Näme mich Wunder wer das sagt!Gemäss BAG und SVGW gelten nach wie vor die 60°. Und diese Zahl wurde anhand von Studien auch eruiert. Sagen dass die Sanitärler?
das haben die sanitäre gesagt und im forum wurde dies auch schon mehrmals erwähnt..
Liebe Gemeinde der Verunsicherten
Die Bildung von Legionellen findet nicht von einem Tag zum nächsten statt.
Ich überprüfe wöchentlich die Wasseruhr und habe einen Verbrauch von 2.3 m3 an Frischwasser.
Davon ist sicher ein Drittel Warmwasser. Unser Boiler hat einen Inhalt von 500 lt.
Somit wird dieser mindestens 1.5 mal umgewälzt und somit wird es kaum möglich sein, dass sich Legionellen bilden können.
Ein Problem wird sich geben, wenn man länger als eine Woche abwesend ist.
Dann macht es Sinn, die Wasserhähnen mind. 5-10 min. heisses Wasser fliessen zu lassen.
Darum meine ich sollte man nicht Hysterisch werden.
Ich bin weder hysterisch noch verunsichert, sondern wollte nur die Fakten klarstellen.
Eine regelmässige Wassererneuerung lässt das Risiko senken aber nicht ausschliessen. Ja Legionellen bilden sich nicht von einem auf den anderen Tag, können sich aber in kleinen Ritzen, toten Stellen, Verschraubungen usw. festsetzen. Deshalb die oben genannten Massnahmen.
Ich muss fast wöchentlich Legionellenproben nehmen und habe schon oft EFH mit pos. Resultaten gesehen.
Ich will hier keinesfalls eine Hysterie verbreiten, das wäre auch fehl am Platz. Ich wollte lediglich klarmachen dass eine reg. Erhitzung auf 60 Grad Sinn macht!
Ich würde es empfehlen, würde aber auch nicht behaupten dass es fahrlässig wäre wenn man dies nicht macht. Liess doch mal das Merkblatt vom SVGW und bilde dir dann deine eigene Meinung.
Mit 60°C hast du sicher keine Legionellen mehr....dafür teure Rechnungen und jede Menge Kalk. ...und eine menge Kalk bedeutet immer geringerer Leitungsquerschnitt und somit immer weniger Druck. Bei einer Wasserenthärtungsanlage hast du das Problem natürlich nicht.
Mit 60°C hast du sicher keine Legionellen mehr....dafür teure Rechnungen und jede Menge Kalk. ...und eine menge Kalk bedeutet immer geringerer Leitungsquerschnitt und somit immer weniger Druck. Bei einer Wasserenthärtungsanlage hast du das Problem natürlich nicht.
Ihr schreibt so viel zu diesem Thema, leider alles für die Katz, jedenfalls wenn man von einem modernen Schichtspeicher ausgeht.
Was ihr da alles schreibt, das trifft nur beim klassischen Boiler zu, der dann direkt mit Trinkwasser gefüllt ist. Beim Schichtspeicher der Wärmepumpe könnt ihr Legionellenprobleme im Alltag einfach vergessen, denn das Wasser im Speicher kommt nicht mit dem Trinkwasser in Kontakt, es findet lediglich ein Wärmeaustausch statt.
Also hört endlich auf mit der Panik und stellt eure Speicher auf höchstens 45 Grad ein!!! 42 Grad reichen auch schon.
In den Spiralen im Speicher hat es vielleicht 30 bis 50 Liter Trinkwasser. Das wird normalerweise täglich mehrfach umgewälzt. Einzig nach den Ferien sollte man das warme Wasser etwas länger laufen lassen, bevor man sich unter die Dusche stellt. (Legionellen sind übrigens nur beim einatmen der Aerosole gefährlich, in der Magensäure überleben sie nicht.)
Wenn nicht gerade eine Heizungserneuerung ansteht und du deshalb deinen alten Speicher mit der grossen Trennscheibe zerlegen kannst um reinzuschauen, dann musst du deinem Hersteller glauben - nicht zu letzt auch deinem Verstand.
Es ist richtig, was Prosit sagt. Nur ist dies bei einem Schichtspeicher mit innenliegenden Spiro-Tauscher auch nicht die effizienteste Art Warmwasser zur erzeugen, ausser man hat hohe Vorlauftemperaturen auf der Wärmeverteilung.
Gerne möchte ich auf die neuste Studie "energieschweiz" aufmerksam machen.
In den 19 jahren, seit wir die Wärmepumpenanlagen im Feld energetisch gemessen haben, war nie ein Fall von Legionellen aufgetreten.
Die effizientesten Anlgen waren diese, die eine infache hydraulische einbindung hatten. Kombispeicher machen nur Sinn, wenn Radiatoren eingesetzt sind.