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Wärmeschutznachweis bei Ausbau

3Antworten2’631Aufrufevon Helena · 4. Mai 2009letzter Beitrag vor 18 Jahren
  1. Helena176 Beiträge4. Mai 2009
    Guten Tag

    Bei uns ist heute eine Kurzofferte des "Energieberaters" eingetroffen.

    Vorgeschichte:

    Wir planen einen Ausbau.....

    Ausbaugrösse 33 m2 - beinhaltend einen Wintergarten (Wohnraumerweiterung) und angrenzend ein zusätzliches Zimmer.

    Die Erweiterung kommt auf die bestehende Terrasse und das Kaminzimmer. Beides in unseren Augen eine zusätzliche Isolierung. Speziell die Verglasung wird den Planer mit Problemen plagen, da man die zusätzliche Wärme in den Griff bekommt.

    Jetzt die FRAGE - Die Kurzofferte weitergeleitet durch unseren Architekten beinhaltet:

    9 Std. Aufwand für die Erarbeitung des Wärmeschutzausweises (laut A nötig für die Bewilligung), Stundenansatz Fr. 145.00 - ist dies realistisch?

    Unser Architekt sagte uns, dass wir diesen Nachweis für die Bewilligung im Kanton Schwyz brauchen.

    Wir rechnen normaler Weise grosszügig, aber dieses Verhältnis stimmt in unserem "Bauch" irgendwie nicht.

    Wir heizen mit einer 2008 installierten neuen Wasser-Wasser-Wärmepumpe.

    Der Anschluss an das bestehende Terassengeländer ist mit genügend Isolationsmöglichkeit geplant (ermöglicht meinem Hobby-Gärtner seinen gesamten "Pflanzen-Kindergarten" mit Liebe, genügend Licht und Wärme aufzuziehen.

    Umweltbewusstes Verhalten denken wir ,haben wir.....

  2. wellingtonia2’316 Beiträge5. Mai 2009
    Hallo helena

    Meine Tochter heisst Elena.

    Finde beide Namen wunderschön.

    Umweltbewusstes Verhalten garantiert nicht, dass die Stundensätze eurers Energieberaters nach euren Vorstellungen sind.

    Ihr könnt ihn noch fragen warum er für .....Blätter 9 Stunden braucht.

    Da er jedoch die Gesetzgebung im Kanton Schwyz kennt, habt ihr somit schon Einarbeitungszeit für einen externen Berater gespart.

    Euer Architekt kennt diesen Experten sicher und war sich seiner Stundensätze bewusst.

    Andy

  3. Helena176 Beiträge5. Mai 2009
    Hallo Andy

    Danke für Deine Antwort.

    Sicher geht es nicht darum, dass umweltbewusstes Verhalten nicht seinen Preis haben darf....

    Nur ist, so haben wir herausgefunden, in diesem Bereich vieles im Umbruch. Der Kantönligeist kommt noch dazu.

    Das Ende dieser Kurzstory ist sowohl amüsant, wie auch ein Weckruf!

    Der offerierende Energieberater kam bei uns leider nicht aus dem Kanton Schwyz, sondern aus dem Kanton Luzern, Küssnacht ist halt da eher eine Enklave. Entweder kannte er die rechtliche Seite in unserem Kanton nicht oder er dachte sich, teuere Wohnlage, gutes Geld (das scheint mir eher zuzutreffen - war doch sein Stundenansatz auf der "[Top-Offerte" 5 Franken höher als der Honoraransatz auf seiner Internetseite.)

    Unsere Nachfrage beim Bauamt ergab, dass wir keinen Wärmeschutznachweis erbringen müssen, da der Erweiterungsbau weit unter der Bausumme von Fr. 200'000.-- ist.

    Unser Architekt mit langer Erfahrung und äusserst zuverlässig (wir haben bereits ein Mehrfamilienhaus - unter Denkmalpflege - mit ihm erstellt und für ihn würde ich die Hand ins Feuer legen.) war darüber auch nicht auf dem neuesten Stand. Diese Auflage kommt erst in diesem Jahr zu tragen.

    Also Entwarnung - jetzt können wir das ersparte Geld energiesparend einsetzen. Vielleicht kommt beim Gespräch mit einem seriösen Energieberater sogar noch eine Möglichkeit der Energiegewinnung heraus. Das war nämlich eine der Ueberlegungen von uns. Nur um solche Innovationen umzusetzen - mit Mehrkosten wie jeder weiss - braucht es Vertrauen. Speziell in die Personen, die Visionen zeichnen!!!

  4. wellingtonia2’316 Beiträge5. Mai 2009
    Hallo helena

    Die klassischen Methoden Energie zu gewinnen:

    "passiv"

    - mit Hilfe von grossen Fensterflächen gegen Süden

    Achtung ohne Beschattung habt ihr zu hohe Temperaturen im Sommer

    "aktiv"

    - mit Hilfe von sog. Brauchwasserkollektoren - diese Lösung drängt sich auf wenn ihr so oder so einen Pufferspeicher benötigt

    - mit Hilfe von Photovoltaikkollektoren und Einspeisung ins Stromnetz

    für etwaige Einspeisevergütungen braucht ihr eine Zulassung von Swissgrid

    die Warteliste ist lang.

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    Andy