Wer kann sich Bauen denn überhaupt leisten?
- Haustechniker103 Beiträge14. November 2009Ich Breche jetzt mal noch ein Tabu und zwar behaupte ich die in Zürich wohnhaften Menschen verdienen weniger als die Menschen in anderen Kantonen wie Fribourg.
Es stimmt der Kanton Zürich ist Steuergünstig, allerdings fressen die hohen Bodenpreise diesen Gewinn geradezu auf, bei gleicher Tätigkeit. Es ist sogar so wer in einer Gemeinde mit hohen Steuern sein Hausbaut im Kanton Zürich fährt besser als wenn er das Haus in einer Gemeinde mit tiefen Steuerfuss baut.
Bei einem Reineinkommen zuversteuern von 150'000fr. im Jahr spart man in einer steuergünstigen Gemeinde etwa 3'000Fränkli. Jetzt kommt es auf den Hypothekarzins an den man rechnet bei 3% sind es 100'000Mehrkosten bei 6% gerade mal noch 50'000Fränkli das das Land mehr kosten darf. Aber zurück zum Thema mit den Kantonen in Zürich bezahlt man ja bereits für den Cafe 4-5Fr., die Mieten sind extrem teuer, ich habe schon Inserate gesehen mit1-Zimmerwohnung in Opfikon 1200Fr.. Die Angestellten in Zürich haben nicht diese Superlöhne die sie vorgeben zuhaben, die meisten haben den Mindestlohn und vielleicht einige hundert Franken mehr wie in allen Kantonen. Deshalb ist es keine Diskussion das Angestellte in anderen Kantonen besser leben als in Zürich. Es gibt aber zweifellos Arbeitsposition(Führungsjob) oder Staat-Jobs die besser bezahlt werden in Zürich als in anderen Kantonen, der grosse Durchschnitt der Zürcher tut dies nicht.
lohnrechner.ch ::::::: Berechnen Sie ihren Lohn !
- Haustechniker103 Beiträge14. November 2009Ich glaube die Landpreise machen sehr viel aus, hier in der Region gibt es sehr viel Land unter 200Fr./m2 bis zu 80fr./m2 in Zürich kostet Land ab 4-500Fr./m2 aufwärts. Dies macht sofort1-300'000Fr. Mehrkosten(bei 600m2), im Jahr macht dies je nach höhe der Hypothekarzinsen 3-9000Fr. im Jahr aus. Allerdings schreiben ja einige hier sie bezahlen sogar 800Fr/m2 und mehr im Kanton Zürich, ich glaube hiet liegt die Nuss und nicht bei den Löhnen.
- john_w641’215 Beiträge14. November 2009
Dann würde ich aber sofort von Fribourg nach Zürich arbeiten kommen, den Arbeitsweg von 1h 20 Minuten werde ich in kauf nehmen.
Kannst du mir verraten wie du von Fribourg nach Zürich kommst in 1h 20min - ich meine nicht Fribourg HB nach Zürich HB sondern irgendwo hinter Fribourg in einem Wohn-Dorf nach Bülach Industrie oder so? Mit dem ÖV sicher nicht und mit dem Auto auch nur morgens um 3 und dann auch nur so lange bis die Rennleitung mal den Radar dabei hat..Lohnunterschied 20% konnte ich selber verifizieren, hatte mich mal auf Stellen in Bern beworben, das absolute Maximum was zähneknirschend diskutiert wurde in der Stadt Bern war 20% weniger als was in AG/ZH absolut passend war. Das noch in Relation zu den Steuer die in BE deutlich höher sind macht dann locker 30%. - Haustechniker103 Beiträge14. November 2009
Kannst du mir verraten wie du von Fribourg nach Zürich kommst in 1h 20min - ich meine nicht Fribourg HB nach Zürich HB sondern irgendwo hinter Fribourg in einem Wohn-Dorf nach Bülach Industrie oder so?
Dann kann man nochmal 45Minuten dazunehmen wenn du willst, also wenn man so ring Geld verdient in dem man im Zug sitzt. Der Durchschnittslohn in der Schweiz beträgt etwa 5400Fr., so würde man im Kanton Zürich Locker 1600Fr. mehr verdienen im Monat. Man Rechne das ist etwa ein halber Lohn einer Verkäuferin im Kanton Zürich.
