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Wer kann sich Bauen denn überhaupt leisten?

73Antworten21’912Aufrufevon stinu · 11. November 2009letzter Beitrag vor 17 Jahren
  1. vagabondo3.187 Beiträge13. November 2009
    Hallo Stinu

    Auch ich möchte dich ermuntern viel aufs spaaren anzulegen.

    Wie haben wir es geschafft. Bis vor ein paar Jahren haben auch wir sogar unter dem Durchschnitt verdient in dieser Zeit habe ich studiert und 100% nebenbei gearbeitet 🙂. Mein Frau hat seit der Geburt unseres Kindes auf 50% reduziert. Nebenbei schmiss Sie den Haushalt, damit ich mich auf mein Studium konzentrieren konnte. Erst seit ich mein Studium beendet habe verdienen wir über den Duchschnitt, aber auch ich habe kein Manager-Lohn.

    In dieser Zeit habe wir auf dicken Urlaub verzichter Ski-ferien lagen sowieso nicht drin. Wenn dann so Tages ausflüge oder mit nur einer Übernachtung.

    Ausgang, was ist das? Ab und zu mal ne Pizza essen gehen.

    Bilanz auftellung was kommt rein was geht raus und gibt es einspaar Möglichkeiten.

    Das letzte bringt sehr viel.

    In all diesen Jahren ~8 haben wir über 200k auf die seite gelegt und nun haben wir eine Wohnung für 750k gekauft angrenzend an der Stadt un mit dem nötigen Luxus ( Luxus is immer eine definitions sache).

    Also es geht das Zauberwort heisst Spaaren und Willen.

  2. raycecile2’603 Beiträge13. November 2009
    Erst seit ich mein Studium beendet habe verdienen wir über den Duchschnitt, aber auch ich habe kein Manager-Lohn.
    Nur mal so als Hinweis, im normalen Line Management verdient man keine Löhne wie sie dem Top Management unberechtigterweise nachgeworfen werden. Als Studierter bist du in der Fachlaufbahn leicht mal besser bezahlt als ein Abteilungsleiter oder höher.Diese Objektivität sollte man an den Tag legen bevor man leichtfertig mit Vorurteilen herumwirft.

    (bin übrigens kein Line Manager und würde mir das auch nicht antun wollen).

  3. Gittl608 Beiträge13. November 2009
    @Haustechniker

    Wie geht das, Heutzutage mit 4000 CHF/Monat durchzukommen?

    Miete , KK/ Versicherungen, Nebenkosten, Essen, Kleider, Auto oder ÖV, Tel., usw.usw.....(Für 2 Personen)

    Ich kann mich das nicht vorstellen. Auch ohne Kinder.

  4. Arcuos2’160 Beiträge13. November 2009
    @Haustechniker

    Wie geht das, Heutzutage mit 4000 CHF/Monat durchzukommen?

    Miete , KK/ Versicherungen, Nebenkosten, Essen, Kleider, Auto oder ÖV, Tel., usw.usw.....(Für 2 Personen)

    Ich kann mich das nicht vorstellen. Auch ohne Kinder.
    Hallo Gittl,
    aus eigener Erfahrung kann ich Dir versichern, dass 2 Personen mit 4'000.- über die Runden kommen - zwar knapp aber es geht.

    Darum gings aber nicht, sondern ums Sparen für das EK um ein Haus zu bauen...

    ...wenn man die Rechnung vom Haustechniker nimmt und halt "nur" 3'000.- auf die Seite legt (und dann 5'000.- zur Verfügung hat), dann spart man halt ein Jahr länger.../emoticons/default_wink.png

    Grüssle

    Arcuos

  5. Mirella1’252 Beiträge13. November 2009
    @Haustechniker

    Wie geht das, Heutzutage mit 4000 CHF/Monat durchzukommen?

