als gelernter Eli ist die Heizung für mich ein Buch mit sieben Siegeln....aber es wird sicher noch /emoticons/default_smile.png
1. Bivalenzpunkt:
Ich habe unseren Heizungshersteller gefragt, ob ich die Sicherungen des elektr. Heizstabes auf OFF stellen darf. Seine Antwort:
Wahl der Grenztemperatur (Bivalenzpunkt) - Elektroheizeinsatz
Die Außentemperatur, bei der die Wärmepumpe den Wärmebedarf gerade noch deckt, wird Grenztemperatur
oder auch Bivalenzpunkt genannt. Dieser Punkt ist gekennzeichnet durch den Übergang vom
ausschließlichen Wärmepumpenbetrieb zum bivalent-parallelen Betrieb zusammen mit dem Heizstab
Der theoretische Bivalenzpunkt kann vom optimalen abweichen. Besonders in
den Übergangszeiten (kalte Nächte, warme Tage) kann durch einen niedrigeren Bivalenzpunkt der
Energieverbrauch entsprechend den Wünschen und Gewohnheiten des Betreibers gesenkt werden.
Deshalb kann am Wärmepumpenregler eine Grenztemperatur für die Freigabe des 2. Wärmeerzeugers
im Menue „Konfiguration – 2. Wärmeerzeuger – Grenzwert“ eingestellt werden.
Sollte in der Vorkonfiguration Bivalent-Alternativ ausgewählt sein, wird beim Unterschreiten der Grenztemperatur
die Wärmepumpe gesperrt. Üblicherweise wird die Grenztemperatur nur bei Luft/Wasser–Wärmepumpen in Kombination mit einer
Elektrozusatzheizung (E-Stab) im monoenergetischen Betrieb. Bei monoenergetischem Betrieb wird eine Grenztemperatur
von –5 °C angestrebt, bei bivalenter Betriebsweise unterhalb von +2 °C. Die Grenztemperatur wird
ermittelt aus dem außentemperaturabhängigen Gebäudewärmebedarf und der Heizleistungskurve der
Wärmepumpe.Je nach Anlagensituation, Hydraulische Einbindung, Wärmebedarf, Auslegung/Berechnung und weiteren Vorgaben kann man den integrierten Elektroheizstab
für die Zusatz-Elektroheizung dazuwählen oder eben auch nicht. Den Ein- und Ausschaltpunkt (siehe oben) kann individuell gewählt werden.
Frage: Mmmmmmmmmmmmm....wenn der Bivalenzpunkt bei -5° liegt, es draussen -15° ist und ich die Sicherungen rausnehme, wird`s dann kalt ?
2. WW-Erzeugung via WP
WW (300L) wird über WP auf 42° erwärmt.Zwischen 01-04Uhr erfolgt keine WW Produktion.
Nach meinem Empfinden läuft die WP zu oft und puffert das WW zu oft nach (ca. einmal in der Stunde)
Da wir (4 Personen) vorwiegend am Morgen Duschen und Abends sehr oft Baden (2-3x wöchentlich im Winter),
sollte es doch ausreichen, wenn ich die WW-Produktion zwischen 10Uhr und 17 Uhr tagsüber auch unterbinde /emoticons/default_confused.png
Das Problem hatte ich auch. Die WP lief unter Tags immer wieder nicht. Da habe ich dem Monteur telefoniert. Er sagte mir, dass ich im Tagesbetrieb die Temeratur vom Boiller auf 5 Grad stellen soll. Seither wird der Boiller nur noch in der Nacht die programmierten 4 Stunden über die WP geheizt. Und wir haben trotzdem immer warmes Wasser.
Vermutlich ist deine WP auch eine Dimplex (habe bei uns die LI11TE). Beim WPM2006 kommst du mit
"gleichzeitiges Drücken (ca. 5 Sekunden) der Tastenkombination (MENUE) und (ENTER ↵)"
in die erweiterte Menüebene für den Installateur.
Gruss, elchbaer
PS: Habe meine Anlage "monoenergetisch" und den Bivalenzpunkt bei -5 Grad. Der 2.WE wurde aber noch nie dazu geschaltet auch nicht bei -15°C Aussentemperatur.
Es gibt auch die Angabe der Betriebsstunden für den Zweiten Wärmeerzeuger (2.WE oder eben der Heizstab). Bei mir lief der während der Bautrocknung. Seit unserem Einzug steht der Wert aber fix bei 115 Betriebsstunden. Hier noch ein Link zum Installateur-Handbuch vom WPM2006.
Ist eventuell etwas älter, von da habe ich aber die Tastenkombination ...