Ich gehe mal davon aus, dass ihr konventionell nicht so viel lüftet wie wir.
Bei euch, wird die Luft wahrscheinlich nicht in 2h komplett ausgetauscht. Obwohl wir eine WRG haben, bedeutet es doch einen Wärmeverlust im Vergleich zu euch. Das darf man nicht vergessen.
Wir haben jetzt seit dieser Woche, morgens noch 17 vieleicht 18° im Haus. Tagsüber wenn die Sonnen scheint, wärmt sich das etwas auf. Wenn es wie heute bedeckt und regnerisch ist, ändert sich das nicht. Wir haben aber trotzdem noch nicht angefangen zu heizen, warten da noch etwas ab.
Wohnlage: Voralpengebiet 750m.ü.M. mit regelmässigem Wind.
Haus: Altes Bauerhaus ca. 300 jährig mit Massivem Natursteinmauerwerk verputzt und innen mit Holz verkleidet. 5 Jährige Fenster mit Doppelverglasung.
Heizung: Optisch alter Kachelofen. Inennliegender Ofenkörper ca. 5 Jährig mit elektrischer Steuerung der Luftzufuhr für optimales abbrennen des Holz.
Im Winter wenn es sehr kalt ist reicht 1x Heizen im Tag für eine maximale Raumtemperatur von ca. 18-22 Grad im Wohnzimmer, Restliche Räume 16-18°
Alle die es jetzt fröstelt: Man gewöhnt sich an die kälteren Temperaturen, kann öfters mit der Frau kuscheln (das gibt warm) feiner leichter Holzgeruch in der Küche und ein viel besseres Klima in der Wohnung.
Hmmm ich freu mich schon wieder aufs anfeuern /emoticons/default_additional/95.gif/emoticons/default_additional/87.gif
Wir haben jetzt seit dieser Woche, morgens noch 17 vieleicht 18° im Haus. Tagsüber wenn die Sonnen scheint, wärmt sich das etwas auf. Wenn es wie heute bedeckt und regnerisch ist, ändert sich das nicht. Wir haben aber trotzdem noch nicht angefangen zu heizen, warten da noch etwas ab.
Wohnlage: Voralpengebiet 750m.ü.M. mit regelmässigem Wind.
Haus: Altes Bauerhaus ca. 300 jährig mit Massivem Natursteinmauerwerk verputzt und innen mit Holz verkleidet. 5 Jährige Fenster mit Doppelverglasung.
Heizung: Optisch alter Kachelofen. Inennliegender Ofenkörper ca. 5 Jährig mit elektrischer Steuerung der Luftzufuhr für optimales abbrennen des Holz.
Im Winter wenn es sehr kalt ist reicht 1x Heizen im Tag für eine maximale Raumtemperatur von ca. 18-22 Grad im Wohnzimmer, Restliche Räume 16-18°
Alle die es jetzt fröstelt: Man gewöhnt sich an die kälteren Temperaturen, kann öfters mit der Frau kuscheln (das gibt warm) feiner leichter Holzgeruch in der Küche und ein viel besseres Klima in der Wohnung.
Hmmm ich freu mich schon wieder aufs anfeuern /emoticons/default_additional/95.gif/emoticons/default_additional/87.gif
/emoticons/default_additional/118.gif das nenne ich bedürfnisorienteres heizen! energieverbrauch lässt sich nicht nur am gebäude berechnen, der mensch spielt immer eine gewichtige rolle, wenns es um den ressourcenbedarf/-verbrauch geht.
Ich gehe mal davon aus, dass ihr konventionell nicht so viel lüftet wie wir.
Bei euch, wird die Luft wahrscheinlich nicht in 2h komplett ausgetauscht. Obwohl wir eine WRG haben, bedeutet es doch einen Wärmeverlust im Vergleich zu euch. Das darf man nicht vergessen.
Guter Einwand! Ja, wir haben keine KWL - trotzdem haben wir unsere Glastüre in den Garten oft auf um draussen zu rauchen... eine KLW macht natürlich einen grösseren "Turnover", schon klar... (ich lüfte aber die Nacht jeweils quer und hab' immer noch warm!)Wobei sich da auch die Frage stellt, wieso ein Minergiehaus undbedingt eine KWL benötigt... so gesehen sparen wir doch energietechnisch mehr als mit KWL... /emoticons/default_eek.png
Wobei sich da auch die Frage stellt, wieso ein Minergiehaus undbedingt eine KWL benötigt... so gesehen sparen wir doch energietechnisch mehr als mit KWL...
Die KWL macht Sinn, da nur so die Luftqualität voll eingehalten werden kann, bei den heute so dicht gebauten Gebäudehüllen. Miss bei Dir mal die CO2 Anreicherung.
Du kannst dies natürlich auch mit manuellem Lüften erreichen, dies würde aber bedeuten, dass Du alle 2 Stunden 10min querlüften müsstest. Dies wäre dann aber überhaupt nicht mehr ökologisch, da extrem viel Energie nach draussen verpufft würde.
Wenn ich das so lese, 23,2 °C, 24,5 °C bei diesen Temperaturen, wie ist das denn im Sommer? Über 24 Grad hatte ich ja selbst im August bei 35°C Aussentemperatur nie. :-o
Du kannst dies natürlich auch mit manuellem Lüften erreichen, dies würde aber bedeuten, dass Du alle 2 Stunden 10min querlüften müsstest. Dies wäre dann aber überhaupt nicht mehr ökologisch, da extrem viel Energie nach draussen verpufft würde.
Wobei man sich fragen kann, ob 10 Minuten Querlüften alle 2 Stunden auch tatsächlich erforderlich ist. Ich würde mal behaupten, nein, ist es nicht.