    Miete , KK/ Versicherungen, Nebenkosten, Essen, Kleider, Auto oder ÖV, Tel., usw.usw.....(Für 2 Personen)

    Ich kann mich das nicht vorstellen. Auch ohne Kinder.
    Ja, liebe Gittl, wenn Du Dir das so gar nicht vorstellen kannst, dann empfehle ich Dir, mal über den Gotthard in Richtung Süden zu schauen. Im Tessin liegt das Durchschnittseinkommen gut einen Drittel unter dem im Kanton Zürich. Umgekehrt kostet aber das Brötli und die Butter im Migros genau gleich viel wie in Zürich... /emoticons/default_wink.png

    Daher nur so als Randbemerkung: Es gibt auch in der Schweiz Leute, die müssen noch mit sehr viel weniger auskommen. /emoticons/default_confused.png

    Mirella /emoticons/default_smile.png

  6. camster59 Beiträge13. November 2009 · bearbeitet
    Traurig aber wahr, womit dann auch erklärt wäre warum die Wohneigentumsquote im "reichsten Land Europas" europaweit am niedrigsten ist. In keinem anderen Land ist Wohneigentum so teuer. Beispiel England: Mein Schwager hat ein grosses Haus, nur eine Stunde von London entfernt. 1 h Pendeln ist in Greater London völlig normal. Das ist Agglo und nicht Hinterland. Das Haus hat 160'000 Pfund gekostet, das waren zum damaligen Wechselkurs 400K CHF aktuell sogar weniger als 300K.

    Die (in der Schweiz vorgeschriebene) Qualität der Bausubstanz, die höheren Löhne und das durch Knappheit überteuerte Bauland tragen dazu bei, dass Wohneigentum in der Schweiz selbst für den sogenannten Mittelstand oft unerschwinglich ist. Das Haus meines Schwagers lässt sich logischerweise nicht mit einer Minergie Hütte hierzulande vergleichen aber das Ding steht, ist gut isoliert, bietet allen Komfort und wenn ich so was hier für 400K inkl. Land bauen könnte würde ich nicht nein sagen.

  7. booker1’201 Beiträge13. November 2009
    Hallo Camster

    Da hast Du ja Recht - nur finde ich hat halt die Situation in der Schweiz auch gewisse Vorteile.

    Da es ja nicht unbeschränkt Bauland gibt ist die Chance dass die Preise mal zusammenfallen auch sehr gering. Eigentlich kann es hier ja auch dank der Zuwanderung nur aufwärts gehen bzw. im Worst case seitwärts.

    Wir wohnen direkt an der Grenze zu F und haben uns auch Häuser drüben angeschaut. Glaub mir ich weiss wieso die Häuser da nur die Hälfte dessen kosten wie bei uns. Aber diese Diskussion hatten wir ja hier auch schon mal - gell raycecile ;-)

    Gruss

    booker

  8. john_w641’215 Beiträge13. November 2009
    Man sollte zwei Punkte beachten:

    1. Es muss nicht immer ein neu gebautes Haus sein muss. Ein Renovationsobjekt gibt es schon für um 500k in bewohnbarem Zustand und danach kann man Schritt für Schritt renovieren.

    2. Diejenigen mit den nicht so grossen Einkommen haben vielfach viel mehr Möglichkeiten Eigenleistungen zu erbringen. Schlussendlich ist in der unteren Lohnklasse meist eine feste Arbeitszeit mit Feierabend um 16:45 oder so normal, wohingegen die mit den grossen Einkommen wegen der Arbeitsbelastung während der Woche erst um 20:00 zu Hause sind. Das hat zu Folge dass die Besserverdiener für alles und jedes jemanden Anstellen müssen was auch einiges an Mehrkosten verursacht.

  9. john_w641’215 Beiträge13. November 2009
    Traurig aber wahr, womit dann auch erklärt wäre warum die Wohneigentumsquote im "reichsten Land Europas" europaweit am niedrigsten ist. In keinem anderen Land ist Wohneigentum so teuer. Beispiel England: Mein Schwager hat ein grosses Haus, nur eine Stunde von London entfernt. 1 h Pendeln ist in Greater London völlig normal. Das ist Agglo und nicht Hinterland. Das Haus hat 160'000 Pfund gekostet, das waren zum damaligen Wechselkurs 400K CHF aktuell sogar weniger als 300K.

