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Steuern rechnen, Gemeinden vergleichen: das kann das neue Haus-Forum.ch

Steuerfuss und Steuerbelastung für 2’110 Schweizer Gemeinden, Gemeindevergleich für den Umzug und der Hypo-Rechner mit SARON — die Neuerungen auf Haus-Forum.ch.

Ein offenes Laptop auf einem kleinen Wohnzimmereck-Tisch mit zwei gefalteten Gemeindefaktenblättern neben dem Laptop und einer Kaffeetasse.

Zwischen zwei Gemeinden können bei gleichem Lohn Tausende Franken Steuern pro Jahr liegen — und die meisten erfahren es erst nach dem Umzug. Genau dafür gibt es jetzt den Lage-Check auf Haus-Forum.ch: eine eigene Seite für jede der 2’110 Schweizer Gemeinden, mit Steuerfuss, Steuerrechner für deinen Lohn und einem direkten Vergleich zweier Gemeinden. Seit dem grossen Umbau im August ist damit das nächste Stück fertig — und es ist das nützlichste für alle, die kaufen, bauen oder umziehen wollen.

Haus-Forum.ch — mehr als nur ein Forum.

Kurzantwort

  • Jede Schweizer Gemeinde hat jetzt ihre eigene Seite: Einwohner und Entwicklung, Fläche und Dichte, Ortsbilder, Förderbeiträge — und der Gemeindesteuerfuss aus dem amtlichen Export der Eidgenössischen Steuerverwaltung, Steuerjahr 2025.
  • Rechne deine Steuern direkt auf der Gemeindeseite: Bruttolohn, Zivilstand und Kinder eingeben, und du siehst Bund, Kanton und Gemeinde in Franken — gerechnet vom Steuerrechner der ESTV, nicht von uns geschätzt.
  • Vergleiche zwei Gemeinden nebeneinander — die jetzige und die, in die du ziehen willst. Ein Beispiel mit echten Zahlen: Bei CHF 90’000 Brutto zahlt eine ledige Person in der Stadt Zug rund CHF 4’605 Steuern im Jahr, in der Stadt Bern rund CHF 14’436. Das sind CHF 9’831 Unterschied — jedes Jahr.
  • Der Hypo-Rechner steht neu in der Hauptnavigation: Tragbarkeit, Belehnung und Amortisation nach den Schweizer Regeln, mit SARON und der Zinskurve der Nationalbank für Laufzeiten von 2 bis 15 Jahren.
  • Neu auch Umwelt und Risiko auf einen Blick: Radon-Wahrscheinlichkeit (BAG), Erdbebenzone nach SIA 261 (BAFU) und Trinkwasserwerte wie Nitrat und Härte — für 1’483 Gemeinden mit echten Messangaben, jede mit grafischer Skala zum Einordnen.
  • Alles davon ist kostenlos und ohne Anmeldung nutzbar.

Der Lage-Check: eine Seite für jede Gemeinde

Wer ein Haus kauft, kauft immer auch eine Gemeinde: ihren Steuerfuss, ihre Entwicklung, ihre Förderpraxis. Diese Angaben lagen bisher verstreut auf Verwaltungsseiten, in PDF-Tabellen und Statistikportalen. Der Lage-Check legt sie für jede der 2’110 Gemeinden auf eine Seite — von Aadorf bis Zwischbergen.

Auf jeder Gemeindeseite stehen die Einwohnerzahl mit der Entwicklung der letzten Jahre als Verlaufsgrafik, Fläche und Bevölkerungsdichte, zwei bis drei Ortsbilder mit sauberem Lizenznachweis, die passenden Förderbeiträge — und der Steuerteil. Jede Zahl trägt ihre Quelle und ihren Stand direkt daneben. Fehlt eine Angabe, steht dort «keine Angabe» und keine Schätzung.

Der Steuerfuss, eingeordnet statt nur hingeschrieben

Der Gemeindesteuerfuss 2025 stammt aus dem amtlichen Export des ESTV-Steuerrechners. Damit du die Zahl einordnen kannst, zeigt die Seite den Kantonssatz dazu und den Rang der Gemeinde innerhalb ihres Kantons — denn Steuerfüsse sind nur innerhalb desselben Kantons vergleichbar, und genau das sagt dir die Seite auch, statt dich mit einer schiefen Schweiz-Rangliste in die Irre zu führen.

Rechne deine Steuerbelastung für deinen Lohn

Die spannendere Frage als der Steuerfuss ist: Was heisst das für dich, in Franken? Dafür steht auf jeder Gemeindeseite ein Rechner. Bruttojahreslohn, Zivilstand und Kinderzahl eingeben, einen Knopf drücken — und du bekommst direkte Bundessteuer, Kantons- und Gemeindesteuer als Jahresbeträge, gerechnet vom Steuerrechner der Eidgenössischen Steuerverwaltung mit dessen Standardabzügen.

Das Ergebnis ist eine Schätzung und sagt das auch: Deine tatsächlichen Abzüge fehlen, massgeblich bleibt die Veranlagung deiner Steuerverwaltung. Aber für die Frage «lohnt sich der Blick über die Gemeindegrenze» ist sie genau das richtige Werkzeug.

Der Gemeindevergleich: jetzige Gemeinde gegen Wunschgemeinde

Das neuste Stück ist der direkte Vergleich: zwei Gemeinden nebeneinander, mit denselben Messgrössen — und einem gemeinsamen Steuerrechner. Ein Lohn, ein Zivilstand, eine Kinderzahl, ein Knopfdruck, und beide Gemeinden werden mit demselben Profil gerechnet. Die Differenz steht als Klartext dabei.

