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Holzboden im Bad

4Antworten1’704Aufrufevon JDiana · 29. Dezember 2019letzter Beitrag vor 7 Jahren
  1. JDiana17 Beiträge29. Dezember 2019
    Hallo

    Nachdem bei uns die Baufreigabe durch ist, waren wir mit unserem Architekten in einer Badausstellung (ganz zufrieden sind wir noch nicht...) und das Thema Fliessen/Bodenbelag kam auf. Unser Architekt ist begeistert von Holzboden im Bad, wir kennen das so noch gar nicht, bisher hatten wir von oben bis unten verflieste Bäder. Wie sieht das mit der Feuchtigkeit aus? Verzieht sich der Boden? Muss man das alle paar Nase lang neu versiegeln? Ist das Gefühl gegenüber Natursteinfliessen wirklich so viel angenehmer?

  2. OpiVanKnobi8 Beiträge30. Dezember 2019
    Wir haben ebenfalls im Bad und in der Küche Parkett. Ist in der Tat so viel angenehmer, speziell mit einer Bodenheizung.

    Langzeiterfahrung haben wir damit aber noch nicht, ist erst 1 Jahr alt.

  3. JDiana17 Beiträge3. Januar 2020
    Ja, in der Küche kommt bei uns auch Parkett zur Fussbodenheizung. Das klingt doch schon mal gut.

    Hab jetzt gesehen, dass es sonst auch Fliessen in Holzoptik gibt, aber wir werden mal sehen was die Badexperten in der Ausstellung zu Holzboden im Familienbad sagen. Bin gespannt.

  4. stefanbrunner147 Beiträge5. Januar 2020
    Vielleicht kannst Du Dich mit einem Parkett aus Edelkastanie anfreunden!?

    Das gibt es sowohl als Fertigparkett als auch als Massivparket.

    Wenn es für draussen eine gute Witterungsbeständigkeit, sollte es es auch für das Bad geeignet sein.
    Im Tessin gibt es einen Hersteller von Parkett aus Edelkastanie. Aber glaube ich relativ teurer. In Frankreich und Italien werden Edelkastanien-Parkette in viel grösserem Massstab
    und zu günstigeren Preis hergestellt.

    Edelkastanie
    Das Holz der Esskastanie ist mit dem der Robinie das dauerhafteste in Europa. Der hohe Anteil an Gerbsäuren ist hauptsächlich verantwortlich für die gute Witterungsbeständigkeit

    Edelkastanie
    Ein weiterer Vorteil ist die Anpassungsfähigkeit, denn Edelkastanienholz ist atmungsaktiv. Es reagiert kaum auf veränderte Luftfeuchtigkeit und verzieht sich aus diesem Grund nicht – die ideale Voraussetzung für Möbelstücke aller Art. Hinzu kommt die Tatsache, dass Edelkastanie nur minimal quillt oder schwindet.
     

    Edelkastanie
    Es trotzt der Witterung und eignet sich deshalb gut für Aussenkonstruktionen, für Masten, Zäune und Verbauungen.
    Kastanienholz ist mittelschwer, ziemlich hart und hat gute Festigkeitswerte. Es ist grobporig und hat eine markant gestreifte (gefladerte) Zeichnung, weshalb es als dekoratives Holz eingeschätzt wird. Hinzu kommt noch eine hohe natürliche Dauerhaftigkeit. So kann Kastanienholz für Konstruktionszwecke im Innen- und Aussenbau gut eingesetzt werden, wie zum Beispiel Parkett, Treppen, Türen, Vertäfelungen u. a.

    Ich hatte eigentlich für mein Bauprojekt Edelkastanie in der engeren Wahl (nicht für Bad). Ich hatte auch als Frankreich eine Packung Massivparket hier.
    Habe ich dann doch für Eiche entschieden. Auch aus Kostengrüden. Aber bei der Fläche eines Badezimmers ist der m2 Preis wohl nicht so entscheidend wie für die gesamte Wohnfläche
    eines kleinen MFH!?

    Versiegeln darfst Du das Parkett im Nassbereich auf keinen Fall. Da muss es unbedingt geölt werden. Es gibt Hersteller, die machen Hotoil oder Ölen von Hand und lassen lange einwirken. Bei einer Versiegelung kann bei einer Beschädigung der Versiegelung dort Wasser eindringen und das wird dann sehr unschön.

    An der Baumesse in Bern war ich am Vortrag des Bodenverband Schweiz. Der Moderator dort hat eher von Parkett im Bad abgeraten. Hat aber auch gleich gesagt, dass es seine Meinung ist. 

     

  5. Susann6’311 Beiträge5. Januar 2020 · bearbeitet
    Versiegeln darfst Du das Parkett im Nassbereich auf keinen Fall. Da muss es unbedingt geölt werden.
    Die Holzabdeckung um unsere Waschbecken ist ebenfalls geölt und inzwischen vollkommen wasserfest, sogar Wasserlachen können dem Holz nichts mehr anhaben.
    Wir haben allerdings zwei Flecken aus der Anfangszeit, als das Öl noch nicht vollständig ausgehärtet war (Fehler vom Schreiner...). Drei Monate aushärten wären ideal...

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