    Die (in der Schweiz vorgeschriebene) Qualität der Bausubstanz, die höheren Löhne und das durch Knappheit überteuerte Bauland tragen dazu bei, dass Wohneigentum in der Schweiz selbst für den sogenannten Mittelstand oft unerschwinglich ist. Das Haus meines Schwagers lässt sich logischerweise nicht mit einer Minergie Hütte hierzulande vergleichen aber das Ding steht, ist gut isoliert, bietet allen Komfort und wenn ich so was hier für 400K inkl. Land bauen könnte würde ich nicht nein sagen.
    Die normalen Löhne in GB sind aber auch deutlich tiefer als in CH. Insofern gleicht es sich da aus. Was stimmt ist natürlich dass in CH keine Low-Standard Hütten mehr gebaut werden können, aber das ist ja demokratisch entschieden und politisch so gewollt genau wie die künstliche Verknappung des Baulands (zugunsten einer unrentablen Landwirtschaft😡).
  10. Haustechniker103 Beiträge13. November 2009
    @Haustechniker

    Wie geht das, Heutzutage mit 4000 CHF/Monat durchzukommen?

    Miete , KK/ Versicherungen, Nebenkosten, Essen, Kleider, Auto oder ÖV, Tel., usw.usw.....(Für 2 Personen)

    Ich kann mich das nicht vorstellen. Auch ohne Kinder.
    4000Fr. Netto sind für zwei Personen, ohne Kinder, extrem viel Geld, meine zukünftigen Schwiegereltern füttern damit noch ein Kind durch.

    So mal die grössten Posten über den Daumen gerechnet:

    Miete 1000Fr. 2-Zimmerwohnung

    Krankenkassen 2 x 300Fr.

    Handy 2 x 50 Fr.

    Essen pauschal 400Fr. Monat

    Ferien 300 Fr. Monat

    1 x Auto 200Fr. Monat

    1 x GA 200Fr. Monat

    Es geht also sehr gut mit 4000Fr. im Monat über die Runden zukommen damit kann man auch noch viel Unternehmen wie Kino und gut Essen gehen. Mir ist klar das es eine Lebensphilosophie ist und viele es nicht verstehen wollen oder können. Es zählt eben nicht wieviel man verdient sondern was am Ende eines Monats übrieg ist. Deshalb können unsere Kinder später auch bis 30Jahre bei uns gratis wohnen, 1500Fr/Monat x 12 Monate x 10 Jahre = 180'000. Ohne zu arbeiten haben sie dann mal so eben 200'000Fr. im Sack.

    Es ist aber auch klar wer sich eine grosszügige Wohnung leistet, ein geleastes Auto und sich teure Markenklamotten kauft, der wird wohl nicht viel sparen können und meine Lebensphilosophie als Spinnerrei abtun. Es bringt auch nichts wenn Mann 7-8'000Fr. verdient und die Ehefrau die Beine hochlegt und den Schotter mit beiden Händen ausgibt, dann kann es sein das 2 Migros-Angestellte plötzlich weiter kommen.

    Leben heisst in erster Linie sich zu organisieren, wer das beherrscht der wird immer Reich sein.

    Bescheidenheit war mal eine Zwinglianschi Tugend davon ist aber in der Zwinglistadt nicht mehr viel vorhanden.

  11. barney622 Beiträge13. November 2009 · bearbeitet
    Man sollte zwei Punkte beachten:

    1. Es muss nicht immer ein neu gebautes Haus sein muss. Ein Renovationsobjekt gibt es schon für um 500k in bewohnbarem Zustand und danach kann man Schritt für Schritt renovieren.

    2. Diejenigen mit den nicht so grossen Einkommen haben vielfach viel mehr Möglichkeiten Eigenleistungen zu erbringen. Schlussendlich ist in der unteren Lohnklasse meist eine feste Arbeitszeit mit Feierabend um 16:45 oder so normal, wohingegen die mit den grossen Einkommen wegen der Arbeitsbelastung während der Woche erst um 20:00 zu Hause sind. Das hat zu Folge dass die Besserverdiener für alles und jedes jemanden Anstellen müssen was auch einiges an Mehrkosten verursacht.
    Hallo John,

    1. einverstanden

    2. Einspruch, es gibt sehr viele Jobs, die nicht sehr gut bezahlt sind und wo man trotzdem lange Arbeitszeiten hat. Man kann das nicht so pauschal sagen, lange Arbeitszeit = mehr Geld, kürzere und geregeltere Arbeitszeit = weniger Geld.

