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Mehrkosten Erdsonde zu Luft-Wärmepumpe

33Antworten23’479Aufrufevon boo73 · 14. März 2010letzter Beitrag vor 14 Jahren
  1. OzBert5 Beiträge29. Februar 2012 · bearbeitet
    Hoi, eine Alternative falls das Grundstück gross genug ist - mit kostensenkendem Selbstmachpotential - ist der sog. Grabenkollektor. Schau mal unter Google: "Graben Kollektor"

    Viele Grüsse, OzBert

  2. Pippen2’281 Beiträge29. Februar 2012
    @Mimimausi

    Du kannst ja bei verschiedenen Bohrfirmen eine Pauschalofferte erstellen lassen. Zu einem Pauschalpreis

    garantieren sie Dir eine Mindestwärmeabgabe anhand des Wärmenachweises. Falls dann herauskommt

    dass die Bohrung die verlange Wärme nicht bringt, müssen sie auf eigene Rechnung nochmals bohren.

    So kannst Du genau budgetieren.

  3. Mimimausi62 Beiträge6. März 2012
    @pippen: vielen Dank für deine Info. Meinst du mit dem wärmenachweis diesen nachweis fürs baugesuch mit dem energiebedarf fürs haus? Der wird bei uns gerade vom ingenieur erstellt und da sollte ja dann auch die Kilowatt drauf stehen. Dann muss ich dann diese Kilowatt in der Offerte garantieren lassen? Gibts denn Messgeräte die das wirklich genau prüfen können?

  4. fipsli221 Beiträge7. März 2012
    Hallo Mimimausi

    Wir sind im Moment in der ähnlichen Situation. Unser Architekt empfiehlt uns eine Luft-Wasser Wärmepumpe, da es seiner Meinung nach zu lange dauert bis sich eine Erdbohrung amortisiert hat. Ich tendiere aus ökologischen Gründen auf eine Erdsondenbohrung, da ich der Meinung bin, wenn wir auf erneuerbare Energien umstellen wollen müssen wir die sparsamste Heizung wählen. Meine Frau ist noch unentschlossen. Da wir aber noch ganz am Anfang der Planung stehen, haben wir uns auf ein pragmatisches Vorgehen geeinigt: Wir machen eine möglichst gute Baukostenplanung inkl. einer Reserve für unvorhergesehenes. Wenns dann noch zum bohren reicht umso besser, wenn nicht gibts eine Luft-Wasser Wärmepumpe.

    @hitch

    9000 Franken für 180 Meter bohren ist ja sehr günstig. Mein Architekt schätzt die Bohrkosten auf das Doppelte je Meter. Wie habt ihr das gemacht?

  5. OzBert5 Beiträge7. März 2012
    Hoi fipsli, auch der Rat an Dich - mache Dich mal schlau in Sachen Grabenkollektor. Gerade wenn man bei Null anfängt, und noch "schweres Geschütz" (Bagger für Erdbewegarbeiten) auf das Grundstück kommt, eine wohl dankbare Sache. Im deutschen Haustechnikdialogforum werden bei etwas Mitarbeit (Rohrschlauchverlegung) Preisen um die 11k€ genannt - das ist MIT Wärmepumpe.

    Viele Grüsse, OzBert "leider noch Mieter, und bislang sich theoretisch mit der Materie auseinandersetzend"

  6. Pippen2’281 Beiträge7. März 2012
    @fipsli

    Wäre ein grosser Speicher (> 15m3) und viel Kollektoren zusammen mit einerm wassergeführten Ofen nicht auch etwas für Dich?

    Das wäre noch ökologischer. Mach Dich doch mal bei www.jenni.ch schlau.

  7. OzBert5 Beiträge7. März 2012
    Was ich so quergelesen habe (im anderen von mir genannten Forum): ist tendenziell teurer, und vor allem regelungstechnisch viel komplexer.

    OzBert

  8. Pippen2’281 Beiträge8. März 2012
    @OzBert

    Hast Du das im Haustechnikdialogforum gelesen? Ist mir neu. Les Dich doch mal bei jenni.ch ein.

    Die haben sehr grosse Erfahrung und schon viele hundert, wenn nicht tausend Anlagen installiert.

    Regelungstechnisch überhaupt kein Problem.

  9. OzBert5 Beiträge12. März 2012
    Jau, durch Querlesen im Haustechnikdialogforum. Aber wie gesagt, ich bin ja nicht aktiv Betroffener sondern verfolge das Thema latent für eine hoffentlich bei mir auch mal anstehende Bautätigkeit. Letztendlich bleibt eines ja nix anderes über als sich selber durch viel Lesen ein Bild zu machen (und bitte nicht nur die Meinung des einen angefragten Heizungsbauer ohne hinterfragen hinnehmen!). Was auf alle Fälle, heizungsartunabhängig, anzuraten ist: das Häuschen etwas kleiner bauen (braucht es wirklich so viel Platz), etwas weniger Schnick und Schnack, und statt dessen den Energiebedarf nach unten drücken!

    .CHeers

    OzBert

  10. fipsli221 Beiträge12. März 2012
    Vielen Dank für die Hinweise. Ich habe mir diese angesehen.

