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Rhabarber

0Antworten226Aufrufevon Redaktion · 18. November 2016letzter Beitrag vor 10 Jahren
  1. Redaktion1’197 Beiträge18. November 2016
    Rhabarberpflege




    Familie: Knöterichgewächse (Polygonaceae)
    Standort: Sonne/Halbschatten
    Boden: Tiefgründig und nährstoffreich
    Pflanzung: Die Knospen mit 5cm Erde überdecken
    Pflanzabstand: ca. 150cm
    Giessen: Während der Vegetationszeit feucht halten, keine Staunässe
    Düngung: Kompost
     

    Ernte: Ab ca. Mitte April / Im ersten Jahr der Pflanzung sollte zu Gunsten eines kräftigen Wachstums, noch nicht geerntet werden
    Ernteschluss: Johannistag 24. Juni oder früher (danach steigt der Oxalgehalt in den Stängel)
    Blüte: Rechtzeitig abschneiden, damit sie der Pflanze nicht die Kraft entziehen
    Blätter: Sind nicht essbar
    Schädlinge: Blattläuse, Raupen - unwesenlich
    Krankheiten: Rhabarbermosaikkrankheit – erkennbar an den gelben Blättern April/Mai


    Essbare Rhabarberblüten


    Stehen dem Rhabarberstock nicht genügend Nährstoffe im Boden zur Verfügung, treibt er viele Blütentriebe. Oftmals hilft Düngen (Ende Juni gleich nach der Ernte), aber auch mehr Beschattung und Wasser. Die günstige Wirkung zeigt sich allerdings erst in den Folgejahren. Bis dahin gilt: Wer die Blütentriebe gleich beim Erscheinen bis an die Basis ausbricht, erntet mehr Blattstängel. Ein weiteres Plus des frühen Ausbrechens: Die noch geschlossenen Knospen können wie Broccoli zubereitet werden: Dämpfen, bis sie gut durchgegart sind, dann geniessen oder noch überbacken. Auch als Salatbeilage schmecken sie delikat.

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