Mitteltiefe Erdwärmesonden?
- Calrissian192 Beiträge18. August 2014
PPS: Deshalb. Eine St. Galler Firma ist spezialisiert auf Trichterbohrungen, d.h. von einem Punkt aus werden mehrere Schrägbohrungen gemacht.
Fred, weisst du auch, wie diese Firma heisst? (Und damit wären wir auch wieder on-topic)
- Fred752 Beiträge18. August 2014
Fred, weisst du auch, wie diese Firma heisst? (Und damit wären wir auch wieder on-topic)
Auf Seite 1 des Threads hab ich dir geraten, nach
Erdsonden GRD-System
zu goggeln. Das gilt immer noch. iCh möchte hier keine Werbung oderso machen.
Gruss, Fred
- maningreen717 Beiträge18. August 2014Lieber @Calrissian
Bei meienr beruflichen Tätigkeit bin ich auf eine solch erstellten Anlage gestossen. Man muss sich so vorstellen, dass ein zentraler Schacht die benötigten Sonden im Verteiler fast, die sternförmig in den Untergrund getrieben wurden und mit einer Hauptleitung zur Wärmepumpe führt. Die kontrollierte Anlage hat funktioniert, wäre die Wärmepumpe besser ausgewählt worden, wäre die Anlage effizienter.
Ob diese Firma von Uznach in den Jura fährt, das musst Du nachfragen.
- positron431 Beiträge18. August 2014Zur Ursprungsfrage:
Wir haben auch ein Minergie-EFH und zwei Bohrungen à je 70m. An dieser Anlage betreiben wie erfolgreich unser Free-Cooling. Ich würde mir aber egal bei welcher Bohrtiefe du schlussendlich landest um das Free-Cooling am allerwenigsten Sorgen machen. Weil die Heizschläuche sowieso nicht unter 18° fallen dürfen wegen der Kondensatbildung. Die Sole ist normalerweise deutlich darunter.
- Calrissian192 Beiträge18. August 2014@Fred: Sorry, hab deinen 1. Beitrag überlesen bzw. von diesem Kürzel nicht in Zusammenhang mit meiner Frage gebracht.
@maningreen: Hier ein 3 Jahre alter Bericht zu diesem Thema: http://www.hev-schweiz.ch/home/aktuell/artikel/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=5069&cHash=a203e7c3ffa9a40061bc3d44cda90dad
Klingt nicht uninteressant (obwohl der Preis etwas hoch ist). Der Vorteil wegen dem kleinen Bohrfahrzeug und weniger Flurschäden wäre bei mir bei einem Neubau natürlich kein Kriterium.
@positron: Merci. Meinst du mit die Sole ist darunter, sie ist wärmer als 18°?
Was bedeutet bei dir "erfolgreiches Free-Cooling"? Hast du mit und ohne (bei ähnlichen Bedingungen) testen können? Wieviel hat es bei dir gebracht?
Gruss, Cal
- positron431 Beiträge19. August 2014@Calrissian:
Mit darunter meine ich darunter, nicht darüber. Bei uns ist die Sole-Temperatur im Winter so im Bereich um 8°, im Sommer eher so bei 14°. In jedem Fall unter 18°, so dass die Free-Cooling-Einheit die Temperatur in den Heizleitungen zuerst auf 18° hochmischen muss, damit es keine Kondensatbildung gibt.
Von der Kühlleistung her bin ich sehr zufrieden. Wir hatten in den wenigen Hitzetagen dieses Jahr nie über 22° im Haus. Bei eingeschaltetem Free-Cooling war's meistens so um 21.5°. Im Frühling hatten wir das FC noch nicht aktiviert, was uns teilweise Temperaturen über 24° bescherte - trotz automatischer Beschattung. Die Kühlleistung ist mitunter aber auch abhängig vom Bodenbelag und der Lage im Haus. Im Dachgeschoss ist es tendenziell etwas wärmer, weil vom darüber liegenden Geschoss keine Kälte "runterfällt". Und natürlich ist die Kühlleistung auch viel effizienter wenn Plattenboden statt Parkett verlegt ist. Allerdings muss man sich auch bewusst sein, dass man auf dem 18° kalten Boden nicht mehr gerne barfuss herumläuft (bei Plattenboden).
1× hilfreich - Calrissian192 Beiträge20. Oktober 2014Ich habe gestern Abend mal die ganze Geschichte mit der EWS von einer etwas "anderen" Sicht versucht zu betrachten. Folgende Punkte wurden dabei berücksichtigt:
- Es soll ein Minergie-P Haus werden (2-Personen Haushalt).
- Durch ein Flachdach und gute Sonnenbestrahlung könnte eine überdimensionierte PV-Anlage installiert werden (zumindest vorbereitet für Max.-Ausbau).
- Schweden-Ofen für extreme Kältetage ist geplant und könnte die WP ergänzen.
- Somit reicht eine vermutlich eher kleine WP, da geringe Heizlast.
- Free Cooling gewünscht (wegen Überhitzung im Sommer).
- EWS geplant (leider max. 65m tief möglich, vermutlich viel weniger).
Grösstes Argument dafür war für mich immer noch die Free Cooling Möglichkeit.
Soweit ich weiss, besteht der Nutzen des Free Coolings ja eigentlich darin, dass das etwas kühlere Wasser (18° C?) aus der EWS durch die Fussbodenheizung geleitet werden kann und somit die Räume im Sommer etwas kühlen kann.
Wenn mir die EWS (im Winter) gar nicht soo wichtig ist und ich sie eigentlich eher für den Sommer benötige, dann könnte ich ja auch eine völlig andere Variante suchen, um ca. 18° C kühles Wasser durch die FBH zirkulieren zu lassen. Und selbst wenn ich diese Kühlung mittels Strom generieren müsste, so hätte ich ja gerade im Sommer (tagsüber, sonnig) einen Stromüberschuss meiner PV-Anlage, die ich ja anderweitig fast nicht nutzen könnte.
Gibt es eigentlich eine Technologie, mit der man im Sommer Wasser auf max. 18° C kühlen könnte? Mit den Ersparnissen durch den Verzicht der EWS hätte ich vermutlich ein schönes Budget dafür. Mir ist schon bewusst, dass es eine Technologie dafür gibt, aber wie nennt man dies in der Sprache der Heiz-Klima-Technik? Hat hier jemand Erfahrungen bzw. Empfehlungen? (Es geht mir nicht um eine Luft-Klimaanlage)
Gruss, Cal
1× hilfreich - gulx513 Beiträge21. Oktober 2014Hallo Cal
Einige Luftwärmepumpen haben die Option für "Freecooling". Die nennen das so, obwohl es mit dem Freecooling einer EWS nichts zu tun hat.
Habe das leider selber zu spät realisiert und jetzt eine WP die das nicht kann.
Gruss gulx
- maningreen717 Beiträge21. Oktober 2014Lieber Clarisian
Lass Dich mal von einem Spezialisten das Freecooling erklären.
Im Prodduktekatalog von der Firma CTA in Münsigen hat es eine gutes Prinzipschema.
Wenn du einen Berater dieser Firma fragen willst, schreib mir im PN.
Es macht Sinn 2 Sonden à 60m zu bohren und diese Kosten sind nicht sehr hoch. Ich würde auf diese Quelle nie verzichten, denn die Energie steht während mehr als 50 Jahre zur Verfügung.
LG