Das andere ist halt relativ und variert von dem Beruf und der Position, ich bezweifle das eine Coiffeuse, eine Verkäuferin, ein Maurer, etc. in Zürich 30% mehr verdient, das kann man auf viele Beruf umwälzen. Das man in Zürich leicht mehr kriegt gibt ja auch der Lohnrechner der Gewerkschaft bekannt und da kann jeder selber nachschauen wie es bei seinem Beruf ist. Es kommt natürlich auch noch auf die Qualifikation, das Alter und das Verhandlungsgeschick an und nicht zuvergessen die Persönlichkeit des Unternehmens. Das viele in die Grossstädte zum arbeiten gehen liegt in erster Linie daran das es dort Arbeit gibt, gewisse Berufe exestieren in gewissen Regionen nicht oder sind vermindert vorhanden. Ich kannte mal einen der hatte ein Haus gehabt im Graubünden, als er entlassen wurde gab es keine anderen Unternehmen in der Region also musste er nach Zürich zum arbeiten gehen, Chur-Zürich geht ja relativ schnell.
Für mich persönlich ist die Rechnung gemacht und Zürich hat verloren weil die Lebensqualität hier höher ist für mich und für mich resultiert finaziell ein plus und dies trotz höheren Steuern. Das dies viele Menschen so sehen, zeigt der Trend das viele in die Nachbarkantone von Zürich ausweichen und nur noch nach Zürich zum arbeiten gehen.
- Arcuos2’160 Beiträge16. November 2009
...Das viele in die Grossstädte zum arbeiten gehen liegt in erster Linie daran das es dort Arbeit gibt, gewisse Berufe exestieren in gewissen Regionen nicht oder sind vermindert vorhanden...
Richtig - der Arbeitsmarkt ist grösser und vielfältiger...
...was aber viele vergessen, welche weit weg von den Zentren und Aglos wohnen ist der Arbeitsweg. Auch dieser kostet Geld und trägt nicht wirklich zur Entspannung bei. Ich empfinde einen kurzen Arbeitsweg als ein grossen Gewinn von Lebensqualität - zudem kann ich meine Freizeit im neuen Heim mit Familie und Freunden geniessen ohne gestresst von 1.5 Std. Fahrt nach Hause zu kommen.
Was nützt es mir, wenn ich täglich 3 Stunden Zeit für den Arbeitsweg aufwenden muss und dafür auf dem Lande wohne, wo zwar die Landpreise niedriger sind aber ich mich einem Stress aussetzen muss und viel Freizeit verliere (das sind immerhin 30 Tage/Jahr im Auto oder ÖV😱)?
Weiter wird oft nicht berücksichtigt, dass Objekte an guter Lage in der Nähe von Ballungszentren die Tendenz haben im Wert zu steigen... auf dem Land, weit ab von Arbeitsplätzen, würde das gleiche Haus an Wert verlieren.../emoticons/default_wink.png
Aber schlussendlich muss jeder für sich selbst ausmachen, welche Punkte einem wichtig sind und wo man hin will./emoticons/default_smile.png
Grüssle
Arcuos
- Mirella1’252 Beiträge16. November 2009
Weiter wird oft nicht berücksichtigt, dass Objekte an guter Lage in der Nähe von Ballungszentren die Tendenz haben im Wert zu steigen... auf dem Land, weit ab von Arbeitsplätzen, würde das gleiche Haus an Wert verlieren.../emoticons/default_wink.png
Diese Aussage würde ich so nicht unbedingt unterschreiben. Die jüngere Vergangenheit hat exakt das Gegenteil bewiesen. Objekte an sogar sehr guter Lage haben teilweise massiv an Wert verloren, weil sie plötzlich ungünstig nahe an Ballungszentren zu liegen kamen (ich spreche von Gemeinden rund um den Flughafen Kloten - speziell die Goldküste).
Umgekehrt ist es für mich neu, dass Häuser auf dem Land an Wert verlieren sollen. Wer den Immobilienmarkt über längere Zeit beobachtet, stellt fest, dass selbst der Preis von eher schwer verkäuflichen Objekten kaum je, oder höchstens unwesentlich, nach unten korrigiert wird. Offenbar wird in der Schweiz früher oder später einfach alles verkauft.
