Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass bei einer modernen Bodenheizung mit einer Vorlauftemperatur von < 30° keine ERR installiert werden muss resp. sollte. Im Zusammenhang mit der Hausplanung ist jedoch folgende Frage aufgetaucht:
Macht es Sinn, dass bei Verwendung der Erdsonde für Freecooling eine Einzelraumregulierung installiert wird? /emoticons/default_additional/206.gif
Überlegung hinter dieser Frage: Ich stelle mir vor, dass z.B. in den Bädern der Boden nicht gekühlt werden sollte...
Vielen Dank für euren sicherlich hilfreichen Feedbacks. /emoticons/default_additional/114.gif
Interessante Frage. Habe nämlich gerade heute noch ein Meeting mit einem Heizungsplaner /emoticons/default_smile.png
Grundsätzlich ist es so, dass der Gesetzgeber nicht verlangt bei Vorlauftemperatur max. 30° Raunmthermostaten einzubauen. Sinn macht dies für mich aber trotzdem diese einzuplanen. Da es wesentlich einfacher ist, die Raumtemperatur individuell zu regeln.
Aber Deine Überlegung habe ich noch nicht gemacht. Mach mich schlau und meld mich wieder...
Grundsätzlich ist es so, dass der Gesetzgeber nicht verlangt bei Vorlauftemperatur max. 30° Raunmthermostaten einzubauen. Sinn macht dies für mich aber trotzdem diese einzuplanen. Da es wesentlich einfacher ist, die Raumtemperatur individuell zu regeln.
NEIN! Die Temp. in der verschieden Räumen sollte über den hydraulischen Abgleich einreguliert werden!
Aber bei normaler Auslegung von 35° sind sie ja sogar vorgeschrieben. Haben wir demzufolge hier in der Schweiz doch die Todesstrafe?
Lieber Yogi
In der Theorie mag dies ja funktionieren, aber in der Praxis?
Das ist wohl eben wieder einmal der: "Was ist der Unterschied zwischen einem Theoretiker und einem Praktiker?" "Der Theoretiker weiss wie es geht, aber es geht nicht. Der Praktiker weiss nicht wie es geht, aber es geht". Ich bin ein theoretischer Praktiker: Ich weiss nicht wie es geht und es geht auch nicht! /emoticons/default_additional/145.gif :145: /emoticons/default_additional/145.gif
Nur wenn jemand fragt, der eine Auslegung nach < 30°C plant, sollten die Rückmeldungen auf diese Einfluss nehmen.
Eine FBH-Auslegung im Neubau-EFH aus heutiger Sicht macht es keinen Sinn sich überhaupt noch mit diesen sinnlosen ERR auseinander zu setzen.
WP-Anlagen sind effizienter damit und verusachen wessentlich weniger Probleme. Doch sollte beachtet werden, dass der Planer oder Installateur eine Raumkompensation vorsieht.
Die ERR sind ja echt ein Reizthema. Da es in der Heizungsbranche offenbar kaum jemand gibt, der wirklich etwas von Regelungstechnik versteht, werden ERRs falsch den Leuten falsch erklärt und werden dann so betrieben das es einen negativen Effekt auf die Effizienz gibt. Aber grundsätzlich ist daran nichts falsch. Einfach immer so eingestellt lassen, das diese nur als Temperaturbegrenzung dienen und normalerweise immer offen sind. Dann gibt es keinen nennenswerten negativen Einfluss auf die Effizienz.
Für Freecooling gibt es Relais-Boxen welche wenn die WP auf Kühlen geht, die Ventile zwangsweise öffnen, egal was am ERR eingestellt ist. Die Dinger werden Klemmleiste genannt, z.B. von Prineto.
Vielen Dank für die zahlreichen Rückmeldungen. Grundsätzlich bin ich der Meinung von maningreen. Jedoch ist (wie so vieles im Leben) vieles von der Instruktion und Anwendung abhängig...
Du kannst auch ohne ERR jeweils im Sommer den Badkreislauf zudrehen wenn es zu kalt wäre, oder optional dies sogar per Smarthome oder Zeitschaltuhr und Ventil steuern.
Bis vor einem Jahr hatten wir in unseren EFH 1995 auch ERR und immer Probleme mit Klopfgeräuschen durch sich schliessende TS, jaulende Umwälzpumpe etc.
Wir demontierten die Thermostaten, glichen die FBH hydraulisch ab über die RL-Ventile und seither ist Ruhe im Haus!
Perfektioniert mit fachmännisch installierter neuer Sole-WP und Raumkompensation mit Freecooling: Herrlich, kann ich nur empfehlen!