Diptam - Dictamnus albus
Die Heimat des Diptam (Dictamnus albus) erstreckt sich von Mittel-, Süd- und Osteuropa über den asiatischen Raum bis hin nach China und Korea. Er ist der einzige Vertreter seiner Gattung unter den Rautengewächsen (Rutaceae) und ist in der…

Diptam in Kombination mit Akelei und Zierlauch
Standort und Verwendung
[COLOR= rgb(0, 0, 0)]Dank seiner Attraktivität eignet sich Diptam besonders gut als Gartenpflanze. Wie in der Natur, liebt er einen sonnigen, trockenen Standort in kalkhaltigem Boden. Besonders wichtig ist ein guter Wasserabzug, denn seine fleischigen Pfahlwurzeln vertragen absolut keine Staunässe. Auch muss man sich etwas in Geduld üben, bis er das erste Mal blüht. Dies kann gut und gerne zwei bis drei Jahre dauern. Dann jedoch ist er nicht nur eine Augenweide im Natur- oder Bauerngarten, sondern auch in der sonnigen Rabatte, eventuell in Kombination mit eher trockenliebenden Stauden wie Edeldistel (Eryngium), Schwertlilie (Iris), Salbeiarten (Salvia), Gamander (Teucrium) und Ziergräsern kommt er gut in kleinen Gruppen von bis zu drei Pflanzen zur Geltung. Ähnlich wie die Pfingstrose (Paeonia) will auch der Diptam über Jahre hinweg ungestört gedeihen und benötigt dank seiner starken Stängel trotz stattlicher Höhe keine Stütze. Da die Pflanze sehr genügsam ist, was den Nährstoffbedarf angeht, erübrigt sich ebenfalls eine Düngung.[/COLOR]
Schmetterlingspflanze
[COLOR= rgb(0, 0, 0)]Die Raupen des Schwalbenschwanzes ernähren sich übrigens nicht nur von Doldenblütlern (Apiaceae) wie Wilde Möhre, Fenchel, Dill, Pastinake oder Wiesensilge etc., sondern auch von anderen Pflanzen mit gleichen chemischen Inhaltsstoffen wie Diptam oder Weinraute. In Südeuropa sogar oft von Zitrusblättern, ebenfalls einem Rautengewächs.[/COLOR]
Die zarte Blüte des Diptam
Heilkunde
[COLOR= rgb(0, 0, 0)]Im Mittelalter kam die Pflanze bei Nervenleiden, zur Wundheilung, zur Förderung der Menstruation, zur Linderung von rheumatischen Beschwerden und als harntreibendes Mittel zum Einsatz. Die Wurzel wurde zur Entwurmung und bei Epilepsie verordnet.Im Gegensatz zur westlichen Phytotherapie, wo der Diptam als Heilpflanze kaum noch zur Anwedung kommt, wird in der Traditionellen Chinesischen Medizin die Wurzelrinde unter dem Namen "Bai Xian Pi" weiterhin relativ oft verabreicht.[/COLOR]
Der Diptam ist in der Schweiz geschützt
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