    Gruss, Barney

  12. john_w641’215 Beiträge13. November 2009
    2. Einspruch, es gibt sehr viele Jobs, die nicht sehr gut bezahlt sind und wo man trotzdem lange Arbeitszeiten hat. Man kann das nicht so pauschal sagen, lange Arbeitszeit = mehr Geld, kürzere und geregeltere Arbeitszeit = weniger Geld.
    klar hat nicht jeder mit mittlerem Einkommen geregelte Arbeitszeiten, aber in dieser Gruppe kommen geregelte Arbeitszeiten öfter vor als bei denen mit dem grösseren Lohn. Zudem haben viel die besser Verdienen eben auch erst mit 27 und nicht schon mit 19 begonnen zu Verdienen. Insofern kamm man mit einem mittleren Einkommen sicher auch ein Eigenheim besitzen.

    Die weiter oben erwähnten Fr. 4000.- sind ja recht nahe am Minimum bei den Grossverteilern, da ist Brutto 3700.- pro Monat die niedrigste Lohnstufe für ungelerntes Hilfspersonal, wieviel gelerntes Personal mit ein paar Jahren Erfahrung verdient wird hingegen nicht kommuniziert. Und zum tiefen Lohn kommen noch unattraktive Arbeitszeiten. Mit so einem Einkommen ist es auch mit rigorosem Sparen kaum möglich genung Geld für eine Eigentumswohnung anzusparen. Zudem müsste das ganze ja auch noch tragbar sein wenn die Zinsen steigen.

  13. iona280 Beiträge14. November 2009
    Traurig aber wahr, womit dann auch erklärt wäre warum die Wohneigentumsquote im "reichsten Land Europas" europaweit am niedrigsten ist. In keinem anderen Land ist Wohneigentum so teuer. Beispiel England: Mein Schwager hat ein grosses Haus, nur eine Stunde von London entfernt. 1 h Pendeln ist in Greater London völlig normal. Das ist Agglo und nicht Hinterland. Das Haus hat 160'000 Pfund gekostet, das waren zum damaligen Wechselkurs 400K CHF aktuell sogar weniger als 300K.

    Die (in der Schweiz vorgeschriebene) Qualität der Bausubstanz, die höheren Löhne und das durch Knappheit überteuerte Bauland tragen dazu bei, dass Wohneigentum in der Schweiz selbst für den sogenannten Mittelstand oft unerschwinglich ist. Das Haus meines Schwagers lässt sich logischerweise nicht mit einer Minergie Hütte hierzulande vergleichen aber das Ding steht, ist gut isoliert, bietet allen Komfort und wenn ich so was hier für 400K inkl. Land bauen könnte würde ich nicht nein sagen.
    Nicht so wirklich richtig: In DE und auch FR gibt's durchaus Gebiete, in denen Wohneigentum noch teurer ist als in CH.

    So richtig derb ist's in Irland: 2.5-Zimmer-Wohnung in der Agglo Dublin kostet +/- 460'000 Euro. Ein kleines, nicht unterkellertes 5-Zimmer-Hüsli in Achill-Island (30 km von Westport und damit jeder Zivilisation weg) kostete 2006 500'000 Euro. Möglicherweise sind nun über den Crash die Häuserpreise wieder gesunken, aber 2006 waren selbige DEUTLICH höher als in der CH. Und ja: Ich habe mir das damals vor Ort angesehen.

    Ausserdem: Nicht nur 100km südlich von ZH sind die Löhne 1/3 tiefer als in ZH. Dafür reichen auch 40 km westlich (TG). /emoticons/default_additional/115.gif. Und hier sind die Häuser noch so richtig bezahlbar.

