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Überwintern

79Antworten12’916Aufrufevon Melissa · 22. September 2012letzter Beitrag vor 9 Jahren
  1. Horst552 Beiträge5. Oktober 2016 · bearbeitet
    Schneide meine Canna ab und überwintere die Knollen. Da man derzeit echt nicht weiß, ob bald Sauwetter kommt mit Regen und trüben Aussichten, mache ich mich lieber jetzt schon ans Werk

    Meine Rispenhortensien brauchen eh keinen Winterschutz, dieses Jahr bleibt aber das "Gebimsel" noch dran und nächstes Jahr schneide ich sie dann ab. Im Großen und Ganzen habe ich eh nicht mehr viele Kübelpflanzen zum Überwintern, das vereinfacht die Sache einfach besser.


    Wir haben seit einem Jahr ein Canna die prächtig blüht Nun muss sie erstmals ins Winterquartier. An anderer Stelle habe ich gelesen, dass die Knollen aus dem Topf entnommen werden müssen.  Kann man nicht einfach das Blattwerk abschneiden, die Knollen im Topf belassen und dann den Kübel in den Keller stellen?

    Die Rispenhortensien im Kübel werde ich erstmals im Freien überwintern. Wie empfohlen, werde ich die Kübel auf eine Styroporplatte stellen, den Topf mit einer Kokosmatte gut einpacken und an einem geschützten Platz am Haus abstellen. Muss ich im Winter auch an frostfreien Tagen gießen?

  2. Andreas7’092 Beiträge5. Oktober 2016
    kann man, habe ich auch einige male getan nur sie blühten dann im nächsten jahr kaum oder gar nicht.

    wenn die kollen im frühjahr in neue erde kommen sieht es anders aus...

  3. Horst552 Beiträge5. Oktober 2016
    kann man, habe ich auch einige male getan nur sie blühten dann im nächsten jahr kaum oder gar nicht.

    wenn die kollen im frühjahr in neue erde kommen sieht es anders aus...


    Kann man die Knollen einfach auf ein Regal im Keller legen oder müssen sie ggf. in Sand eingepackt werden? Ab wann kann man die Knollen wieder in einen Kübel einpflanzen und kann man  Blumenerde nehmen?

  4. Andreas7’092 Beiträge5. Oktober 2016 · bearbeitet
    also ich kann nur von meinen erfahrungen reden.

    ich habe die knollen gut gedrocknet und in eine schachtel oder kiste gelegt im dunken.

    im frühjahr so um den märz rum wieder in töpfe gelegt und mit erde zugedeckt bis sie keimten erst als ich sicher war, dass keine fröste mehr kamen, rausgestellt.

    behandle sie ähnlich die dalien knollen...

    aber frage susann, die hat mehr erfahrungen...

  5. Susann6’311 Beiträge5. Oktober 2016 · bearbeitet
    Canna hatte ich bisher nur zwei Mal, die eine habe ich immer im Topf überwintert: Einfach Stängel abschneiden und irgendwo dunkel und kühl versorgen. Wenn du sie in der Erde lässt, ist es wichtig, dass die Erde nicht feucht ist, sonst faulen die Knollen. Aber trockene Erde oder Sand ist kein Problem. Im Frühjahr braucht sie dann selbstverständlich frische Erde und wie Andreas schon sagt, sollte man mit Auspflanzen bis Mitte Mai warten (hier geht auch schon mal Ende April...).

    Ich hab das auch mit Dahlien und Knollenbegonien immer so gemacht, Erde austrocknen lassen und gleich so weggeräumt. (Jetzt sind die Dahlien ausgepflanzt, da werde ich nur die Knollen überwintern.)

    Weniger empfindlich sind übrigens die Callas, da mach ich gar kein Tamtam - ausgraben, in einen grossen Kübel, Erde draufschmeissen, fertig 🙂  Allerdings schaue ich da, dass die Knollen immer leicht feucht bleiben.

    PS: Ach ja, die zweite Canna hab ich mutig ausgepflanzt und draussen überwintert - das hat leider nicht geklappt, weil ausgerecht dieser Winter der kälteste seit Jahrzehnten war 😉  

  6. Susann6’311 Beiträge5. Oktober 2016
    Die Rispenhortensien im Kübel werde ich erstmals im Freien überwintern. Wie empfohlen, werde ich die Kübel auf eine Styroporplatte stellen, den Topf mit einer Kokosmatte gut einpacken und an einem geschützten Platz am Haus abstellen. Muss ich im Winter auch an frostfreien Tagen gießen?


