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Warnung an Bauwillige betreffend Baufinanzierung mit der Raiffeisenbank Winterthur

143Antworten59’581Aufrufevon RB_Geschädigter · 28. März 2011letzter Beitrag vor 15 Jahren
  1. Gelöschtes Mitglied 76335. April 2011
    Sorry Pfälzer, aber irgendwo hat es seine Grenzen. Im Brief steht, wir verpflichten uns. Weiter steht auch dass das Geld einzig zum Nutzen des genannten Bauobjektes verwendet wird (Und nicht für andere Bauprojekte, oder um Schulde zu tilgen oder andere Vorauszahlungen zu leisten), weiter steht auch, dass im Verhältnis zum Baufortschritt bezahlt wird.

    Von mir aus mag das nun ein Jurist so zu zerpflücken, dass das alles das Papier nicht wert ist.

    Gopf, aber was ich nicht verstehen kann:

    Wir haben in der Schweiz noch ein hohes Gut, Namens "Vertrauen". Wenn nun eine Bank (Wohlverstanden keine Bananenrepublik Bank irgendwo im Steuerparadies), solche Verpflichtungen einfach nicht erfüllt, dann finde ich das alleine schon äusserst denkwürdig.

    Vielleicht hilft da ein Bauseminar, vielleicht auch nicht. Es gibt immer irgendwo Stolperfallen, alles überprüfen kann ich nicht, selbst wenn ich ein Experte bin. So müsste ich mich ja im Baurecht, im Vertragsrecht, im Handwerk in allen Details und weiss sonst noch wo auskennen. Oder ich müsste dann 35 Spezialisten auf dem Bau haben, die auch alles fein säuberlich kontrollieren.

    Nein Danke. ich plädiere für gesunden Menschenverstand und gewisses Vertrauen in renommierte Unternehmen. Oder soll ich jetzt bei meinem neuen Auto vorher einen gründlichen Check machen lassem, dass ja kein Gaspedal klemmt, die Bremsen funktionieren und mir nicht irgendein Kolben um die Ohren fliegt?
    Meine Rede, schlussendlich sollte es der Bank auch nicht egal sein, wohin das Geld fliesst, denn ansonsten geh ich zu 10 Banken besorg mir 10 Hypotheken und setz mich ins Ausland ab und die Bank bleibt auf ihrem Geld sitzen.
  2. rainer_d82 Beiträge5. April 2011
    Sorry Pfälzer, aber irgendwo hat es seine Grenzen. Im Brief steht, wir verpflichten uns.
    Naja, ich bin ja auch kein Jurist, aber das ist halt wie mit den Arbeitszeugnissen.

    "Er hat sich bemüht, ..." ist leider nicht ganz so positiv.

    Und wie schon jemand anders geschrieben hat: wenn der Schrieb Teil eines Begleitbriefs war, dann ist es eh so bedeutungslos wie ein Neujahrsschreiben von der Bank.

  3. tosci2’951 Beiträge5. April 2011
    Ergänzung zu meinem Beitrag (3 Punkte warum mich die Raiffeisen nervt).

    Inzwischen sind es nur noch zwei Punkte. Kaum habe ich den Beitrag abgesetzt, meldete sich meine Bank und entschuldigte sich für die Verzögerung. Ferienabwesenheiten sowie Umstellungen im Mailsystem seien schuld. Jedenfalls habe ich den, bei meiner Anfrage gültigen Zinssatz für die Verlängerung meiner Hypothek erhalten. Weiter muss ich keinen Forward abdrücken und die Erhöhung für meine netten Projekte ist auch problemlos durch. Habe den Banker nun eingeladen, nächste Woche wird unterschrieben. Somit kann ich sagen: Raiffeisen Recherswil TOP - war sie schon vor fünf Jahren.

    Werde es mir natürlich nicht nehmen lassen, dieses Thema anzusprechen. /emoticons/default_cool.png Weiter werde ich nach meinen Ferien nochmals um ein offizielles Statement anfragen (ging wohl ebenfalls bei der Umstellung des Mailsystems verloren /emoticons/default_additional/44.gif.

    Gruss

    Tosci

  4. tosci2’951 Beiträge5. April 2011
    Ich sehe das so wie Automation... die Bank hat sich verpflichtet, und zumindest grobfahrlässig gehandelt. Bin gespannt wie sich das weiterentwickelt.

  5. RB_Geschädigter8 Beiträge12. April 2011 · bearbeitet
    Hallo @Alle!

    Heute Abend kommt wieder im SchweizAktuell um 19.00 Uhr auf SF1 diesbezüglich ein Bericht.

    Schönen Abend!

    http://igbaumhaus.jimdo.com/

  6. lunatics649 Beiträge12. April 2011
    RB will mit Geschädigten "geheime Vereinbarungen" treffen.