Mirella /emoticons/default_smile.png
- Haustechniker103 Beiträge16. November 2009
...was aber viele vergessen, welche weit weg von den Zentren und Aglos wohnen ist der Arbeitsweg. Auch dieser kostet Geld und trägt nicht wirklich zur Entspannung bei. Ich empfinde einen kurzen Arbeitsweg als ein grossen Gewinn von Lebensqualität - zudem kann ich meine Freizeit im neuen Heim mit Familie und Freunden geniessen ohne gestresst von 1.5 Std. Fahrt nach Hause zu kommen.
Es sind halt philosophische Ansätze und keiner von uns liegt falsch oder richtig das sollte man anmerken, jeder sieht es so wie es für ihn richtig ist. Wer auf dem Land lebt hat mehr Lebensqualität weil er sich mehr Land leisten kann, somit kann er auch seine Hobbis im Garten verwirklichen, Hühner, Kannichen, Ziergarten, Fische, etc.. Einen Arbeitsweg von 30-45Minuten hat man mal Schnell ob es dann noch 45Minuten mehr werden macht den Braten nicht heiss, den in dieser Zeit verdient man ja Geld, theoretisch kann man auch die Arbeitstelle früher verlassen, denn man verdient ja mehr als wenn man in der Agglomeration wohnt. Das positive in meiner Region ist es hat immer Sitzplätze von Bern und Lausanne nach Fribourg, also man fährt schon entspannter als in Zürich, auch sollte man bedenken das Zürich eine In-Stadt ist und man dort immer wieder auf irgendwelche Spinner trifft, das ist in anderen Städten weniger der Fall. Die Autobahnen sind nie so verstopft wie in Zürich, zumal die Berner bei ihrer Stadtpalnung ein wenig klüger waren, dies liegt in erster Linie daran das Fribourg und Zürich gleich gross sind, Zürich aber 5x mehr Einwohner hat. Bern selber hat viele Einwohner aber wegen seiner Grösse erreicht auch er nicht die Bevölkerungsdichte von Zürich. Hauptproblem sind in Zürich noch die aussen Kantönler wie SH,AG,SZ,SG,ZG die nach Zürich zur Arbeit drängen.
Was nützt es mir, wenn ich täglich 3 Stunden Zeit für den Arbeitsweg aufwenden muss und dafür auf dem Lande wohne, wo zwar die Landpreise niedriger sind aber ich mich einem Stress aussetzen muss und viel Freizeit verliere (das sind immerhin 30 Tage/Jahr im Auto oder ÖV😱)?
Auf dem Land leben bringt weniger Stress und mindert die Geldsorgen, man stell sich vor man geht mit der Hyphothek bis ans Limit und dann verliert man seinen Job. Wer auf dem Land lebt und eine tiefe Hypothek hat die man immer bezahlen kann, der lebt einfach stress freier. Weil es in dieser Hinsicht keinen Druck gibt.
auf dem Land, weit ab von Arbeitsplätzen, würde das gleiche Haus an Wert verlieren.../emoticons/default_wink.png
Mit weit von den Arbeitsplätzen sind wir dann bereits in den Bergen ohne Tourismus. Hier mal 2 Beispiele:
41/5 Zimmerwohnung 330'000Fr. (20Minutern mit dem Zug von Fribourg, Investor hat sich verschätz die Wohnungen nicht losgebracht.
51/5 Zimmerwohnung 470'000Fr. (Stadt Fribourg, Marly)
Vergleicht also mal die Neubaupreise in Zürich, hier gibt es sehr gute und Preisewerte Schnäppchen, Schnäppchen sind es keine aber für uns Zürcher schon. Kürzlich war ich in Zürich in einem Dorf und ging in die Landi dort sah ich ein Plakat mit Immobilienangeboten, im selben Ort wird neugebaut. Als ich die Preise sah und was angeboten wurde, da kam mir das breite Grinsen, für den selben Preis baue ich hier ein Einfamillienhaus und sie bekommen gerademal ein 3.5Zimmer Wohnung. Aber die Zürcher verdienen ja zum Glück einen 1/3 mehr als andere Schweizer. /emoticons/default_biggrin.png
- Mirella1’252 Beiträge16. November 2009
Aber die Zürcher verdienen ja zum Glück einen 1/3 mehr als andere Schweizer. /emoticons/default_biggrin.png
Dem grisenden Smily entnehme ich, dass Du es offenbar für einen Witz hielst, dass beim durchschnittlichen Einkommen Differenzen von 30 % und mehr bestehen zwischen Zürich und anderen Regionen /emoticons/default_confused.png. Leider entspricht das aber tatsächlich der Realität.
