Ich habe mir vor einer Woche ca 40 cm große Himbeeren gekauft. Eine davon zeigt Krankheitszeichen. Die unteren Blätter fingen an gelb zu werden /emoticons/default_sad.png. Was ist da los ?
Habe selbst schon nach geforscht.... es könnte ein Magnesium Mangel sein. Habt ihr noch andere Ideen ?
Die Pflanze ist noch ganz jung und befindet sich noch im gleichen Topf wie im Geschäft. Wollte sie noch nicht umtopfen.
Sehe ich das richtig auf den Bildern und die älteren Blätter werden zuerst vom äusseren her Rand gelb ? Dies würde auf einen Kaliummangel hinweisen. Verfärben sich hauptsächlich die jungen Blätter so deutet das auf einen Eisen- und Calziummangel hin. Nun wie auch immer auf jeden Fall die Pflanze zurückbringen und ersetzen lassen.
Dann solltest Du die anderen Pflanzen relativ schnell umtopfen und mit einem speziellen Obst und Beeren Dünger düngen, den Himbeeren sind starkzehrer.
Ja, ich denke schon. In den Baumschulen stehen sie ja auch länger in den Containern (Plastiktöpfen). Wenn Du die Himbeeren eintopfst unbedingt eine Drainage anlegen, die reagieren sehr empfindlich auf Staunässe.
Mir ging's genau gleich: Zwei Himbeeren gepflanzt, eine davon welkte kurze Zeit später dahin...
Ich hab sie ins Freie gepflanzt, in die Nähe meiner Hochbeete. Da ich jetzt nur mehr eine Pflanze besitze /emoticons/default_sad.png, werde ich kein Extra-Gestell bauen, was die Himbeeren ja normalerweise benötigen.
Ich teste jetzt mal die eine Himbeere - eine Autum Bliss -, wenn sie den Standort mag, kommen vielleicht später noch ein, zwei frühere Sorten dazu.
Ich habe übrigens Beerenerde gekauft, sicherheitshalber, ausserdem haben sie Beerendünger gekriegt. Die Himbeeren sind Flachwurzler, sie lieben einen sonnigen Kopf, aber feuchte Füsse, sie mögen keine Trockenheit, aber auch ja keine Staunässe... Eher Mimosen, sagt man /emoticons/default_biggrin.png
So ganz kann ich das aber nicht bestätigen: Ich hatte ja vor dem Umbau ein ganzes Feld alter Himbeeren, in Hanglage, das Wasser floss immer schnell wieder ab, ich hätte ständig giessen müssen... Einen grossen Teil hatte ich schon mal entfernt, aber die verbliebenen wucherten immer weiter, obwohl der Standort nicht wirklich optimal war. Aber die mindestens 20 Jahre alten Pflanzen machten trotz allem immer noch viele Früchte. Ich habe aber darauf geachtet, wirklich nur gesunde Triebe stehen zu lassen und aufzubinden, die mageren, mickrigen hab ich entfernt. So ganz die "Hohe Schule" war mein Feld natürlich nicht, von der Optik her hätte ich damit keinen Preis gewonnen /emoticons/default_laugh.png
Ein Problem machten mir die Rosenblütenstecher: Die Himbeeren standen zu nah an einer Kletterrose, die dann prompt die Stecher abkriegte... Ich kannte den vorher gar nicht, aber hier im Forum wurde ich darüber aufgeklärt, dass die Stecher gerne vom einen Rosenblütler zum anderen wechseln. Rosen und Himbeeren gehen also nicht zusammen.