Hat jemand Erfahrung mit Unipor oder Bricosol Backsteinen? Aus Kostengründen hat unser Architekt uns diese Variante empfohlen (anstatt normalem Backstein plus Aussenisolation)...
Wenn man auf die Dämmwerte der Hersteller vertraut, tönt es eigentlich noch vielversprechend.
Wie ist das dann mit Bilder aufhängen usw. sind diese Steine sehr empfindlich?
Der Ziegelstein wird (entgegen dem Poroton), bei der Herstellung mit Sägemehl versetzt, das sich beim Brennvorgang des Steines in einen (bzw. sehr vielen) Hohlraum verwandelt. Dadurch hat der Stein nicht nur die eigentlichen Kammern, sondern auch innerhalb der verbeibenden Stege noch zusätzliche "Luftporen", was seinen Dämmwert noch erhöht.
Was aber so filigran ist, bricht auch leicht! Insofern ist dies mit dem Nagel in der Wand schon ein Problem. Beim Einschlitzen für Leitungen (Elektro/Sanitär) gibts schon eine menge Schutt. Am besten gehts dann mit entsprechenden Dübeln und bei schweren Gegenstände sowieso.
Einen besseren U-Wert erzielt man jedoch mit "gefüllten" Tonziegel (wobei die Hohlkammern mit Dämmstoff verfüllt sind) und in einer Stärke von 42,5 cm angeboten werden.
Verarbeitet werden diese in Dünnbett-Verfahren (Kleber anstelle Mörtel).
Tipp: Bei hochdämmendem Mauerwerk ist auch ein entsprechender Außenputz erforderlich, der sich der Bauphysik des Steines anpasst.
ich habe auch den Stein der Firma "Poroton" (dunkelrot) gemeint. Ob "Unipor" (hellrot/orange) einen solchen schon im Programm hat ist mir nicht bekannt. Bei der Wandstärke 49 cm, sind die Steine quasi "quer" versetzt, jedoch ohne die üblichen Mörteltaschen. Dies wird aber auch in Deutschland sehr selten ausgeführt. Es kostet halt "Fläche", obwohl hier natürlich ein hoher Wärme- und Schalldämmwert erzielt würde.
ist sicher schon ein grosser Beitrag zum Wärmedämmen geleistet.
Wenn bei einer alten Holzfassad nichts gemacht wurde, ist der Diffusionsaustausch gewährleistete. Denn in den alte Holzfassden sind meistens nur Hohlräume, vielleicht etwas mit Kork oder Papier wärmegedämmt.
Wichtig ist aber das die Fassade winddicht ist. Da sonst eine Auskühlung besonder ums Fenster statt finden kann. Wenn dann die Oberflächentemperatur ums Fenster auf ca. 14°C fällt bei einer Raumtemp.
von 20°C und einer Luftfeuchtigkeit von ca. 60% und höher kann Kondensat entstehen und dann Schimmelpilz. Das wäre dann für die Bewohner sehr ungesund.