Rhabarberpflege
Familie: Knöterichgewächse (Polygonaceae)
Standort: Sonne/Halbschatten
Boden: Tiefgründig und nährstoffreich
Pflanzung: Die Knospen mit 5cm Erde überdecken
Pflanzabstand: ca. 150cm
Giessen: Während der Vegetationszeit feucht halten, keine Staunässe
Düngung: Kompost
Ernte: Ab ca. Mitte April / Im ersten Jahr der Pflanzung sollte zu Gunsten eines kräftigen Wachstums, noch nicht geerntet werden
Ernteschluss: Johannistag 24. Juni oder früher (danach steigt der Oxalgehalt in den Stängel)
Blüte: Rechtzeitig abschneiden, damit sie der Pflanze nicht die Kraft entziehen
Blätter: Sind nicht essbar
Schädlinge: Blattläuse, Raupen - unwesenlich
Krankheiten: Rhabarbermosaikkrankheit – erkennbar an den gelben Blättern April/Mai
Essbare Rhabarberblüten
Stehen dem Rhabarberstock nicht genügend Nährstoffe im Boden zur Verfügung, treibt er viele Blütentriebe. Oftmals hilft Düngen (Ende Juni gleich nach der Ernte), aber auch mehr Beschattung und Wasser. Die günstige Wirkung zeigt sich allerdings erst in den Folgejahren. Bis dahin gilt: Wer die Blütentriebe gleich beim Erscheinen bis an die Basis ausbricht, erntet mehr Blattstängel. Ein weiteres Plus des frühen Ausbrechens: Die noch geschlossenen Knospen können wie Broccoli zubereitet werden: Dämpfen, bis sie gut durchgegart sind, dann geniessen oder noch überbacken. Auch als Salatbeilage schmecken sie delikat.
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