in der fast neuen Gastherme (Einbau September 2011, Neubau Mehrpateien-Eigentümergemeinschaft) war im Juli 2012 das Display defekt, nachdem Wasser auf der Platine war. Im Rahmen der Garantie wurde die Platine getauscht, aber der Herkunft des Wassers offenbar nicht weiter nachgegangen (es gibt nur eine kurze Notiz im Wartungsblatt). Jetzt ist die Therme komplett ausgefallen (keine Flamme), die Kontakte der Magnetventile sind zu Rost zerbröselt , der Stecker des Verbindungskabels korrodiert, der Ventilator macht Geräusch. Am Beginn des Abgasrohr (noch im Gehäuse der Therme) gibt es eine Messstelle für eine sSonde, die mit einem Gummipropf abgedichtet ist. An dieser Stelle tritt Wasser tropfenweise aus, rinnt innen am Brenner herunter und tropft auf diverse Teile.
Ventilator und Magnetventile wurden vom Notdienst getauscht, Kabel, Display-Platine und Propf soll noch (nicht sofort verfügbar). Im Moment saugt ein Tuch die Feuchtigkeit auf.
Wo kann das Wasser herkommen?
Im Oktober ist die Garatie nun abgelaufen, wer kommt für den Schaden auf? Verkauft wurden die Eigentumswohnungen über das ganze Jahr, meine habe ich im April erworben. Im Kaufvertrag wird die Mängelhaftung von seitens des Promotors auf Übergabe + 30 Tage beschränkt, dann soll man sich direkt an die beteiligten Firmen wenden
Wenn das Wasser innerhalb des Abgasrohres ankommt, dann bleiben ja nur 2 Möglichkeiten für die Ursachen.
Entweder läuft Regenwasser von oben in das Rohr, sofern dies senkrecht über Dach endet, oder es ist irgendwo durch kalte Räume/Flächen/Bauteile gezogen, ohne Isolation, womit Kondenswasser im Inneren anfällt.
Das lässt sich doch aber relativ einfach überprüfen.
Wenn Du damit nicht alleine klar kommst, mach einen Termin mit dem Schornsteinfeger vor Ort aus, der weiss ja aus der Bauzeit noch was dort geplant und ausgeführt wurde, oder er kann es vor Ort auch nochmals selbst prüfen.
Und wenn da etwas falsch montiert...oder geplant...oder ausgeführt wurde, dann fällt dies unter die 5-jährige Garantie. Du musst halt prüfen, warum dieses Problem auftritt. Die Beweislast liegt bei der 5-jährigen Garantie bei Dir. Mit einem entsprechenden Bericht des Schornsteinfegers ist das aber kein grosses Problem.
Danke für die Tipps. Es ist so ein modernes integriertes Doppelrohr, d.h das äussere Rohr führt Frischluft und das innere führt das Abgas. Beim Übergang des Rohres in die Gastherme gibt es ein Zwischenstück, in dem eine Sonde offenbar das Abgas misst. An der Stelle ist der Gummipropf undicht (siehe Bild).
Bei dem LAF-System (vermutlich hast Du dann auch ein Gas-Brennwertgerät und keine einfache Gastherme) sollte eindringendes Wasser, oder Kondensat kein Problem sein, da dies ja über den Kondensatablauf an die Kanalisation angeschlossen ist (also sollte...wäre..).
Ich würde hier nochmals einen Termin mit den Beteiligten vorschlagen, irgendwo liegt die Ursache am Gerät, im System oder der Ausführung. Ich selbst habe ein Öl-Brennwertgerät mit gleichem Luft-Abgas-System und in dieser Hinsicht noch nie Probleme gehabt.
Warum der Gummistopfen scheinbar undicht ist, kann man hierbei auch nochmals prüfen. Bei der kurzen Zeit sollte der eigentlich noch voll funktionstüchtig sein.
Der Gummipropf mit der Sonde wurde übrigens nicht ausgetauscht, sondern mit so Silkonkleber oder ähnlichem abgedichtet.
Es gibt scheint's über dem Brennergehäuse noch einen Zugang wo man das Abgase messen kann, ich frage mich ob bei der nächsten Kontrolle wieder die Sonde herausgezogen und die etwas grössere Messsonde durch den Gummi gefummelt wird, oder ob diesmal der obere Zugang benutzt wird. Der ist allerdings so platziert, das man ohne eine kleine Trittleiter nicht hinsieht.