wenn ich mir die vielen beiträge so ankucke, ist das wetter immer noch gesprächsthema nummer 1
die gefahr sprachlos zu werden besteht also noch nicht.... B)
Das Wetter ist (glücklicherweise) IMMER ein Thema, es eignet sich hervorragend für Smalltalk, man kann damit politischen Diskussionen ausweichen, am Arbeitsplatz für Konsens sorgen, mit den ansonsten fremdgebliebenen Nachbarn einen Schwatz halten usw.
Hier kommt noch dazu, dass der grüne Daumen gewaltig juckt in dieser Jahreszeit - wer wollte da nicht jeden Morgen rausschauen und nach den kleinsten Anzeichen zum "Frühlingsausbruch" konstatieren und gleich auch notieren! 😀
Sitze im dünnen Pullöverchen an der Hausfassade, südseite und geniesse die herrliche Sonne. Die strahlen wärmen mein Bierchen aber nicht. Schattenseitig zeigt das Quecksilber 11 Grad.
Am Sonntag hochnebelartig bewölkt, Obergrenze im Tagesverlauf auf gegen 2400 Meter steigend. Am ehesten am Nachmittag Wolkenlücken und ein paar Sonnenstrahlen. Auf den Berggipfeln sonnig, praktisch wolkenlos.
Temperaturen in St. Gallen und Appenzell am frühen Morgen um 1 Grad, am Nachmittag 4 Grad. Am See bis 6 Grad. Auf dem Säntis -7 bis -6 Grad.
Mässige Bise. Auf den Bergen mässiger Ostwind.
Na ja, Susann, jahrhunderte durfte ein Mann den Rücken herhalten fürs Wetter, da ist der Ausgleich herzlich Willkommen, er stammt ja nicht von mir....
Noch ein kleiner Ausflug in einer meiner Naturgeister Vorträge:
Zum Element Luft:
Die Luft begreifen wir Menschen als sehr bewegliches Element.
Luft ist für uns unsichtbar, aber spürbar auf der Haut und beim Atmen.
Natürlich sehen wir aber, was in der Luft geschieht.
Wenn man nur an die Wolken denkt.
Ich habe ihnen schon stundenlang zugeschaut.
In den Wolken wohnen die Sylphen.
Sie sind die Bildbauer des Wolkenreiches.
Man kann ihrer Arbeit zuschauen, ja man kann ihnen sogar Anweisungen geben, die sie dann befolgen.
In den Wolken ist ein immerwährendes Spielen, Kommen, Vorbeiziehen.
Da sind auch die Luftelfen, die von sehr schöner Gestalt sind.
Sie haben mit dem Wind zu tun.
Noch von einer Art Luftgeistern möchte ich erzählen: das sind die Seezal.
Sie sind verantwortlich für die Vogelzüge.
Hoch oben breiten sie sich aus und lenken die Vogelschwärme in die rechten Bahnen.
Als letzte Luftgeister berichte ich von den Murmlo.
Sylphen, Luftelfen, Seezal und Murmlo wären jetzt hilfreich um zu verhindern,
dass dieser Wind dem Boden die ganze gespeicherte Feuchtigkeit entzieht.
Mein Worte, Heinrich, hier sieht's genauso aus! Bei uns ist es klar eine kalte Bise, aus Nordosten, so macht Gartenarbeit weit weniger Spass... Hab's jetzt erst mal sein gelassen und mich wieder der Anzucht gewidmet... Die nächsten Tage soll die Bise nachlassen, schon jetzt scheint's weniger zu werden - dann wird das auch was mit dem Rosenschnitt :mrgreen:
Und wenn's kalt und windig bleibt: Wie kriegt man deine Helfer aktiviert, Andreas?