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Frühlingsblühende Sträucher

Wann sie blühen und wann sie geschnitten werden Kaum werden die Tage wieder länger, beginnen schon die ersten Sträucher im Garten zu blühen. Den Start machte der Bodnantschneeball, der in milden Lagen bereits im November seinen betörenden…

Redaktion28. November 20164 Min. Lesezeit

Ein Fliederstrauch mit frisch geschnittenen Trieben und eine Gartenschere, die auf einem Holzlattenzaun liegt.
Wann sie blühen und wann sie geschnitten werden


[COLOR= rgb(0, 0, 0)]Kaum werden die Tage wieder länger, beginnen schon die ersten Sträucher im Garten zu blühen. Den Start machte der Bodnantschneeball, der in milden Lagen bereits im November seinen betörenden Duft verströmt. Unter den Schlusslichtern ist der Flieder, der im Mai mit weissen bis violetten Blütendolden aufwartet. Und alle diese Sträucher haben eines gemeinsam; Der Schnitt folgt kurz nach der Blüte. Dabei werden die Triebe jedoch nicht einfach eingekürzt, sondern die Sträucher werden bei Bedarf [/COLOR]ausgelichtet,[COLOR= rgb(0, 0, 0)] das heisst, stark abgeblühte Triebe werden an der Basis entfernt. Diese sind an der reichen Verzweigung sowie am alten, rissigen und oft gräulichem Holz erkennbar.[/COLOR]


Forsythie


[COLOR= rgb(0, 0, 0)]Am bekannteste ist sicherlich die aus Asien stammende, anspruchslose Forsythie (Forsythia). Für unsere Tierwelt ist sie kaum von Nutzen, meiden sie doch Insekten und daher auch Vögel. Bei uns Menschen lösen die ersten, gelben Blüten wahre Frühlingsgefühle aus. Sie erscheinen im März/April und genau bei Blühbeginn des bis zu drei Meter hoch werdenden Strauches ist es auch Zeit für den Rosenschnitt. Nach der Blüte wird auch die Forsythie geschnitten. Dabei entfernt man stark abgeblühte Triebe ganz.[/COLOR]


Zierquitte


[COLOR= rgb(0, 0, 0)]Besonders auffallende ist die Blütenpracht der Zier- oder Scheinquitte (Chaenomeles), wobei Rot und kräftiges Rosa vorherrscht. Mittlerweile sind aber auch Sorten mit weissen und orangefarbenen Blüten erhältlich. Während der Sommermonate eher unscheinbar, rückt sich der mit bedornten Trieben versehene Strauch im Herbst mit sehr dekorativen, gelben Früchten nochmals ins Rampenlicht. Scheinquitten bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Der bis zu einem Meter hoch und breit werdende Strauch blüht an den älteren Zweigen. Daher sollte man ihn er nur bei Bedarf auslichten. Zu gross gewordene Zierquitten vertragen aber ohne weiteres einen radikalen Rückschnitt.[/COLOR]




Zaubernuss


[COLOR= rgb(0, 0, 0)]Bereits ab Januar bringen Zaubernüsse (Hamamelis) sternförmige, gelbe, orange oder rote Blüten hervor, wobei gelbe Varietäten besonders süss duften. Später zeigen sich ovale, haselnussartige Blätter, die sich im Herbst gelb bis rötlich verfärben. Der je nach Sorte bis zu vier Meter hoch werdende Strauch tendiert dazu, in die Breite zu wachsen und verlangt feuchte, humose Böden in geschützter Lage. Ein Schnitt ist kaum nötig. Bei Bedarf wird nur ausgelichtet, ein radikaler Rückschnitt verträgt die Zaubernuss nicht.[/COLOR]




Kornellkirsche


[COLOR= rgb(0, 0, 0)]Ein eher bescheidener Frühjahrsblüher ist die Kornellkirsche (Cornus mas), auch Tierlibaum genannt, der seine kleinen, kugelförmigen Blüten im März/April zeigt. Dies in einer derartigen Fülle, dass der dann noch laubfreie Baum in eine gelbe Wolke gehüllt scheint, was die Bienen sehr schätzen. Im Sommer entwickeln sich im dichten, grünen Laubkleid versteckt, bis zum Herbst glänzend rote Früchte, die essbar sind. Was den Boden anbelangt ist das Wildgehölz anspruchslos, liebt es aber eher feucht, kalkhaltig und nährstoffreich. Da dieser Hartriegel einen schönen, aufrechten und langsamen Wuchs zeigt, reicht es, wenn nach der Blüte eventuell querwachsende Triebe ganz entfernt werden.[/COLOR]




Schneeball


[COLOR= rgb(0, 0, 0)]Zu den frühesten Blühern gehören die Schneebälle, denn der Winterschneeball, (Viburnum bodnantense 'Dawn') zeigt bereits im Dezember seine rosafarbenen Blüten, die einen starken Duft verströmen. Besser bekannt ist jedoch der Gefüllte Schneeball (Viburnum opulus 'Roseum'), der im April bis Mai mit weissen bis zartgrünen Blütenbällen aufwartet. Schneebälle bevorzugen einen halbschattigen Standort auf frischen bis mässig nährstoffreichen, normalen bis leicht sauren und durchlässigen Böden. Nach der Blüte sollten die Sträucher regelmässig ausgelichtet werden. Dabei entfernt man vor allem sich kreuzende Äste.[/COLOR]


Flieder


[COLOR= rgb(0, 0, 0)]Seine Beliebtheit hat derFlieder (Syringa) vor allem seinem einzigartigen, süssen Duft zu verdanken. Erhältlich sind unglaublich viele Sorten mit weissen, hellblauen rosafarben oder lila bis violetten Blüten. Der völlig anspruchslose Strauch liebt einen normalen, nicht zu nassen Boden und ist sehr pflegeleicht. Einmal gepflanzt, kann man ihn einfach wachsen lassen. Nach der Blüte werden, falls möglich, nur die braunen Dolden entfernt und ältere Sträucher bei Bedarf zusätzlich ausgelichtet.[/COLOR]



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