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Wieviel Sonne braucht ein Gemüsegarten

7Antworten11’249Aufrufevon codegen · 28. Mai 2009letzter Beitrag vor 18 Jahren
  1. codegen175 Beiträge28. Mai 2009
    Hi

    wir sind grade dran, die Rohplanie für unsere Umgebung machen zu lassen und haben uns nun überlegt, eine Terassierung für den Gemüsegarten zu machen.

    Nun ist der Standort dieser Terasse so, dass er im Sommer ca. 7-8 Stunden Sonne erwischt. Reicht dies in der Regel für einen Gemüsegarten oder sollen wir besser den Platz wählen mit 10 Stunden Sonne (haben wir eben auch /emoticons/default_smile.png).

    Merci für ein paar Tipps.

    Code

  2. maison392 Beiträge29. Mai 2009
    Hallo Code

    Meine Erfahrung ist: je länger Sonne, desto besser für einen Gemüsegarten.

    Aber andere praktische Faktoren spielen auch eine Rolle:

    Wie gut erreichbar von der Wohnung (Küche) aus?

    Wie gut sichtbar von der öffentlichen Strasse aus (dumme Kommentare, wenn der Gemüsegarten nicht den gängigen Vorstellungen entspricht)?

    Liegt der Gemüsegarten neben dem Kinderspielplatz? Also fliegen die Bälle immer auf den Kopfsalat...

    Viel Spass beim Planen und lieber Gruss

    Maisonette

  3. Automation2’255 Beiträge29. Mai 2009
    Sehe ich auch so, je mehr Sonne, je besser, resp. schneller wächst das Zeugs. Persönlich finde ich es gar nicht so schlecht, wenn im Garten unterschiedlich lange Sonnenzeiten herrschen, damit kannst du das gleiche Gemüse unterschiedlich setzen und auch zu anderen Zeiten ernten. Gerade beim Salat, wenn dann alle 12 Köpfe gleichzeitig da sind.

    Weiter zu beachten:

    Beim Anlegen des Gartens ist zu beachten, ob dieser auch wieder in eine brauchbare Wiese/Fläche umgewandelt werden kann. Je nach Zukunftsplanung / oder IST-Situation mit Kindern.

    Herrlich wie die kleinen Rumkrabbeln und magisch zum Gemüsegarten hingezogen werden und sich dann platt in die Erde setzen und das Grünzeugs zum spielen super cool finden.

  4. Pippen2’281 Beiträge29. Mai 2009
    Grundsätzlich ist es schon so, je mehr Sonne desto besser. Aber 8 Stunden reichen gut. Unser Garten liegt östlich vom Haus, zwischen unserem Haus und einer Hecke. Er erhält im Sommer ca. 6-7 Stunde Sonne. Das war bis jetzt nie ein Problem.

  5. codegen175 Beiträge29. Mai 2009
    Der Garten würde zwar an der Zufahrtsstrasse liegen, die Sicht dorthin wird aber mit einem Bambuswäldchen verdeckt sein. Kommentare von Nachbarn bezgl. meines Gartens kann ich sicher gut wegstecken, geht die ja genau nichts an./emoticons/default_wink.png.

    Wichtig ist, dass mein Gemüse schön wächst (Tomaten, Rüebli, Radisli, Erdbeeren, Bohnen usw.)!/emoticons/default_additional/187.gif

    Und die Kids haben bereits je ein Beet für sich beansprucht. Die werden da wohl nicht rumbaggern /emoticons/default_biggrin.png

  6. Pippen2’281 Beiträge29. Mai 2009
    Willst Du die Tomaten im Garten platzieren?

    Tomaten haben den Regen auf ihren Blättern nicht so gerne und werden deshalb oft an eine Fassadenwand oder in ein Tomatenhaus gestellt. Das Tomatenhaus würde im Garten den anderen Pflanzen aber rel. viel Sonne wegnehmen. Wir haben unsere Tomaten, wie auch die Beeren in einem anderen Teil des Gartens platziert.

  7. codegen175 Beiträge31. Mai 2009
    Willst Du die Tomaten im Garten platzieren?

    Tomaten haben den Regen auf ihren Blättern nicht so gerne und werden deshalb oft an eine Fassadenwand oder in ein Tomatenhaus gestellt. Das Tomatenhaus würde im Garten den anderen Pflanzen aber rel. viel Sonne wegnehmen. Wir haben unsere Tomaten, wie auch die Beeren in einem anderen Teil des Gartens platziert.
    Ja, wir machens genau so. Die Beeren und Tomaten kommen an einen anderen (sonnigeren) Platz.

  8. emil172’299 Beiträge31. Mai 2009
    "Der Garten würde zwar an der Zufahrtsstrasse liegen, die Sicht dorthin wird aber mit einem Bambuswäldchen verdeckt sein"

    ... Dann bitte eine grosszügige Wurzelsperre, sonst wird das Gemüse in der Nähe des Bambus klein bleiben.

    Mehr wie halbtags Sonne sollte problemlos reichen. Schatten von Gebäuden ist weniger nachteilig als solcher von Bäumen. Beete unter Baumkronen vermeiden, auch wegen der Wurzelkonkurrenz.

    Tomaten vor südexponierter Wand sind eine feine Sache, weil sich dann die Erntezeit weit in den November hinein verlängern lässt.

    Gute Wege sind wichtig, meist macht man die zu eng und zu schmal. Sehr häufig geht man zum Kompost, zum Regenfass und zu den Gartengeräten. Auch ein Anschluss für den Schlauch ist eine feine Sache. Eine 25er -Leitung unter dem Hauptweg mit Zapfstelle neben dem Kompost und Entleerung im Haus wäre schön, das erspart das lästige Herumziehen des Schlauches um die Beete.

    Der Kompost sollte nicht auf der Grenze gleich neben dem Nachbarsitzplatz stehen, auch wenn ein guter Kompost nicht riecht.

    Die beste Muttererde kommt dahin, wo die Beete sein werden, mindestens 40 cm tief.

    Ein wohlgepflegter Gemüsegarten muss sich nicht verstecken - interessanter als das übliche Thuja, Zierrasen, Zwergkiefer-Design ist es allemal.