Auf die Schnelle habe ich keine topaktuellen Daten gefunden, aber was für 2002 galt, ist heute nicht anders:
Nel 2002 lo stipendio medio mensile ammontava a 5?417 franchi lordi. Un dato che per? nasconde delle profonde disparit?.
(Quelle: Swissinfo.ch)
Gli stipendi sono infatti pi? flessibili rispetto a qualche anno fa e la busta paga si gonfia o si affloscia a dipendenza della regione, dei settori d?attivit? e del sesso dei salariati.
5?417 franchi, circa 3'610 euro, lordi al mese: ? stato questo lo stipendio medio degli svizzeri nel 2002. Un dato che in definitiva dice poco, visto che esistono delle notevoli oscillazioni a seconda delle regioni, dei settori e del sesso.
Un esempio? La busta paga ? stata molto pi? leggera in Ticino, mentre a Zurigo si ? continuato a guadagnare meglio rispetto al resto del paese. ? quanto emerge dallo studio sulla struttura dei salari presentato marted? a Berna dall'Ufficio federale di statistica (UST) in una conferenza stampa.
? risultato cos? evidente che fra le varie regioni della Svizzera vi sono differenze di stipendio che raggiungono anche i 1'000 franchi lordi al mese. Il luogo dove si guadagna di meno in assoluto ? il Ticino (4'658 franchi lordi al mese), per avere la busta paga pi? pesante alla fine del mese occorre lavorare invece a Zurigo (5'969 franchi).
Ich übersetze jetzt nicht den ganzen Text, die Zahlen im unterstrichenen Textteil sprechen für sich.
Mirella /emoticons/default_smile.png
- Arcuos2’160 Beiträge16. November 2009
Diese Aussage würde ich so nicht unbedingt unterschreiben. Die jüngere Vergangenheit hat exakt das Gegenteil bewiesen. Objekte an sogar sehr guter Lage haben teilweise massiv an Wert verloren, weil sie plötzlich ungünstig nahe an Ballungszentren zu liegen kamen (ich spreche von Gemeinden rund um den Flughafen Kloten - speziell die Goldküste).
Hallo Mirella,
also die zürcher Goldküste (rechtes Zürichseeufer) liegt nicht "rund um den Flughafen Kloten".../emoticons/default_wink.png Wenn jemand in Kloten, Opfikon oder Rümlang baut, dann muss er natürlich mit massivem Fluglärm rechnen - aber da sprechen wir NICHT mehr von "guter Lage"!/emoticons/default_wink.png
Als das Anflugregime geändert wurde, dann wurden zwar teure Gegenden wie z.B. Zumikon plötzlich von Fluglärm tangiert und die Betroffenen hatten etwas mehr davon...(wurde in der Presse aber auch sehr übertrieben dargestellt)... aber Zumikon ist nicht Goldküste und wenn das Anflugregime wieder ändert, dann sind dann wieder andere Gemeinden betroffen...
Ausserdem sprichst Du mit Fluglärm ein Thema an, welches nicht das "exakte Gegenteil" bestätigt - das sind Beeinträchtigungen, welche auch bei Bahn, Strasse, Autobahn usw. Einfluss haben und dann halt keine wirklich gute Lage darstellen.
Eine 6 1/2 Zi.ETW am Hang mit Seesicht in Erlenbach kostete z.B. anfangs 70er Jahre 480t. Die besagte Wohnung wird heute auf 2.4 Mio. geschätzt - notabene keine Minergie, kein KNX und Öelheizung.../emoticons/default_wink.png
Ich meine bei der Wertsteigerung müssen natürlich gute Voraussetzungen zutreffen und dazu gehört nun mal eine gute Lage, denn diese sind rar und dafür werden in mittlerer bis längerer Zeit immer höhere Preise gezahlt.
