Und gießen musst du die Fetthenne gar nicht. Je nässer sie steht, desto höher wird sie.
Eine Fetthenne speichert Regen etc. in ihren Blättern und kann lange, sehr lange mit der gespeicherten Feuchtigkeit auskommen. Wenn man sie regelmässig gießt, schießt sie hoch und man muss sie abstützen.
Ich habe heuer meine Fetthennen gar nicht mehr (seit Mai) gegossen und sie ihrem Wachstum überlassen und siehe da, ich muss sie weder stützen, noch fällt sie um.
ich habe ja diverse Fetthennen voll im schatten, da blüht sie sparsamer, dann voll in der sonne, da blüht sie üppig und einige so zwischendurch, blühen tun alle.
Ich finde auch, dass die noch sehr grün und üppig aussehen, nichts von verholzt. Teilen und Schneiden wäre also noch nicht zwingend notwendig, aber wenn, dann im Frühling, wie Birgit Eva schon sagt.
Horst, bei zu nährstoffreichem Boden schießt dir die Fetthenne auch wieder hoch. 😉
Sie mag am liebsten trockene wenig gedüngte und nährstoffarme, gerne kalkhaltige Böden und will nicht gegossen werden, damit sie nicht geilwüchsig wird und die Triebe umfallen.
Teilen im Frühjahr. Schneiden tu ich sie im Herbst, sieht für manche Gärtner ungeschnitten im Winter gut aus, mir gefällt das abgetrocknete Gebimsel 😉 nicht so. Also schneide ich die Blütenstängel ab.
Ich mag das "trockene Gebimsel", wie du's nennst, Birgit Eva 😀
Bei mir wird fast alles erst im Frühjahr geschnitten, Fetthenne, Hortensien, Anemonen, auch sonstige Blütenstauden - sie bieten immer Vogelfutter und sehen verschneit hübscher aus als kahle Ödnis, ausserdem schützen sie den Boden besser. Was kein Vogelfutter bietet, also z.B. Farn und Hostas, schneide ich im Spätherbst und lege die grossen Blätter auf den Boden als Humusschutz. Im Frühjahr sind die meisten Blätter durch das Bodenleben bereits zersetzt und in neue Erde umgewandelt; was übrig bleibt, kommt auf den Kompost.
Angeregt durch die Fetthennen-Gespräche hab ich mir gestern drei neue, mittelhohe gekauft - fürs trockene Strassenbeet - dankeschön 🙂
Susann, es gibt so viele Sedumarten, da lacht einem das Herz. Ich habe die normale, die rosa blüht, eine Weiße, eine panaschierte, die weiß blüht und eine zart lila farbene Fetthenne, die ja eigentlich Fettblatt heißt.
Meine Mutter gibt mir noch Setzlinge von sich. Das derzeitige Wetter (sonnig, trocken) zeigt mir, dass das Fettblatt gerade die beste Anpflanzung überhaupt ist.
Zum Schneiden: Ich schneide meinen Miscanthus (Gras) jetzt immer im Herbst, die Gärtner, die zu mir kommen machen das auch so. Und es wird nicht mehr so groß. Wenn ich den im Frühjahr schneide, explodiert der in die Höhe und ich muss ihn abstützen. Mein Miscanthus bleibt geschnitten im Herbst, kompakt und ungestützt und seine Wedel ragen nicht mehr bis in den Himmel.
Bei meinen Rispenhortensien hat sich bewährt, nur das Verblühte im Herbst zu stutzen und einen Radikalschnitt erst im März/Anfang April zu tätigen. Die Rispenhortensien sind heuer eine wahre Pracht, müssen aber regelmässig gegossen werden.
Meine Fetthennen sind mittlerweile ca. 80 cm groß. Bei den Fetthennen gibt es nach meinen Recherchen verschiedene Sorten (klein, mittel, groß). Kennt jemand eine Sorte die nicht ganz so groß wird und sollte man Fetthennen in Gruppen pflanzen oder eher im Staudenbeet als Einzelpflanze?
^^^ Horst, von "da" habe ich auch mein Fettblatt (so heißt die Fetthenne nämlich richtig).
Die haben so eine große Auswahl und dazu noch eine umfangreiche Beschreibung, von denen hab ich sogar eine panaschierte weiß blühende Fetthenne. Allerdings, eine Lieferung von "da" beinhaltet viel Stroh 😀 .........also Paket draußen aufmachen, möglichst schon am Kompost 😀
Fetthennen (Sedum), auch Mauerpfeffer genannt, bilden eine Pflanzengattung in der Familie der Dickblattgewächse (Crassulaceae). Mit etwa 420 Arten ist sie die umfangreichste Gattung in der Familie der Dickblattgewächse.
Fettblatt scheint ein dialektausdruck aus deiner gegend zu sein Birgit....
Fettblatt ist der deutsche Trivialname für viele Arten aus mehreren Gattungen, beispielsweise der Gattung Sedum und Hylotelephium. In Liechtenstein und der Schweiz werden auch Pinguicula-Arten (Fettkräuter) als Fettblatt bezeichnet.