Die KWL macht Sinn, da nur so die Luftqualität voll eingehalten werden kann, bei den heute so dicht gebauten Gebäudehüllen. Miss bei Dir mal die CO2 Anreicherung.
Du kannst dies natürlich auch mit manuellem Lüften erreichen, dies würde aber bedeuten, dass Du alle 2 Stunden 10min querlüften müsstest. Dies wäre dann aber überhaupt nicht mehr ökologisch, da extrem viel Energie nach draussen verpufft würde.
Interessantes Thema... wir lüften viel - oder haben die Türe auf den Sitzplatz lange offen stehen (wir sind halt Raucher und drinnen gibts kein Rauch!/emoticons/default_ohmy.png)...Wie kann ich den die CO2-Anreicherung messen?
Mir ist schon klar, dass eine Komfortlüftung auch einen gewissen "Komfort" bieten sollte... trotzdem bin ich skeptisch was der tatsächliche CO2-Haushalt mit sich bringt - man atmet ja nicht reines CO2 aus, sondern nur ein rel. kleiner Anteil ist effektiv CO2... natürlich summiert sich das - aber bei den heutigen grossen Räumen..?
Ein geschlossenes System wäre doch die Lösung - wo keine Luft rausgeht, sondern ein Filter, z.B. auf Lithiumhydroxid-Basis (wie auf U-Booten üblich) das CO2 rausnimmt...?
Es geht ja nicht in erster Linie ums CO2. Das CO2 ist nur ein Indiz für die Raumluftqualität.
Auch wenn der ganze Tag niemand im Haus ist, müsste eigentlich alle regelmässig 10min quergelüftet werden, obwohl da der CO2 Wert praktisch gleichhoch oder dank der Pflanzen evtl. sogar tier ist ist wie am Morgen.
Sicher nicht mehr alle 2h, aber doch sicher alle 3-4h.
Auch wenn der ganze Tag niemand im Haus ist, müsste eigentlich alle regelmässig 10min quergelüftet werden, obwohl da der CO2 Wert praktisch gleichhoch oder dank der Pflanzen evtl. sogar tier ist ist wie am Morgen.
Sicher nicht mehr alle 2h, aber doch sicher alle 3-4h.
Und wie kommst Du jetzt auf die Erkenntnis? Wenn niemand zu Hause ist, gibt es doch keinen Grund, warum ständig gelüftet werden muss. Da reicht es doch, wenn am Morgen und Abend für eine Viertelstunde alle Fenster geöffnet werden, oder?
Es geht ja nicht in erster Linie ums CO2. Das CO2 ist nur ein Indiz für die Raumluftqualität...
Hallo Pippen,
der Indikator "CO2" ist einfach privat rel. schwierig nachzuweisen... denn wer hat zu Hause schon ein solches Messgerät?
Ich finde wir haben bei uns zu Hause eine ausgezeichnete Raumluft (subjektiv) - auch wenn wir nicht alle 3 Std. lüften... Zugegeben, als Raucher öffnen wir schon ab und zu mal die Türe zum Sitzplatz hinaus - denn drinnen wird natürlich nicht geraucht.../emoticons/default_wink.png Dies ist aber kein "Querlüften". Ich kenne viele neue und gut isolierte Häuser, wo auch keine KWL eingebaut wurde - trotzdem ist die Luft wegen dem nicht stickig. Ich finde da wird etwas viel "Wind" gemacht um die KWL (u.U. auch von den Herstellern solcher Systeme..?)
Wir konnten ja wählen, ob wir eine wünschen. Nach nun etwa 13 Monaten bereuen wir unsere Entscheidung aber nicht... Mein Schwager hat etwa zur gleichen Zeit eine ETW gekauft mit KWL... die hatten bis jetzt nur Scherereien damit und würden heute keine mehr wählen!
Ursprünglich gings ja um die Temperaturen im Haus ohne Heizungsaktivität... Dass wir nun ohne KWL deutlich höhere Temperaturen erziehlen - obschon wir z.B. die ganze Nacht durch Querlüften (schräg gestellte Fenster) auch einen Luftaustausch haben - als solche mit KWL (und Wärmetauscher!) finde ich doch beachtlich! Da kann man sich schon fragen in wie weit es energietechnisch Sinn macht.../emoticons/default_wink.png
Will jetzt den Komfort einer KWL nicht anzweifeln - ich kenne auch Leute mit gut funktionierender KWL und das ist sicherlich angenehm... trotzdem bleiben gewisse Zweifel...
Also, wir sind sehr zufrieden mit unserer KWL. Wir würden wieder eine machen. Besonders angenehm ist es wenn man Fondue oder Raclette gegessen hat.
Stickig oder nicht ist ziemlich subjektiv. Also wenn wir die Lüftung ausschalten, merkt man sehr schnell, dass man sehr viel lüften müsste, um zur gleichen Luftqualität zu kommen. Ich denke nur dieser Vergleich ist fair.
Besonders die Feuchterückgewinnung schätze ich im Winter sehr.
Bei all dem lüften müssen, stelle ich mir dann doch die Frage, ob es denn soooo sinnvoll ist, dass das Haus so dicht ist/sein muss. Wenn Mann/Frau und/oder Mann+Frau arbeitet, ist ja untertags auch niemand da, der lüftet. Was mach denn dann der gewiefte Hausbesitzer, der in so einer dichten "Hülle" wohnt?
Ich habe ja nicht gegen modernes, umweltbewusstes Wohnen, aber wenn ich all das so lese, z. B. Zwangsbelüftung (die ja auch Strom) braucht, so grauts mir. Wenn ich dann auch noch lese/höre, dass bei all den neuen Häusern der Schimmel ein Problem sein kann... na ja, ich weiss nicht so recht. Irgendwie, so dünkt es mich, gehts in die falsche Richtung.