Ich gehe mit Dir jede Wette ein, dass eine Immobilie an guter unverbaubarer Lage, in der Nähe eines Ballungszentrums immer besser verkauft werden kann als ein Haus in "Hintertupfingen" (um mal keine Ortschaft speziell zu nennen).../emoticons/default_wink.png
Umgekehrt ist es für mich neu, dass Häuser auf dem Land an Wert verlieren sollen. Wer den Immobilienmarkt über längere Zeit beobachtet, stellt fest, dass selbst der Preis von eher schwer verkäuflichen Objekten kaum je, oder höchstens unwesentlich, nach unten korrigiert wird. Offenbar wird in der Schweiz früher oder später einfach alles verkauft.
Das mag stimmen, dass alles verkäuflich ist... Wenn Du den richtigen Käufer findest, der genau dieses Objekt will. So ist nun mal der Markt - Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis. Nur ist erwiesenermassen die Nachfrage um ein vielfaches höher in den Ballungsräumen... was nicht zuletzt die entsprechenden Onlineagebote auch bestätigen (Homegate, Immoscout usw.). Es mag ja sein, dass Häuser unter einer Mio. auch im Grünen veräusserbar sind. Teurere Objekte haben da aber Mühe, denn wer viel Geld für eine Immobilie ausgeben will, der sieht sich erstmal die Lage an und nur die Lage.../emoticons/default_wink.png
Grüssle
Arcuos
- barney622 Beiträge16. November 2009
Einen Arbeitsweg von 30-45Minuten hat man mal Schnell ob es dann noch 45Minuten mehr werden macht den Braten nicht heiss
Ich finde, es macht einen Riesenunterschied, ob man 30 Minuten oder 90 Minuten unterwegs ist! Und früher gehen kann man auch nicht, weil man weit von der Arbeitsstelle weg wohnt. Der Arbeitgeber kann ja auch nichts dafür, dass man weit weg wohnt.
Aber um nicht komplett OT zu bleiben: Ich war mal in Australien und wir waren zu Gast bei einer jungen Familie in Adelaide. Die haben uns erzählt, dass praktisch jeder direkt nach der Ausbildung sich ein Haus kauft, weil es einfach sehr günstig ist.
Allerdings ist die Qualität der Häuser auch anders als hier. Wir wollen ja erdbebensichere, blitzgeschützte, minergiezertifizierte etc. Häuser; das kostet seinen Preis, zudem unterstützt unser Staat das Hausbauen auch nicht gerade.
Deshalb bleibt wohl nur Sparen und/oder Erben, um zu den 30% der Hausbesitzer zugehören. Als abgestufte Variante gibt es ja auch noch:
- Doppelhaushälfte
- Reihenhäuschen
- Eigentumswohnung
von Barney
- Arcuos2’160 Beiträge16. November 2009
...Einen Arbeitsweg von 30-45Minuten hat man mal Schnell ob es dann noch 45Minuten mehr werden macht den Braten nicht heiss, den in dieser Zeit verdient man ja Geld...
/emoticons/default_confused.png Ähh... das mag ev. für Dich zutreffen, die meisten Arbeitnehmer verdienen aber auf Ihrem Arbeitsweg KEIN Geld!/emoticons/default_wink.png
Und ich empfinde es als erschreckend, wenn ich 30 Tage im Jahr nur im Auto oder ÖV verbringe, nur um zur und von der Arbeit zu kommen! Das ist ein Monat, welcher man wohl lieber zu Hause im Garten mit den Fischen und Kaninchen verbringen möchte.../emoticons/default_biggrin.png Als Lebensqualität zählt (zumindest für mich) auch ein kurzer Arbeitsweg!
Das positive in meiner Region ist es hat immer Sitzplätze von Bern und Lausanne nach Fribourg, also man fährt schon entspannter als in Zürich, auch sollte man bedenken das Zürich eine In-Stadt ist und man dort immer wieder auf irgendwelche Spinner trifft, das ist in anderen Städten weniger der Fall.
Naja, spätestens wenn Du nach Hause willst steigst Du in Zürich in den Zug... und dann hast Du u.U. auch keinen Sitzplatz......und "Spinner" gibts nicht nur in Zürich. Drogen und Messerstechereien sind längst im idyllischen Weiler angekommen - die "heile Welt" war gestern./emoticons/default_wink.png
Auf dem Land leben bringt weniger Stress und mindert die Geldsorgen, man stell sich vor man geht mit der Hyphothek bis ans Limit und dann verliert man seinen Job. Wer auf dem Land lebt und eine tiefe Hypothek hat die man immer bezahlen kann, der lebt einfach stress freier. Weil es in dieser Hinsicht keinen Druck gibt.
