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Garten

Drachenbäume

Sie speien kein Feuer und sind auch sonst völlig ungefährlich - die Drachenbäume. Entgegen dem namengebenden Tier sind sie stark verbreitet. So sorgen die zur Familie der Agavengewächse (Agavaceae) gehörenden Blattgewächse in vielen Stuben…

Redaktion28. November 20163 Min. Lesezeit

Das Gartenjahr als Ring: ein geschlossener Kreis mit zwölf Monatssegmenten, zwei konzentrische Bänder tragen dreizehn farbige Bogenstücke für die Monate, in denen eine Arbeit ansteht. Vier längere Striche markieren die Jahreszeiten.
[COLOR= rgb(0, 0, 0)]Sie speien kein Feuer und sind auch sonst völlig ungefährlich - die Drachenbäume. Entgegen dem namengebenden Tier sind sie stark verbreitet. So sorgen die zur Familie der Agavengewächse (Agavaceae) gehörenden Blattgewächse in vielen Stuben als immergrüne Zimmerpflanze für einen Farbtupfer. Auch als Bürobegründung sind die pflegeleichten Drachenbäume sehr beliebt. Doch woher stammt die Pflanze? Und vor allem: Woher der Name? Der Drachenbaum "Dracaena draco" stammt ursprünglich von den kanarischen Inseln. Unter klimatischen Idealbedingungen erreicht die Pflanze Wuchshöhen bis zu 20 Metern; ausgeprägt ist insbesondere der massive, leicht gräuliche Stamm und das verzweigte Astwerk. [/COLOR][COLOR= rgb(0, 0, 0)]Die langen dunkelgrünen Blätter hinterlassen beim Abfallen vom Stamm feine, regelmässige Ringmuster, was zu häufigen Verwechslungen mit Yuccapflanzen führt. In unseren Breitengraden stärker verbreitet - da auch deutlich kleiner - sind Dracaena-Arten wie "D. marginata", "D. deremensis" und "D. fragrans" welche sich alle in Wuchs und Farbe deutlich unterscheiden. Die "Dracaena deremensis" weist beispielsweise hellgrüne, breite Blätter mit weissem Rand auf, die "D. marginata" hingegen sehr schmale dunkelgrüne Blätter mit rotem Rand. Alle diese Arten sind sehr robust, benötigen nicht sonderlich viel Wasser und überstehen auch Trockenperioden ohne grossen Schaden.[/COLOR]


Standort


[COLOR= rgb(0, 0, 0)]Der ideale Standort des Drachenbaums ist hell, er darf sogar nach entsprechender Angewöhnung vollsonnig sein, jedoch werden auch halb- bis vollschattige Standorte gerne akzeptiert. Und woher rührt nun der Name? Drachenbäume werden am Einfachsten durch Stammstecklinge vermehrt. Den Sagen zufolge wachsen Drachen zwei Köpfe nach, sobald man einen abschlägt; trennt man beim Drachenbaum einen Trieb ab, wachsen an dessen Stelle meistens zwei neue Triebe nach.[/COLOR]




Vegetative Vermehrung


[COLOR= rgb(0, 0, 0)]Die vegetative Vermehrung kann auf unterschiedliche Weise erfolgen, eine der einfachsten davon ist die Teilung des Stammes zu Stammstecklingen. Dazu werden lediglich Stücke des Stammes - beispielsweise nach dem Zurückschneiden der Pflanze - wurzel- und blattlos in ein feuchtes Substrat gesteckt; innerhalb von wenigen Monaten entwickeln sich daraus vollwertige Pflanzen. Wachsen Ihnen Ihr Drachenbaum, Ihre Dieffenbachien oder Cordyline's über den Kopf, aber bis jetzt haben Sie es nie fertig gebracht, diese einfach zurückzuschneiden? Die nachfolgende Praxisanleitung soll als Leitfaden dienen, wobei zu erwähnen bleibt, dass es im Zusammenhang mit Pflanzen kaum ein Richtig oder Falsch gibt - auch ein anderes Vorgehen führt zum Ziel, ein anderes Substrat kann gleichgut oder besser sein - ausprobieren ist immer erlaubt![/COLOR]




Benötigtes Material:


[COLOR= rgb(0, 0, 0)]Gartenschere, Töpfe, Topfunterteller, Seramis oder Sand, idealerweise Paste zur Behandlung der Schnittwunde. Die beste Zeit um Drachenbäume zu schneiden resp. zu vermehren ist während der Wachstumsperiode - also Frühjahr und Sommer.Zuerst sollte man sich im Klaren darüber werden, welche Teile der "Mutterpflanze" entfernt werden sollen; die Stammstecklinge sinddabei idealerweise rund 25cm lang - natürlich kann ein längeres Stammstück auch in mehrere Stammstecklinge aufgeteilt werden. Das oberste Stück des Stammes - jenes welches noch Blätter trägt - kann ebenfalls als Steckling verwendet werden; allerdingswerden später dann zahlreiche Blätter abgestossen. Die effektive Teilung wird mit einer guten Gartenschere mit einem glatten Schnitt vollzogen. [/COLOR][COLOR= rgb(0, 0, 0)]Wenn Sie Wundpaste zur Hand haben, empfiehlt sich eine entsprechende Behandlung der Schnittstelle an der Mutterpflanze. [/COLOR][COLOR= rgb(0, 0, 0)]Der Stammstecklinge wird nun rund 12 Zentimeter tief einzeln in einfache, mit Seramis gefüllte Tontöpfe gesteckt. Das Seramis muss bis zur Wurzelbildung kontinuierlich feucht gehalten werden - am Einfachsten stellt man die Töpfe in mit etwas Wasser versetzte Unterteller - das Substrat wird die Feuchtigkeit automatisch hochziehen. Nach wenigen Wochen werden die Stammstecklinge austreiben, die Wurzelbildung ist nun in vollem Gange. Sobald die Wurzeln ausgebildet sind, kann man die Drachenbäumchen entweder weiterhin in Seramis kultivieren oder auch auf ein normales Erdsubstrat wechseln.[/COLOR]

  

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