Beispiel: CHF 90’000 Brutto, ledig, keine KinderStadt Zug ZGStadt Bern BE
Direkte BundessteuerCHF 1’298CHF 1’298
KantonssteuerCHF 2’022CHF 8’657
GemeindesteuerCHF 1’285CHF 4’481
Total pro JahrCHF 4’605CHF 14’436

Quelle: Steuerrechner ESTV, Steuerjahr 2025, Standardabzüge, Stand August 2026. CHF 9’831 Unterschied im Jahr — über zehn Jahre gerechnet ist das ein Betrag, der jede Umzugsdiskussion verändert. Und weil die Franken-Beträge auf den echten Tarifen beider Kantone beruhen, darfst du sie im Gegensatz zum Steuerfuss auch über Kantonsgrenzen hinweg vergleichen.

Der Vergleich verrechnet dich nicht mit Äpfeln und Birnen: Liegen beide Gemeinden im selben Kanton, vergleicht er auch die Steuerfüsse direkt. Liegen sie in verschiedenen Kantonen, sagt er dir ausdrücklich, dass der Steuerfuss-Vergleich dort nichts taugt — und verweist auf die Franken-Beträge.

Der Hypo-Rechner: Zinsen, Tragbarkeit und Amortisation

Wer die Gemeinde gefunden hat, rechnet als Nächstes die Finanzierung. Der Hypo-Rechner steht darum neu direkt in der Hauptnavigation: Tragbarkeit, Belehnung und Amortisation nach den Schweizer Regeln, mit dem aktuellen SARON und der Zinskurve der Schweizerischen Nationalbank, Laufzeiten von 2 bis 15 Jahren nebeneinander. Kaufpreis, Eigenmittel und Einkommen eingeben — und du siehst, ob die Bank rechnet wie du.

Radon, Erdbeben, Trinkwasser: was der Boden und das Wasser hergeben

Seit Ende August zeigt jede Gemeindeseite drei weitere Angaben, die man sonst mühsam zusammensuchen muss — jede mit einer grafischen Skala, damit du den Wert ohne Vorwissen einordnen kannst:

  • Radon: die Wahrscheinlichkeit, dass die Radonkonzentration in einem Gebäude den Referenzwert von 300 Bq/m³ überschreitet — aus der Radonkarte des Bundesamts für Gesundheit, als Spanne über die Ortschaften der Gemeinde. Gewissheit gibt am Ende nur eine Messung im Gebäude, und genau das sagt die Seite auch.
  • Erdbebenzone: die Zone nach Baunorm SIA 261 (Z1a bis Z3b) aus den Daten des Bundes — massgebend für die Erdbeben-Bemessung von Neubauten. Eine Planungsgrösse, keine Vorhersage.
  • Trinkwasser: Nitrat und Gesamthärte deiner Versorgung — im Kanton Zürich aus den offenen Daten des Kantonalen Labors, in der übrigen Schweiz aus den Angaben, die die Wasserversorger selbst im Branchenregister trinkwasser.ch veröffentlichen. 1’483 der 2’110 Gemeinden tragen heute echte Werte — zusätzlich zu Register und Kantonslabor auch direkt von den Webseiten der Versorger gesammelt; wo eine Versorgung nichts veröffentlicht, steht das ehrlich da. Die Härte kommt als 6-Stufen-Skala («weich» bis «sehr hart» — relevant für Entkalkung und Geräte), Nitrat als Balken mit dem gesetzlichen Höchstwert von 40 mg/l als Marke.

Warum das beim Hauskauf zählt: Die Erdbebenzone beeinflusst die Bauweise, Radon entscheidet über eine einfache Messung nach dem Einzug, und hartes Wasser kostet über die Jahre Geräte und Entkalkung. Alles Angaben, die vorher über Bundesämter, Kantonslabors und Versorgerseiten verstreut lagen.

Was heisst das für dich

Wenn du kaufen oder umziehen willst: Öffne den Lage-Check deiner Wunschgemeinde, rechne deine Steuerbelastung mit deinem echten Lohn und stell die Gemeinde deiner jetzigen gegenüber. Prüfe im selben Zug die Förderbeiträge — sie unterscheiden sich je Gemeinde erheblich, und das Gesuch gehört vor den Baubeginn. Und wenn die Finanzierung ansteht, rechne die Tragbarkeit im Hypo-Rechner durch, bevor du bei der Bank sitzt.

Wenn dir dein Haus schon gehört: Auch dann lohnt der Blick auf deine Gemeindeseite — die Förderbeiträge für Sanierung und Heizungsersatz stehen dort, und die Entwicklungszahlen zeigen dir, wie sich der Ort verändert, in dem dein Haus steht.

Zum Herausgeber

Haus-Forum.ch wird von der ForumSphere LLC betrieben und besteht seit 2004. Die Plattform verbindet ein Diskussionsforum, ein redaktionelles Magazin, ein Haus-Dossier, Ausschreibungen, ein Firmenverzeichnis, Förderbeiträge und den Lage-Check für den Schweizer Markt. Redaktionelle Beiträge und bezahlte Platzierungen werden getrennt geführt. Anfragen zu Werbung und Firmeneinträgen laufen über das Kontaktformular auf haus-forum.ch.

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