Das kommt dann halt auf die Finanzierung darauf an 80% Hypo bleiben 80% Hypo - egal ob auf dem Land oder in Ballungszentren. Mag sein, dass Du damit meinst, dass mann insgesamt günstiger baut auf dem Land... der Verlgeich hinkt aber, da man fürs Gleiche in Ballungszentren zwar weniger bekommt (z.B. eine ETW statt ein Haus) - was aber dann vergleichbar wäre.Dazu kommt, dass Du in Ballungszentren einfacher zu einem neuen Job kommtst als auf dem Lande... ich sehe das finanzielle Risiko eher umgekehrt (sofern gleiche Investitionssumme und Belehnung verglichen wird!).
Schlussendlich hat jeder seine eigenen Prioritäten und zum Glück sind die Ansprüche diesbezüglich auch verschieden.../emoticons/default_smile.png
Grüssle
Arcuos
- nasche3’484 Beiträge16. November 2009Mein Mann hat einen Arbeitsweg von 21 km und bekommt vom Arbeitgeber nichts.
Dennoch an seinem Arbeitsort, hätten wir uns ein Haus nie Leisten können.
Man muss halt Kompromisse eingehen.
Wir leben einfach fürs Haus, Steuern, Versicherungen und Krankenkasse.
- Haustechniker103 Beiträge16. November 2009
Dem grisenden Smily entnehme ich, dass Du es offenbar für einen Witz hielst, dass beim durchschnittlichen Einkommen Differenzen von 30 % und mehr bestehen zwischen Zürich und anderen Regionen /emoticons/default_confused.png. Leider entspricht das aber tatsächlich der Realität.
Das stimmt so eben nicht und dein Text gibt mir Recht. Es ist klar das eine Kellnerin weniger verdient als ein Banker, dein Bericht zählt einfach alle Berufe zusammen und wirft sie in einen Topf daraus wird dann ein Durchschnitt ermittelt. Wir müssen uns doch fragen was verdiene ich mit gleicher Ausbildung in welchem Kanton? Ein Kanton (Tessin) der vom Tourismus lebt wie der Graubünden die reissen dann auch den Kantonalen Durchschnitt runter, deshalb ist diese Rechnungsart irreführend.
Auf die Schnelle habe ich keine topaktuellen Daten gefunden, aber was für 2002 galt, ist heute nicht anders:
Man kann aber sagen im Kanton Zürich ist der Anteil jener Menschen höher die höhere Einkommen und endsprechende Einkommen haben. Das bedeutet aber nicht das die grosse Mehrheit der Bevölkerung im Kanton Zürich mehr verdient. Die Goldküste wird den Durchschnitt massiv in die höhe treiben, während Kantone wie Fribourg in dieser Rechnung das Nachsehen haben weil ihnen die Superreichen fehlen und hier Gastronomie und Landwirtschaft mehr vertreten sind und mit ihren relativ niederen Einkommen den Durchschnitt runter reissen.
- Bär163 Beiträge16. November 2009Eigentlich war das Thema von Stinu mit der Frage; "Wer kann sich Bauen denn überhaupt leisten?" lanciert worden und in der Zwischenzeit ist eine heisse Kontraverse bezüglich Einkommensunterschiede in der Schweiz entbrannt?????/emoticons/default_confused.png
Kann aus eigener Erfahrung bestätigen, dass es Unterschiede gibt da ich schon in allen aufgeführten Kantonen und Regionen (ausser dem TI) gewohnt und gearbeitet habe!!!!)
Dazu kommt, dass der Kanton FR und BE z.B. nicht gerade die Steuerparadise der Schweiz sind./emoticons/default_sad.png Wobei auch dies völlig sekundär ist und sein sollte denn, schlussendlich sollte es viel wichtiger sein, wo sich die ganze Familie wohl fühlt und dies ist mit Geld nicht abzuwägen.