  14. raycecile2’603 Beiträge14. November 2009 · bearbeitet
    Ausserdem: Nicht nur 100km südlich von ZH sind die Löhne 1/3 tiefer als in ZH. Dafür reichen auch 40 km westlich (TG). /emoticons/default_additional/115.gif. Und hier sind die Häuser noch so richtig bezahlbar.
    Dafür die Steuern im TG viel höher, so gleicht sich das wieder aus...
  15. diddleydoo125 Beiträge14. November 2009 · bearbeitet
    Ich bin Ire und kann auch bestätigen, dass die Hauspreise (nach der Krise um ~30% gesunken sind) immer noch zu hoch sind für das, was sie anbieten (und für das, was die Leute verdienen).

    Habe voe 2 Jahren auch überlegt und die Häuser in der Schweiz wesentlich besser in der Preis/Leistung gefunden habe.

    Gruss

    Shane

  16. iona280 Beiträge14. November 2009 · bearbeitet
    Dafür die Steuern im TG viel höher, so gleicht sich das wieder aus...
    Bist Du sicher? Wir hatten damals bei meinem Einkommen einen Vergleich zwischen Elgg ZH und meiner Wohngemeinde gemacht. TG hat ein viel familienfreundlicheres Steuersystem und deshalb bin ich bei drei Kids nur unwesentlich höher in der Steuerbelastung als Elgg.

    Ausserdem sinken im nächsten Jahr die Kantonssteuern um 10% und die Gemeindesteuern bei uns um 4%. Dann ist definitiv Gleichstand /emoticons/default_additional/93.gif

    @diddleydoo: Obwohl - ich habe 2006 mit einem Medizinaltechniker in Galway (Pfizer) gesprochen. Selbiger hat definitiv nur unwesentlich weniger verdient als ein MA einer Firma in Basel in gleicher Funktion. (irgendwie 7000 Franken netto). Aber wie gesagt: Das hat sich in den letzten drei Jahren wohl drastisch wieder verschlechtert. Auf jeden Fall und OT: Im Verhältnis zu 1988, als ich zum ersten Mal in Eire war ist der Lebensstandart mindestens um 1000% gestiegen - und die Menschen um 500% unfreundlicher geworden - ausser ganz im Westen in der Region Connemara - dort scheint die Zeit still gestanden zu sein. Woher kommst Du?

    Also nochmal: Die regionalen Unterschiede in der Schweiz in Bezug auf Hauskauf sind gigantisch unterschiedlich. Bei uns in der Gegend bekommt man durchaus wirklich nette alleinstehende Häuser für deutlich weniger Geld als westlich von Winterthur.

  17. john_w641’215 Beiträge14. November 2009
    Nun gut Irland ist gerade ein Extrembeispiel weil da wegen dir niedrigen Steuern ein riesiger Aufschwung stattfand. Der ist nun Vorbei. Wenn wir in der näh bleiben, d.h. innerhalb der Schweiz dann ist es so dass man grob in 3 Zonen aufteilen kann. Zentren wo alles total überteuert ist, vorwiegen wegen dem knappen Bauland. Agglomeration - je weiter man weg ist von den Zentren (nicht unbedingt in km aber in ÖV-Minuten) wird es günstieger weil da das Land günstiger bzw. überhaupt erhältlich ist. Und dann die Randregionen, da ist das Land noch günstiger, die lokalen Handwerker arbeiten auch noch günstiger aber meist sind die Steuern dafür wieder höher. Und eventuell kostet der Arbeitsweg mehr. Irgendwo muss man den Kompromiss machen.

    Schlussendlich kommt es halt auf 2 Aspekte an:

    1. Sparen, wenn der Wille da ist dann kann man auch mit mitt Lohn sparen. Sparen heisst aber jetzt auf etwas Verzichten damit man sich später was grösserers leisten kann.lerem

    2. Bescheiden und vernünftig bleiben. Wenn man hier im Forum so liest was "man" so alles braucht im Haus: Steamer, Teppan Yaki, Whirlpool (am besten innen und aussen), Regendusche, Homeautomation, Multimediasystem (man kann auch ganz ohne Fernseher leben), 3 oder 4 Badezimmer .. die Aufzählung kann endlos weiter gehen. Natürlich wer es sich leisten kann soll sich seine Wünsche erfüllen, wer aber einfach ein Haus will damit seine 2 Kinder nicht in einer Wohnung aufwachsen der kann das auch anders angehen. Und dann passt plötzlich ein Standardhaus vom GU. Und wenn man das GU Standard Haus ohne Änderungen nimmt dann passen auch die Preise vom GU.

