Wir möchten unser zukünftiges Land grösser ausebnen, es geht um ca. 400m3 Landschaftsschutzzone (die gleich neben unserem Bauland liegt und wir ebenfalls kaufen können). Wir möchten dieses Land gleich wie unser Bauland ausebnen lassen. Einige Fragen dazu:
1. Wie teuer ist ungefähr der Preis von 1m3 Aushub sowie Abtransport und Entsorgung dieser Erde?
2. Wie sieht es aus mit der Regenwasseransammlung? Neben uns steht ein Einfamilienhaus, dass höher liegen wird als unseres, es gibt somit einen Absatz von etwa 1 m auf unser Land. Unser GU meinte mit dem Aushub könnte es Probleme geben, da sich bei starken Regen alles Wasser auf unserem Land sammeln wird.
Hallo, wir haben auch rund 25.-- pro m3 für Abtransport und Deponie bezahlt. So günstig finde ich das nicht, dafür das der Dreck einfach in eine alte Steingrube gekippt wird und das geht sehr schnell ins Geld. Das ist bei uns gleich nach der Granit-Stützmauer und der Küche der grösste Einzelposten (rund 1000m3...), der nicht im Hauspreis inbegriffen ist.
@Suti: 40.-- pro m3 scheint mir jetzt aber arg viel. Das ist wohl inkl. Aushub? Auf jeden Fall würde ich mir das Grundstück aber vorher vom Geometer ausmessen resp. genau berechnen lassen, welches Volumen ausgehoben und abtransportiert werden Muss. Dann noch ein Tipp: Mit dem Aushübler einen Preis für die "feste" Erde, d.h. nach der Berechnung des Geometers vereinbaren, ja nicht ausgehoben. Beim Aushub vervielfacht sich das Volumen nämlich und das kann dann ganz schön ins Geld gehen, wenn vorher nichts ausgemacht ist!
könnt Ihr, einfach so, das Niveau einer "Landschaftsschutzzone" verändern?
Bei den "Baggerarbeiten" sind die reinen Aushubkosten meist am geringsten (wenn man die Erde seitlich lagert) nur die Abfuhr und Deponiekosten sind oft preistreibend! Die setzen sich in der Regel aus Größe der LKW`s, der Fahrtstrecke, Fahrzeit und anfallender Deponiegebühr zusammen.
Oft ist es daher hilfreich, sich vor Ort umzuhören, wer evtl. Erdreich benötigt um sein Gelände aufzufüllen, oder wo eine nähere Deponie liegt? Dann lassen sich diese Kosten oft etwas verringern.
Bei uns teilen sich auch oft Bauherren diese Kosten. Der Eine wills loswerden, der Andere benötigt es!