Die Message an Stinu ist für mich ganz einfach --> Setze deine Prioritäten anhand dessen, was dir wichtig ist. Und sollte es das Eigenheim sein, so wirst du auch einen Weg zu diesem Ziel finden./emoticons/default_cool.png Unter Umständen mit der Einschränkung, dass du auf das eine oder andere was du heute hattest für eine Gewisse Zeit verzichten müsstest.
Gruss🙂
Bär
- Maui147 Beiträge16. November 2009
Dafür die Steuern im TG viel höher, so gleicht sich das wieder aus...
Das lässt sich nicht pauschal sagen. Wir wohnen im Kanton Zürich, nicht wirklich steuergünstig, und würden z. Bsp. in Frauenfeld (ziemlich bald nach der Kantonsgrenze zu ZH) weniger Steuern zahlen.
- Maui147 Beiträge16. November 2009
Ich finde, es macht einen Riesenunterschied, ob man 30 Minuten oder 90 Minuten unterwegs ist! Und früher gehen kann man auch nicht, weil man weit von der Arbeitsstelle weg wohnt. Der Arbeitgeber kann ja auch nichts dafür, dass man weit weg wohnt.
Meine Rede! Lieber ein RH oder eine Eigentumswohnung als einen langen Arbeitsweg und ein grosses Haus.
- Arcuos2’160 Beiträge16. November 2009
Das lässt sich nicht pauschal sagen. Wir wohnen im Kanton Zürich, nicht wirklich steuergünstig, und würden z. Bsp. in Frauenfeld (ziemlich bald nach der Kantonsgrenze zu ZH) weniger Steuern zahlen.
Jaja Ausnahmen bestätigen ja bekanntlich die Regel.../emoticons/default_biggrin.png
Es geht ja nicht primär um den Kanton ZH sondern darum, wo man sich niederlässt. Sobald man einige Kilometer weg ist von Ballungszentren, wo viel Industrie & Dienstleister (Jobs) zu finden sind, werden die Steuern höher... das hat damit zu tun, dass grosse Steuerzahler nun mal grosse Firmen und Leute mit überdurchschnittlichem Einkommen sind. Diese siedeln sich mit Vorteil in den Ballungsräumen an, dort wo die Infrastruktur gegeben ist und die Wege kurz sind! Dies ergibt den Steuersatz einer Gemeinde/Stadt.
...und Frauenfeld oder Winterthur sind nun mal schon (kleinere) Ballungsräume und entsprechend ist da die Steuer niedriger als "am Rande vom Kanton Zürich".../emoticons/default_wink.png
Meine Rede! Lieber ein RH oder eine Eigentumswohnung als einen langen Arbeitsweg und ein grosses Haus.
Da sagte ich doch auch schon.../emoticons/default_smile.png Dies ist genau der Grund wieso wir für das Geld, mit welchem wir locker ein EFH im Hinterland gebaut hätten, uns nun für eine luxuriöse ETW an top Lage entschieden haben.../emoticons/default_biggrin.png
Und ja, Bär hat natürlich Recht -> Back to topic!
Somit kann man wohl zusammenfassen, dass für angehende Hauslebauer das Thema Sparen & Verzichten angesagt ist - dann klappts auch mit dem Häuslebauen!/emoticons/default_smile.png
Grüssle
Arcuos
- tosci2’951 Beiträge17. November 2009Zum aktuellen Thema "Durchschnittslohn" hat 20min.ch heute einen Bericht veröffentlicht:
20 Minuten Online - 5823 Franken Lohn im Schnitt - News
Gruss
Tosci
- nasche3’484 Beiträge17. November 2009Oh schön...hätten wir auch gerne.
- diddleydoo125 Beiträge17. November 2009
Zum aktuellen Thema "Durchschnittslohn" hat 20min.ch heute einen Bericht veröffentlicht:
Der Titel ist vielleicht etwas Irreführend.
20 Minuten Online - 5823 Franken Lohn im Schnitt - News
Gruss
Tosci
Im Artikel wird der MEDIANLohn kommuniziert, nicht der Mittelwert. Dies sind sehr unterschiedleniche Werte. Ich weiss nicht was die Leiute under "im Schnitt" verstehen, aber ich vermute einige werden es als Mittelwert verstehen.
Der Median ist nicht von Aussreisser wie Daniel Vassella beeinflüsst und entspricht eher was der "Otto Normalverbraucher" verdient.
Gruss
Shane.