    So ganz nach ihrem Motto: Wir machen den Weg frei

  7. RB_Geschädigter8 Beiträge12. April 2011
    Bankgeheimnis nach Raiffeisen-Art...!

    Gruss: RB_Geschädigter

  8. tosci2’951 Beiträge13. April 2011
    Aber eine geschickte Handlungsweise! Wie Lorenz Heim bereits im Bericht auf SF gesagt hat, versucht man wohl so die IG zu schwächen.

  9. smart80286 Beiträge13. April 2011
    Hoffentlich hält die IG finanziell durch!

    Unglaublich töricht, wie das Reputationsmanagement der Raiffeisen Schweiz funktioniert....

    Wohl lieber aussitzen, statt FÜR die Raiffeisengruppe etwas gutes tun und eine Lösung finden. Bevor noch mehr an die Oberfläche schwappt...

    Vielleicht sollte die Raiffeisen mal einen Abendkurs Socialmedia besuchen, oder dazu eine Stelle schaffen.

    Google.ch: "Raiffeisen Winterthur"

    auf ersten Seite: 10 Treffer, davon 30% mit Negativ-Publicity...

  10. tosci2’951 Beiträge13. April 2011
    In einem Bericht im "Landboten" schreibt die Raiffeisen, dass sie sich nicht durch die "anonyme IG" erpressen lassen würde, die Vorwürfe seien falsch, sie wüssten nicht wer Mitglied dieser IG ist. Weiter behauptet Frau Burn, dass die Raiffeisen niemals Baumhaus empfohlen hätte, es sei umgekehrt gewesen. Der Konkurs der Firma Baumhaus hätte man nicht vorhersehen können. Herr Bentele sei selbst ein Opfer da er ebenfalls mit Baumhaus gebaut hätte. Grundsätzlich handle es sich um Falschaussagen.

    Gerne würde ich nun die Gegenargumente / Fakten der IG hören.

  11. pulsedriver525 Beiträge14. April 2011
    Nur um es an 1 Beispiel kurz zu erläutern: Alles unternimmt, dass keine Bauhandwerkerpfandrechte..

    Was heisst das? Was liesst Du daraus?

    Dass dies so zutrifft? Kein Pfandrecht eingetragen wird? Falsch!

    Jeder kann das so schreiben ohne wirklich dafür etwas tun zu müssen.. das steht ja auch in allen GU-Verträgen (wenn man da nichts unternimmt) so drin..

    Es wäre (oder ist hier..) eine leichte Übung Dir als betroffenen Bauherren zu erklären: "Sorry, aber wir haben wirklich alles unternommen...aber leider hatten wir keinen Erfolg dabei!".. dann hat die Bank das von ihr auch lediglich nur "Zugesagte" bereits erfüllt.

    Das nützt Dir dann aber immer noch nichts!

    Würde hier stehen " Wir, die Bank, garantieren... dann könntest Du dies als Bauherr auch einklagen und bekämst Recht.
    Nun, wenn aber schon elementare Sorgfaltspflichten verletzt wurden (wie das hier evtl passiert ist), dann wird es schwierig zu beweisen, dass man alles unternommen hat. Letztendlich bedeutet die Formulierung, dass man alles unternimmt, lediglich eine Beweislastumkehr zu Ungunsten des Bankkunden.

    Das mag für die Bank auch gut funktionieren, wenn man dann wenigstens die Rechnungen vor der Zahlung prüft und den sonstigen Sorgfaltspflichten nachkommt. Ist das nicht geschehen, wird es für einen Anwalt des Kunden wohl ein leichtes sein zu zeigen, dass die Bank eben nicht alles unternommen hat - "fast alles" ist schon zu wenig, das ist nicht "alles".

  12. RB_Geschädigter8 Beiträge14. April 2011
    Hallo Zusammen

    Hier sind unsere Gegenargumente zu dem Bericht im Landboten vom Mittwoch 13.04.2011

    1. Bereits in Dezember 2010 hat die IG angeboten die Namen der Mitglieder offen zu legen. Wir wollten lediglich eine schriftliche Zusicherung, dass bestehenden Hypothekenverträge nicht gekündigt werden. Die Raiffeisen Schweiz hat sich bis heute geweigert diese schriftliche Bestätigung zu geben. Die IG geht davon aus, dass die Raiffeisen Schweiz selbst will, dass die Mitglieder anonym bleiben.

    2. Die IG erpresst niemand: wir setzen nur die Angekündigten Massnahmen um, nachdem die Raiffeisenbank alle schriftlich eingereichte und belegte Forderungen abgelehnt hat. Die Raiffeisen Schweiz hat diesen Weg gewählt: wir haben nur umgesetzt, was wir angekündigt haben. Wir beschreiten dabei nur legale Wege.

    3. Die Aussage von Frau Burn ist falsch: die Raiffeisen hat Baumhaus auch selbst als GU empfohlen. Die Raiffeisen hat ausserdem immer erklärt, dass Baumhaus solvent und gesund sei, obwohl Raiffeisen hätte wissen müssen, dass das nicht der Fall war.