    Ach so, es sind Rispenhortensien? Die sind viel weniger empfindlich, das ist ja ein "echtes" Gehölz. Ich würde die Töpfe immer Winter immer mal kontrollieren; ausserhalb der Vegetationszeit brauchen sie ja nicht viel Wasser, aber Hortensien sind Flachwurzler, d.h. sie können sich kein Wasser aus der Tiefe holen, wenn Sonne und Wind die Oberfläche austrocknen. Ich würde einfach drauf achten, dass die Oberfläche weich und feucht bleibt.

    Es kommt halt auch immer drauf an, wie gross die Töpfe sind - mehr Erde, weniger trocken.

  7. Susann6’311 Beiträge5. Oktober 2016
    Heute Morgen hatte es 3 Grad 🙁  ..........Der Oleander mag es lieber kühler als drinnen zu stehen bei trockener Luft, deshalb wage ich es d.J. und lass ihn solange wie möglich an der frischen Luft draußen.

    Meine Rispenhortensien brauchen eh keinen Winterschutz, dieses Jahr bleibt aber das "Gebimsel" noch dran und nächstes Jahr schneide ich sie dann ab. Im Großen und Ganzen habe ich eh nicht mehr viele Kübelpflanzen zum Überwintern, das vereinfacht die Sache einfach besser.

    Die Geranien sind noch schön, die überwintere ich sowieso nicht. Platzmangel.


    So kalt ist es bei uns noch nicht 😱  

    Der Oleander bleibt bei mir auf jeden Fall noch draussen, der wurde noch nie vor Ende Oktober eingeräumt; ein paar Tage unter Null killen auch die ev. Schädlinge... Aber gell, du nimmst ihn nicht ins Wohnzimmer über Winter?? 😀  

    Ich will eigentlich auch jedes Jahr weniger Kübelpflanzen haben - und jedes Jahr ist wieder ein Topf mehr 😱  Keine Ahnung, wie das kommt 😀  

  8. Andreas7’092 Beiträge5. Oktober 2016 · bearbeitet
    Der Oleander bleibt bei mir auf jeden Fall noch draussen,


    Wie genau überwinterst du den ?

    Ich habe ja auch "neu" einen grösseren topf mit 2 pflanzen drin...

    letztes jahr haben wir einen oleander im wintergarten (am boden ca. 10 in normaler höhe ca. 20 grad und viel licht) überwintert das wurde dann aber nichts, der ging sense...

  9. Horst552 Beiträge5. Oktober 2016
     
    Ach so, es sind Rispenhortensien?
    Sorry, habe mich vertan. Es geht um Bauernhortensien. [emoji4]


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  10. Melissa1’284 Beiträge5. Oktober 2016
    Olis kommen immer so spät wie möglich ins Winterquartier. Sie werden zusammengebunden (wegen Platzmangel) und stehen in einem frostfreien Raum mit einem (kleinen) Fenster. Wichtig ist, dass auch in den Wintermonaten Wasser gegeben wird, aber nicht zu viel. Ende März kommen sie raus unter ein Dach, damit sie keinen Sonnenbrand bekommen  :wink:  Sie sehen dann zwar etwas ramponiert aus, erholen sich aber schnell. Und wenn's dann wirklich wärmer wird im April werden sie an den Sommersonnenplatz verschoben

    Melissa

  11. Andreas7’092 Beiträge5. Oktober 2016
    wunderbar Melissa, das reicht mir als info, vielen Dank !!!

    ich habe ja erst seit letztem jahr olis, (war ein geschenk) und der erste versuch ging in die binsen...

  12. Susann6’311 Beiträge5. Oktober 2016
    Der Oleander kommt ins Gewächshaus, da ist es zwar in der Regel auch oft an der oberen Temperaturgrenze, es sinkt auch nicht unter 6°. Eigentlich mögen sie ein Kalthaus um die 0° bis 5°, warm mögen sie eigentlich gar nicht. 

    Früher hab ich den Oleander manchmal draussen gelassen oder in die Garage gestellt, je nach Platz. In beiden Fällen hat er Blätter verloren, draussen meist alle. Nicht ideal für Immergrüne, aber sie haben sich auch immer gut erholt und meist trotzdem geblüht.

    letztes jahr haben wir einen oleander im wintergarten (am boden ca. 10 in normaler höhe ca. 20 grad und viel licht) überwintert das wurde dann aber nichts, der ging sense...


    20° ist halt schon zu warm... Woran ist er denn gestorben? An Trockenheit? Und wie hast du das gemerkt? Man kann nämlich Oleander problemlos auf Stock schneiden, auch wenn er aussieht wie tot. Ich hatte einen sogar schon mal auf den Kompost geschmissen (damals noch eine offene Miete), weil ich dachte, er sei hinüber. Mit dem warm-feuchten Untergrund schlug er dann prompt wieder aus und blieb mir noch ein paar Jahre erhalten 🙂  

  13. Susann6’311 Beiträge5. Oktober 2016
    Wichtig ist, dass auch in den Wintermonaten Wasser gegeben wird, aber nicht zu viel. 


