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Garten

Pflanzen für den Schatten

Blatt- und Blütenstauden die mit weniger Licht auskommen sind vor allem in älteren Gärten beliebt. Bäume und Sträucher entwickeln im Laufe der Gartenjahre ihre volle Grösse. Das sieht sicher schön aus, geht aber immer mehr zu Lasten der…

Redaktion17. November 20163 Min. Lesezeit

Nahsicht auf eine Korbblüte: fünfzehn Zungenblüten stehen strahlenförmig um eine gepunktete Röhrenmitte. Der Stiel führt nach unten aus dem Bild, daran sitzen grosse Blätter mit sichtbaren Adern; seitlich stehen zwei kleinere Blüten.
[COLOR= rgb(0, 0, 0)]Blatt- und Blütenstauden die mit weniger Licht auskommen sind vor allem in älteren Gärten beliebt. Bäume und Sträucher entwickeln im Laufe der Gartenjahre ihre volle Grösse. Das sieht sicher schön aus, geht aber immer mehr zu Lasten der anderen den Garten mit bewohnenden Pflanzen. Sonnenblumen, Sonnenhut und Sonnenröschen können bald nicht mehr genügend Sonnenstrahlen einfangen und kümmern, sterben mit der Zeit ab. Glücklicherweise gibt es eine grosse Zahl von schönen Blüten- und vor allem Blattstauden, die mit weniger Licht auskommen und nun gepflanzt werden können.[/COLOR]



 



 

















Blattschmuck per excellence!





    


 


Dekorative Blätter zeigen die vielen Arten und Sorten von Farnen. Praktisch alle hassen Sonne und bleiben lieber im kühlen Schatten. Von einer fast unerschöpflichen Vielfalt sind die Blätter der Herzlilien (Hosta/Funkien). Im Sommer kommen zum schönen Blattwerk noch je nach Art weisse oder violette Blütenstände dazu. Blaublättrige Sorten wie ’Blue Angel’, ’Blue Wedgewood’ und ’Blue Arrow’ sind übrigens sehr schneckenresistent. Am Gehölzrand, wo morgens noch Sonnenstrahlen hinreichen, stehen gelb-grün-weiss panaschierte Sorten wie ’Gold Standart’, ’Christmas Tree’ und Hunderte anderer Funkien-Schönheiten. Ebenfalls gefleckte Blätter eigen die ausdauernden Lungenkräuter (Pulmonaria) deren Blütenstände an grossblütige Vergissmeinnicht erinnern, ähnlich auch das Gedenkemein (Omphalodes) und das Kaukasus-Vergissmeinnicht (Brunnera). Hübsche Gräser aus Japan bringen filigranen Charme ins Beet: Hakonochloa macra ’Albo-Aurea’ ist eine Schönheit und steht den buntblättrigen Zwergbambussen (Sasa pumila) in nichts nach, wobei letztere wegen ihrer Tendenz zum Wuchern in Zaum gehalten werden müssen!

 



Auf Blüten nicht verzichten




   

[COLOR= rgb(0, 0, 0)]Wie erwähnt blühen die Hostas mit wunderschönen lilienartigen Blüten. Aber das ist nicht alles! Wie Elfen im Reifrock schweben die bunten Akelei-Blüten (Aquilegia) über ihrem gelappten Laub. Weiss, Violett, Rosa und Blau sind die vorwiegenden Farben. Im Sommer erscheinen massenhaft federförmige Blütenständer der Federspieren (Astilbe) in Rot, Weiss und Rosa. Eine schöne Hintergrundpflanze ist der weiss blühende, bis 150 cm hoch werdende Geissbart (Aruncus). Dazwischen strebt die eine oder andere Türkenbundlilie (Lilium martagon) ans Licht. Nahe am Boden blühen Immergrün (Vinca) und Golderdbeere (Waldsteinia). Hummeln brummen in den Blüten der Goldnessel (Lamium) und der violetten Taubnessel (Lamiastrum). Dutzende Arten von Storchenschnabel (Geranium) entzücken unser Auge mit Tausenden Blüten in Rosa, Blau, Violett oder Weiss. Und wer glaubt, das muss doch bald schon alles sein, soll sich mal in einer Staudengärtnerei umsehen: Schaumkraut (Cardamine), Schaumblüte (Tiarella), Dreiblatt (Trillium), Tempelglocke (Erythronium), Silberkerze (Cimicifuga), Fingerhut (Digitalis), Wallwurz (Symphytum), Purpurglöckchen (Heuchera-Hybriden), Günsel (Ajuga) und viele, viele mehr: Die Liste ist fast endlos![/COLOR]


Sie sehen, auch der Schatten hat was zu bieten!




    
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