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Nüsslisalat - Feldsalat

0Antworten165Aufrufevon Redaktion · 19. Januar 2017letzter Beitrag vor 10 Jahren
  1. Redaktion1’197 Beiträge19. Januar 2017
    [COLOR= rgb(0, 0, 0)]Nüsslisalat oder Feldsalat, wie er im deutschen Sprachraum allgemein heisst, ist in Europa und Asien heimisch. Er ist zweijährig. Schwere, aber lockere Böden mit hohem Kalkgehalt werden bevorzugt, also Böden, wie sie im schweizerischen Mittelland weitverbreitet sind. Feldsalat ist ein Baldriangewächs, hat also mit „Vögelichrut“ keine Gemeinsamkeit. Da die meisten anderen Salate Kreuz- oder Korbblütler sind, passt Feldsalat gut in jede Fruchtfolge. Er ist ein ausgezeichneter Wintersalat und erträgt dabei Temperaturen bis - 15° C, bis + 5° C . Während langen Barfrösten kann er im gefrorenen Boden vertrocknen. Er soll nur geerntet werden, wenn die Rosetten ungefroren sind, da sie sonst bei raschem Auftauen matschig werden. Feldsalat samt sich selbst aus und verwildert somit gerne im Garten. Er ist ja einheimisch und liebt unsere Böden. Verwilderte oder wilde Pflanzen sind also als Salat ebenso zu gebrauchen wie die angebauten. Folglich kann auch selbstgeernteter Samen stets wieder ausgesät werden. Spezielle Sorten verlieren bei Selbstaussaat ihre Eigentümlichkeit und nähern sich mit jedem Jahr wieder mehr der Wildform an. Die Aussaht erfolgt von August bis Oktober. Es sollte nicht oder nur organisch gedüngt werden, da Feldsalat empfindlich auf Düngersalze reagiert.[/COLOR]

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