Die Bodenplatte ist betoniert, 23 t Beton lt. Aussage des Poliers. Der Bereich, der keinen weiteren Bodenaufbau erhält, wird abtaloschiert, die Maschinen stehen schon dafür bereit.
Okay.... Ein logistisches Problem...und du hast dann Wasser im Keller wegen dem logistischen Problem welches eigentlich nicht dein Problem ist... Ich würde es nicht wollen!
Gibt nicht der Bau Ing. die Betonierabschnitte vor?
Eigentlich schon. Aber wer mit GU baut, der muss damit leben, dass der Bauing vom GU und nicht vom Bauherr ausgesucht und bezahlt wird. Der Bauing hat jetzt gefälligst die Schnauze zu halten, schliesslich will der GU ja mindestens günsitg wenn nicht sogar billig bauen. Ein herrliches Beispiel für das GU-Wesen...
Na ja, Ihr seht schon den ganzen Keller unter Wasser stehen, bevor er überhaupt fertig ist! /emoticons/default_laugh.png
Ich habe gestern Nachmittag mit dem Polier gesprochen, er bestätigte, dass es sich um eine ganz "normale" Bauweise handeln würde. Die Fugen werden später mit Fugendichtband und 2-Komponentenkleber abgedichtet und danach kommt die schwarze Beschichtung drauf. Alle unsere Keller sind dicht, meinte er, und ich sehe im Moment keinen Grund, an seiner Aussage zu zweifeln.
Der GU weiss, dass wir beim Thema Wasser sehr sensibel sind. Er hat auf unseren Wunsch ausdrücklich einen "wasserdichten" Keller in den Baubeschrieb aufgenommen, der Bestandteil des Werkvertrags ist. Sparmassnahmen seinerseits würden sich irgendwann einmal rächen.
Hallo ThomasnnEs gibt von Sika eine "Einführung" in wasserdichten Beton. Du kannst das Dokument hier herunterladen. Da gibts viele Bilder, wie die Verbindung Bodenplatte/Wände hergestellt werden kann/soll. Im ganzen Dokument hat es aber nur ein einziges Beispiel, wie vertikale Verbindungen geschützt werden können.
An Deiner Stelle würde ich den Namen des für den Bau verantwortlichen Bauingenieur ausfindig machen und bei ihm nachfragen, ob das so auch in Ordnung ist.
Ich würde das so nicht akzeptieren. Wenn Du in diesem Forum ein bisschen herumlieset wirst Du merken, dass das ein ganz heikles Thema ist und dass es schon viele mit Problemen hatte, bei denen der Keller in einem Stück betoniert wurde. Ich würde den Baumeister fragen, mit welchem System denn abgedichtet werden wird. Dann würde ich zum Hersteller dieses Systems gehen und ihn fragen, ob das so korrekt vom Baumeister ausgeführt wird (Wände einzeln betonieren).
Ich gehe davon aus, dass ab dem Erdgeschoss aussen isoliert wird. Für mich stellt sich die Frage, weshalb die Isolation nicht durchgehend aussen gemacht wird. Es ist in der Regel einfacher. Das ganze Haus inkl. "einzupacken" als teilweise innen und teilweise aussen...
Bei meinem Haus ist das ganze Haus inkl. Keller im Dämmperimeter...
Ich habe jetzt mit einem mir bekannten Polier in einer grösseren Bauunternehmung gesprochen: auch wenn alles komplett geschalt wurde, z. B. wenn genug Schalungsmaterial auf der Baustelle vorhanden ist, wäre es nicht gut, alles auf einmal zu betonieren. Das birgt beim Trocknen die Gefahr von Spannungen und daraus folgenden Rissen. Etwa 10 Meter Länge ist das Maximum, was üblicherweise am Stück betoniert wird. Abdichtung der Fugen mit Dichtband und Combiflex-Beschichtung ist Standard und wird dort genauso gemacht.
Diese Aussage deckt sich mit dem, was mir der Polier auf unserer Baustelle gesagt hat. Ich sehe, wenn erfahrene Praktiker so bauen, wirklich kein Problem darin. Die Baufirma ist ein bei uns in der Regon tätiges Unternehmen, wenn der einen Murks abliefern würde, wäre er schnell weg vom Fenster. So was spricht sich rum. Ohne Vertrauen in die Unternehmer und ihre Fähigkeiten sollte man besser die Finger vom Bauen lassen. Und herbeireden muss man die Probleme auch nicht.
Tom, auf dem Bild siehst Du den Aufbau der Wände vom Übergang Kellerwand -> Aussenwand.
Ui, das ging aber schnell mit dem abdichten, bei uns hiess es glaub dass der Beton zuerst etwas trocknen sollte bevor Dichtstreifen und Schwarzanstrich draufkommt