    @OzBert:

    Gegen den Grabenkollektor spricht für mich der hohe Platzbedarf im Garten und die daraus entstehenden Einschränkungen in der Gartengestaltung. Zudem liegt der Wirkungsgrad beim Grabenkollektor irgendwo zwischen der Erdbohrung und der Luftwärmepumpe. Die Einsparungen beim Grabenkollektor sind für mich zu gering um die Nachteile wettzumachen.

    @Pippen:

    Interessant was Jenni da macht, nur reicht unser Budget dafür bei weitem nicht. Nur schon die baulichen Massnahmen um den benötigten riesigen Warmwasserspeicher einbauen zu können und dabei die Bauvorschriften einhalten zu können ist so teuer wie eine Erdsondenwärmepumpe. Der Knackpunkt ist, dass der ganze Aufwand eigentlich nur für die letzten 30 Prozent am Wärmebedarf nötig ist.

    Gruss

    fipsli

  11. Pippen2’281 Beiträge12. März 2012
    @fipsli

    Ich meinte nicht die Variante, dass die Kollektoren 100% Wärmebedarf abdecken. Das lohnt sich auf jeden Fall nicht.

    Das ist klar.

    Ich meinte die Variante ca. 70% mit Kollektoren abzudecken und die restlichen 30% via wassergeführtem Schwedenofen.

    Denn die letzten 30% auch noch mit Kollektoren abzudecken würde die Grösse des Speichers locker verdoppeln.

  12. OzBert5 Beiträge13. März 2012 · bearbeitet
    @OzBert:

    Gegen den Grabenkollektor spricht für mich der hohe Platzbedarf im Garten und die daraus entstehenden Einschränkungen in der Gartengestaltung. Zudem liegt der Wirkungsgrad beim Grabenkollektor irgendwo zwischen der Erdbohrung und der Luftwärmepumpe. Die Einsparungen beim Grabenkollektor sind für mich zu gering um die Nachteile wettzumachen.
    fipsli, ich würde Dir empfehlen - es geht ja um viel - mal im Haustechnikdialogforum bei den Wärmepumpengurus explizit anzufragen. Wenn Du schon das Grundstück hast, und den Hausplan, wäre es natürlich super wenn Du die dort gleich mal mit einstellen kannst, das macht die Bewertung viel einfacher.

    Die Effizienz der Sole-WP im Graben ist deutlich höher als die der LWP! Gut, das hängt jetzt auch etwas davon ab wo Du in der Schweiz wohnst, und welchen Boden du dort hast, aber generell schon. Und du fängst Dir kein potentielles "Infraschall"-LWP-Problem ein. Im strengen Winter ist die Gefahr auch gross, dass Du nur mit Strom heizt...

    Wieso meinst Du dass die Gartengestaltung eingeschränkt ist? Was nicht geht, oder sein sollte, ist die Slinkeys im Graben mit Beton abzudecken - aber Grünzeug / Rasen ist doch gar kein Problem? Nur eben Terasse oder Garage darauf sollte nicht sein. Blöder ist es wenn ein bestehender Garten "umgegraben" werden muss, aber bei einem Neubau bei dem eh schweres Baugeschütz umeinander rollt...

    Also bitte mal dein Anliegen bei den Haustechnikdialogwärmepumpengurus online stellen. Schaden kann es nix, du kannst allenfalls Neues lernen 🙂

    En Schöne

    OzBert

  13. Range394 Beiträge18. Dezember 2012
    Ich habe den Schritt ins ungewisse gewagt und bin mit 300m2 beh.Flache mit der Ersonden WP mehr als zufrieden, denn ich habe die Heizkosten zum alten Oeler mehr dadurch mehr als halbiert.

    Gruss Range

  14. rkoster20 Beiträge25. Dezember 2012
    also generell kann man sagen eine Luftwärmepumpe ist billiger bei der Anschaffung aber teurer im betrieb

    folgo die Wasser wasser oder eben sole wasser WP ist effizienter

    das hat aber weniger mit der WP zu tun sondern mehr mit den Basis tempi und den Wärmeübergängen denn in prinzip machen beide dasselbe

    ich bin bei meinem Haus einen anderen weg gegangen und zwar, dass ich die Basis nicht über eine Bohrung hole sondern die Abwärme oder Niedertemperatur beim Haus sammle und die dann als Basis verwende

    das bedingt aber einen Speicher und Solarkollektoren

    solltest du eine Solaranlage eh auch angedacht haben wäre dies für dich vieleicht auch ein weg ohne zu bohren

    denn die Solaranlage bringt auch im Winter ohne massig sonne immer noch schöne Niedertemperatur rein die dann zb von einer WP genutzt werden kann

    man kann aber viele Wärmequellen andenken zb abwasser das recht warm weg geht oder Restwärme eines Brenners der so noch effizienter genutzt werden könnte

    oder in meinem Fall die Abwärme meiner wassergekühlten PV Anlage

    die WP ist bei mir auch net standart ich habe eine thermisch angetriebene die unterscheidet sich vom Prinzip ein wenig von den normalen

    ich vermeide ein einziges system zu empfehlen oder zu verteufeln denn wirklich effizient und auch kosten günstig wird ein Haus nur wenn man es als gesamtes System anschaut

    dass ein Konzept dass wenig Ressourcen braucht auch Umweltfreundlich ist ergibt sich von selbst

    und frühzeitig ein gutes Energiemanagement hat und einen Planer der sich mit der Materie auskennt und auch offen für neues ist