt. Bei der Bepflanzung entschied sich Heidi für kühle Farbtöne wie blau, violett, pink, rosa und weiss. Bei den Rosen für weiss, rosa, pink-lila, zartgelb, apricot- und bernstein. Auf der Nordseite des Grundstückes stehen Rhododendron und Azaleen, verschiedene Farne, eine Sternenmagnolie, viele verschiedene Funkien, gemischt mit Halbschattenstauden wie Fingerhut, Weidenröschen und vielen Frühlingsblühern. An der Südwestseite unter dem Flieder, haben Lenzrosen ihr Stelldichein, ein Kräuterbeet und verschiedenen weisse Hortensiensorten ihren Platz gefunden.[/COLOR]
[COLOR= rgb(0, 0, 0)]Südost- und Südseite eignet sich gut für die Rosen, kombiniert mit Rittersporn, Pfingstrosen, Frauenmantel, Eisenhut, Flockenblumen Salbei, Mutterkraut und verschiedenen Minzesorten. Während des Winters verzaubern viele Buchskugeln und Bambus, Phyllostachys ‚Bisetti’ den Garten, der beim kleinen Teich ohne Fischbestand auf der Südwestseite des Hauses steht. Zudem entstand beim grössten Sitzplatz, der von einem Kugelahorn beschattet wird, ein eigens kreierter Sprudelbrunnen. Beim ehemaligen Zugang umrahmt die rote Kletterrose 'Sympathie' sowie die rosa Kletterrose 'Giardina 09' einen Rosenbogen. Auch wenn nicht immer Pflanzerfolge garantiert sind, das Gelungene macht Heidi und ihrem Mann sowie Ihrer Tochter und den beiden Katzen viel Freude. Als Mitglied der Schweizerischen Rosenfreunde öffnen die Bischofs für Gartenfreunde Ihren Garten von Mitte Mai bis Ende Juni nach telefonischer Vereinbarung. Anfragen bitte unter Tel. 0041 (0)44 821 52 82, Mobile 0041 (0)79 481 84 03 oder E-Mail: [/COLOR]bischof_heidi@gmx.ch
Rossenbäumchen in Harmonie miz Kugelahorn und Stauden.
Mit Liebe dekorietre Sitzecke
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