    4. Man muss wohl blind auf mindestens vier Augen sein, wenn man aus den Kontobewegungen und bekannte Vorkommnisse nicht erkennt, dass Baumhaus mindestens bereits seit ca. September 2009 in grossen Schwierigkeiten war. Eingezahlte Gelder wurden sofort für andere Zwecke verwendet und das direkt vor den Augen der Banker der Raiffeisen Schweiz. Die Bankbelege zeigen das deutlich auf.

    5. Aus den Konkursakten ist ersichtlich, dass nur das Konto von Herr Bentele ordentlich geführt wurde. Nur bei ihm wurden keine Riesenbeträge auf das Privatkonto von Herr und Frau Moos überwiesen. Herr Bentele ist Geschäftsführer der Raiffeisenbank Winterthur. Wenn er auch selbst ein Problem hat, ist das seine eigene Schuld.

    6. Unsere Aussagen basieren auf Fakten, Verträge, Kontoauszüge der Raiffeisenbank und Erfahrungen in Beratungsgespräche mit der Raiffeisenbank Winterthur. Irreführende Aussagen werden von der Raiffeisen gemacht. Nicht von der IG!

    IG Geschädigte Baum Haus Architektur und Raiffeisen Bank

  13. tosci2’951 Beiträge18. April 2011
    Besten Dank für die weitere Stellungnahme und die Unterlagen.

    Die Schlinge zieht sich weiter zu - inzwischen gibt Raiffeisen "zum laufenden Verfahren" auch keine Auskunft mehr - ist vielleicht auch besser so.

    Raiffeisenbank Winterthur gerät immer mehr unter Druck - Schweiz - Tagesschau - Schweizer Fernsehen

    Gruss

    Tosci

  14. emil172’299 Beiträge19. April 2011
    "welche Rechnungen wurden mit MEINEM Geld bezahlt, da MEIN BAU nicht fertiggestellt wurde, obwohl MEIN Konto belastet wurde?"

    "Keine Auskunft, Bankgeheimnis"

    So weit sind wir also schon. Da helfen wirklich nur noch Strafanzeigen wegen Veruntreuung.

  15. klöti19. April 2011
    Hallo

    Braucht es für solche "Geschäftsmodelle" bei denen die "Schafe" auf der einen Seite von den "Wölfen" auf der anderen Seite über den Tisch gezogen werden, die sog. "Handlanger". Die ihre Hand über das ganze halten und auch ihren Anteil am so erwirtschafteten "Erfolg" bekommen.

    Es soll auch die geben, die nicht mal was vom Kuchen wollen und schlussendlich noch den Kopf hinhalten.

    In den unterschriebenen Verträgen ist eigentlich alles festgehalten.

    Sind diese Verträge nicht nach geltendem Recht - sind sie nichtig.

    klöti

  16. tosci2’951 Beiträge20. April 2011
    Die Bank gibt offenbar keine Kommentare mehr ab, gemäss einem neuen Bericht im Landboten wusste man schon seit mindestens 3.12.2009 von den Problemen des GU. Die Bank prüft hingegen nun rechtliche Schritte gegen die Medien.

  17. AJesse304 Beiträge20. April 2011
    ...Die Bank prüft hingegen nun rechtliche Schritte gegen die Medien.
    Auch eine Methode mit der Pressefreiheit umzugehen

  18. Hennessy854 Beiträge20. April 2011
    Das hat doch nichts mit Pressefreiheit zu tun ... bei Pressefreiheit geht es darum, dass Journalisten nicht vom Staat verfolgt werden, wenn sie staatliche Missstände anprangern. Hier geht es rein darum, dass jede Firma das Recht hat gerichtlich überprüfen zu lassen, ob der Sachverhalt in den Medien richtig dargestellt wurde ...

  19. tosci2’951 Beiträge20. April 2011
    Das ist doch das schöne daran... Raiffeisen darf in den Medien verbreiten was sie will - ohne das man sie dafür packen könnte. Die Medien werden bei einem falschen Wort umgehend verklagt. Ich kann aufgrund der vorliegenden Beweise und Aussagen mehrerer IG Mitglieder nur bestätigen, dass diese leide Geschichte stimmen muss und von den Medien absolut korrekt wiedergegeben wurde.

  20. winner601’773 Beiträge20. April 2011
    Wenn die liebe Raiffeisen doch mit der gleichen Energie, wie sie offenbar wahre Berichte verhindern will, bei sich die Fehler sucht, die Verantwortlichen in die Mangel nimmt und dann als Unternehmen auch für die Fehler der Mitarbeitenden gerade stehen würde, dann wäre doch viel mehr erreicht.....

    Mich kotzt das Verhalten von Raiffeisen (in diesem Fall) mehr als nur an: Es ist eine bodenlose Frechheit!