  18. Haustechniker103 Beiträge14. November 2009
    Ausserdem: Nicht nur 100km südlich von ZH sind die Löhne 1/3 tiefer als in ZH. Dafür reichen auch 40 km westlich (TG). /emoticons/default_additional/115.gif. Und hier sind die Häuser noch so richtig bezahlbar.
    Das stimmt so eben auch nicht, typische Zürcher Arroganz, ich komme ja auch aus dem Kanton. Die Durschnittlöhne sind von Kanton zu Kanton verschieden, dies weil zum Beispiel Land Kantone mehr Menschen hat die in der Gastronomie Tätig sind. Wer also bei der Migros arbeitet bekommt überall +- 10% den selben Lohn, das selbe verhält sich in praktisch allen Branchen so, es gibt nicht umsonst GAV Mindestlöhne. Ich möchte mal den Beruf in der Schweiz sehen wo die Löhne gegenüber ZH 1/3 tiefer sind. Dann würde ich aber sofort von Fribourg nach Zürich arbeiten kommen, den Arbeitsweg von 1h 20 Minuten werde ich in kauf nehmen. Gerade bei uns in Fribourg sind die Löhne im Durchschnitt tief, weil es einfach viel Gastronomie, Tourismus und Landwirtschaft gibt die drücken den Durchschnitt, viele aus Fribourg gehen nach Bern oder Lausanne zur arbeit. Das selbe trifft gut auf den Tourismus Kanton Tessin zu.

  19. Tschudi16 Beiträge14. November 2009
    Hoi Stinu

    Wo ein Wille ist ein Weg ?

    Wir hatten vor 15 Jahren (im Alter von 27 Jahren)mit einem Lohn von 5100 und 3500.--- ein Haus gekauft für 700`000.---. Jetzt glücklich mit 3 Kindern im Eigenheim. (ohne Erbe, etc.)

    Ich mache genau solche Beratungen. Es ist heute auch als Handwerker noch möglich ein Eigenheim zu kaufen, wenn beide wollen!

    Beispiel gefällig: Wenn man eine Familie wünscht und dann nur noch ein Einkommen hat(Annahme) muss man auch mit diesem Geld auskommen. Also sollte jetzt oder in jungen Jahren auch ein Lohn Reserve bleiben. Jetzt kannst Du den Zweitlohn auch "nur" von einer Verkäuferin, Couiffeuse etc. mit 3000.--- CHF rechnen. So sollte jedes Jahr mindestens 30-36`000.--- übrig bleiben. Jetzt zieht ihr dies 5 Jahre durch und siehe da es kommen mind. Fr.150`000.---bis Fr.180`000.---zusammen.

    Daher empfehle ich Euch Eure "Testphase" bis zum Eigenheim oder Familie zu nutzen und zusammen den kleineren Lohn als Eigenheimsparplan auf die Seite zu legen.

    Meine besten Mandanten Mechaniker und Krankenschwester legten jeden Monat Fr.5000.--- auf die Seite und nach 3 Jahren kauften sie ein Eigenheim.

    Ich weiss, dies tönt extrem, jedoch so ist es kein Problem und auch heute noch für jeden erreichbar (wenn man will)

    Ich wünsche Euch viel Erfolg

  20. iona280 Beiträge14. November 2009
    Beispiel: Ein Marketingfritze so wie verdient in absolut vergleichbarer Position in Winterthur 1500 Schtuz im Monat mehr. Das ist einfach so und weiss ich aus erster Hand.

    Ich habe vor einigen Jahren eine Weiterbildung in diesem Bereich gemacht mit ganz verschiedenen MA's aus den verschiedensten Regionen der Schweiz. MA's aus dem Ballungszentrum Winterthur/Zürich (Arbeits- NICHT Wohnort) habe ALLE einfach deutlich mehr verdient.

    Du würdest Dich wundern, wie viele Menschen beispielsweise in Rorschach am Morgen in die Züge zwischen 05.30 Uhr und 06.30 Uhr einsteigen, die in ZH arbeiten /emoticons/default_additional/75.gif