    Stimmt, das hatte ich vergessen 🙂  

    Auch bei mir ist der Oleander der letzte, der rein muss und der erste, der wieder raus darf, das war sogar auch schon Anfang März.

  14. Andreas7’092 Beiträge5. Oktober 2016
    Woran ist er denn gestorben?


    Margarete hat ihm zu gut mit wasser geschaut der war total verfault im wurzelbereich, habs dann halt doch versucht ihn zu retten aber eben.... und tschüss...

    ne der topf kommt in die eine werkstatt wo ich im winter selten heize (wenn dann immer nur kurz) also um die 1 bis max 5 grad aber ein grosses fenster gen norden

  15. Susann6’311 Beiträge5. Oktober 2016 · bearbeitet
    Sorry, habe mich vertan. Es geht um Bauernhortensien.


    Aha 🙂  Da würde ich auf jeden Fall die Blüten stehen lassen. Die Bauernhortensien haben ja einen weicheren Stiel als die Rispenhortensien, es gefriert auch immer mal einer ganz oder auch nur leicht zurück. Wenn du die Blüten stehen lässt, sind die Stiele ein wenig besser geschützt und du musst weniger ausschneiden im Frühjahr. (Es sei denn, du willst schneiden, dann ist es egal).

  16. Susann6’311 Beiträge5. Oktober 2016
    Margarete hat ihm zu gut mit wasser geschaut der war total verfault im wurzelbereich, habs dann halt doch versucht ihn zu retten aber eben.... und tschüss...

    ne der topf kommt in die eine werkstatt wo ich im winter selten heize (wenn dann immer nur kurz) also um die 1 bis max 5 grad aber ein grosses fenster gen norden


    Ja, nass ist blöder als trocken 😀  Bei Wurzelfäule kann man nix machen, stimmt. Im Sommer kann zu viel Wasser ihnen ja nichts anhaben, meiner stand eine Zeit lang im Teich, das hat ihm gut gefallen 🙂  

    5° ist natürlich ideal, wie ein Winter im Tessin!

  17. Andreas7’092 Beiträge5. Oktober 2016
    wie ein Winter im Tessin!


    ich kenne olenander wild auch nur vom tessin, lach....

  18. Acki1509584988565 Beiträge6. Oktober 2016
    Jetzt muss ich auch mal fragen [emoji5]
    Wir haben eine Tessiner Palme, 40 jährig.
    Der Vorbesitzer hatte sie immer in die Garage gestellt mit Zeitschaltuhr fürs Licht und Bewässerungssystem.
    Das ist aber nicht mehr möglich und wir haben sie die letzten zwei Winter draussen stehen gelassen, einen Winter haben wir die Blätter hochgebunden wegen dem Schnee und letzten Winter einfach so stehen gelassen [emoji85]
    Die letzten zwei Winter waren aber eher mild.

    Wie kann ich sie denn richtig einpacken? Den Topf gut einpacken?
    Es kann viel Schnee bei uns geben (950müM) und es kann locker auch unter -10 Grad werden.
    Ich finde sie sieht nicht gerade gesund aus, hat immer vertrocknete blattspitzen. Aber neue Triebe sind immer gekommen.




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  19. Andreas7’092 Beiträge6. Oktober 2016
    huch die sieht etwas zerzaust aus...

    ich lasse meine draussen, ich bin aber "nur" 750 m.ü.m.

    wenn du einpacken willst dann (wichtig) den topf und das mit flies,

    dann kannst eine schnur so spiralförmig um den stamm wickeln, blätter immer mit rein, das ganz lose und dann nochmals mit flies einpacken.

    dieser schutz sollte reichen.

    es gibt auch, glaube beim landi, ein ganzes packsortiment.

  20. Susann6’311 Beiträge6. Oktober 2016 · bearbeitet
    Ich glaub, der Topf ist zu klein für das grosse alte Stück - wo holt die denn noch Nahrung her? 

    Ich würde sie auspflanzen, Trachycarpus fortunei sind ziemlich gut winterhart. Sie kommen zwar nicht aus dem Tibet, aber sie wachsen in China in allen möglichen Härtezonen, ausser in den Tropen.

    Auf der gleichen website gibt's alle möglichen Tipps, zum Auspflanzen hier; ausserdem sagen sie auch, welche Gegend welchen Winterschutz verlangt...

    Nach dieser Anleitung hab ich - erst im August - meine Phoenix canariensis mutig ausgepflanzt; wir haben hier ja ziemlich mildes Klima, den Winterschutz werde ich aber dennoch vorbereiten 😉  

    PS: Meine beiden Hanfpalmen - eben auch Trachys - sind sozusagen die Geschwister von Andreas' Palme, sie stehen auch draussen, ausser einem Bodenvlies kriegen die gar nichts...