Blütenstecher, meist Anthonomus rubi
Unter dem Namen Himbeerblütenstecher bekannt, befällt er nicht nur die Blüten der Himbeeren, sondern auch Erdbeer-, Brombeer- und ebenso gerne Rosenblüten. Ursache Es kann daran liegen, dass in nächster Umgebung grossflächig…

Ursache
[COLOR= rgb(0, 0, 0)]Es kann daran liegen, dass in nächster Umgebung grossflächig unterschiedliche Beeren angebaut werden und daher der Blütenstecher auch auf die Rosen übergreift.[/COLOR]
Befall
[COLOR= rgb(0, 0, 0)]Bei dem ausgewachsenen Käfer handelt es sich um einen kleinen, schwarzen Rüsselkäfer. Gelegentlich tritt er vereinzelt, manchmal auch epidemisch auf. Er befällt vor allem Strauchrosen, hier besonders gerne historische Rosen und kleinblütige Ramblerrosen, aber auch Beetrosen.[/COLOR][COLOR= rgb(0, 0, 0)]Dabei sticht das Weibchen den Stiel unterhalb der noch geschlossenen Knospe an und legt ein Ei hinein. Anschliessend schneidet es den Blütenstiel unterhalb zur Hälfte durch, womit die Saftzufuhr reduziert wird. Die Blüte kann sich nicht mehr öffnen. Nach kurzer Zeit fällt die Knospe auf den Boden. Die sich im Innern entwickelnde Larve ernährt sich von den Staubgefässen und verpuppt sich nach 20 Tagen. Im Juli/August wird diese vom ausgewachsenen Käfer durchbrochen, welcher bald darauf ein geeignetes Winterquartier in Bodennähe sucht.[/COLOR]
Schaden
[COLOR= rgb(0, 0, 0)]Bei einem starken Befall bleibt ein Grossteil der Blüte aus.[/COLOR]
Bekämpfung
[COLOR= rgb(0, 0, 0)]Diese erweist sich als relativ schwierig. Einerseits hilft ein konsequentes und frühzeitiges Spritzen (bei Blütenknospenbildung) bis zur Blüte mit einem Insektizid, andererseits sollten die betroffenen Knospen, sichtbar durch die seitliche Abknickung, sofort entfernt und mit dem Hauskehricht entsorgt werden. Hilfreich ist auch eine gute Bodenreinigung im Herbst.[/COLOR]
artikel vollständig sehen



